Baby Eltern

Zwillinge – Stress im Doppelpack muss nicht sein

Zwillinge
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Sind die ersten drei Monate überstanden, pendelt sich der Alltag ein.

Zwillinge stellen Eltern gewiss vor große Herausforderungen. Sind die ersten drei Monate überstanden, pendelt sich der Alltag trotz zwei kleiner süßer Schreihälse trotzdem langsam ein und eure Nächte werden wieder ruhiger.


Hier 10 praktische Tipps, die den Alltag mit Zwillingen erleichtern:

1. Gerade zu Beginn werdet ihr Unmengen an Kleidung, Hilfs- und Lebensmitteln benötigen. Vielleicht könnt ihr eure Verwandten und Bekannten davon überzeugen, dass sie nicht irgendwelche Geschenke kaufen, sondern ihnen zum Beispiel eine Liste mit Wünschen aushändigen. Ein Berg an Stofftieren und Rasseln ist zwar schön, aber für euch nicht wirklich hilfreich. 😉

2. Um der Überforderung vorzubeugen, könnt ihr euch Unterstützung in einer Eltern-Kind-Gruppe für Mehrlingsgeburten suchen. Hier haben alle die gleichen Sorgen und Ängste.

3. Wenn es gelingt, die Zwillinge zu „synchronisieren“, geht vieles einfacher. Wie das funktioniert? Versucht, bei beiden stets die gleichen Dinge durchzuführen, also gleichzeitig zu füttern, zu spielen und zu wickeln. Später auch gleichzeitig zu basteln oder vorzulesen. Sie kennen es ja bereits aus dem Mutterleib, immer zusammen zu sein. Natürlich ist das gerade bei den Mahlzeiten nicht immer möglich, aber einen Versuch ist es allemal wert. 🙂

4. Falls genügend Platz vorhanden ist, solltet ihr mindestens einen und im besten Falle zwei Laufställe parat haben. Das ist sehr praktisch, wenn ihr schnell mal in den Wäschekeller müsst. Diese Arbeit fällt natürlich auch an, wenn ihr nur ein Kind habt und es für die kurze Zeit sicher unterbringen müsst. Zwei Laufställe sind deshalb empfehlenswert, wenn die beiden zum Beispiel einen unterschiedlichen Schlafrhythmus haben.

5. Schafft dort, wo ihr euch häufig aufhaltet, eine sichere „Parkmöglichkeit“ für Baby Nummer zwei, also Gitterbett, Wippe oder Laufstall. Das schont eure Nerven.

6. Das Baden fällt leichter, wenn ihr die Wanne auf einen Teppich am Boden stellt und das zweite Baby von der Wippe aus zuschauen kann. Somit habt ihr mehr Ruhe und der Zwilling fühlt sich nicht ausgeschlossen. Ungefähr ab dem sechsten Monat könnt ihr einen Badewannensitz aus Plastik verwenden. Wichtig ist, dass das Kind nicht unter den Sitz rutschen kann. Während das eine badet, könnt ihr das andere Kind bereits abtrocknen.

7. Windeln, Waschutensilien und Essensvorräte gehen zur Neige? Versucht doch mal, eure engsten Verwandten oder Freunde ‚ganz lieb‘ zu bitten, für euch einzukaufen, so spart ihr Kraft und Zeit.

8. Ihr seid bei den Großeltern zu Besuch? Als Ersatz für die Babywippe könnt ihr auch einen Wäschekorb nehmen, den ihr mit einem Kopfkissen auslegt.

9. Beim Füttern solltet ihr Buch führen und aufschreiben, welcher Zwilling wann wie viel getrunken hat. Sonst verliert ihr schnell den Überblick. Natürlich könnt ihr die Einträge beliebig erweitern. Die Liste ist auch eine gute Basis für den Babysitter.

10. Macht alle Kurse wie Babymassage, Babyschwimmen oder PEKiP nur mit einer lieben Begleitperson. Sonst kann die Veranstaltung schnell im Chaos enden.

Titelbild: © Joelle M – Fotolia.com

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