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Zur Taufkarte in 5 Schritten

Taufkarte
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Einfach und individuell!

Mit dem Sakrament der Taufe wird ein Mensch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. In Deutschland gewann die evangelische Kirche im Jahr 2017 rund 205.000 neue Mitglieder, die katholische 180.000. Wenn ihr für euer Kind eine Taufzeremonie plant, dann wollt ihr sicher Familie und Freunde zu dem Fest einladen. Stilvoll passiert das durch den Versand von Taufkarten. In nur fünf einfachen Schritten entsteht die perfekte Einladung zu dem christlichen Festtag.


1. Taufkarten basteln oder kaufen?

Überlegt euch zunächst, wie individuell ihr die Karten gestalten wollt. Grundsätzlich besteht die Option, vorgedruckte Einladungskarten aus dem Handel zu kaufen und die Daten schriftlich zu ergänzen. Persönlicher ist es allerdings, wenn ihr selbst Hand anlegt. Dies kann beispielsweise in Form einer einzigartig gestalteten Karte aus dem Internet passieren. Eine hervorragende Plattform, auf der Ihr Vorlagen personalisieren könnt – Einladung Taufe: von Meine-Kartenmanufaktur.de.

Dort wählt ihr zunächst die Wunschkarte aus. Anschließend passt ihr sie im Design-Modus exakt eure Vorstellungen an. Es besteht die Option Farben zu verändern, Filter zu setzen, Bilder und Text einzufügen und sogar die Größe der Motive zu variieren. Gleichzeitig ist die Software so übersichtlich aufgebaut, dass selbst Anfänger keine Schwierigkeiten bei der Bedienung haben.

Noch individueller wird es, wenn Taufkarten komplett selbst gebastelt werden. Diese Lösung setzt allerdings etwas handwerkliches Geschick voraus. Geniale Inspirationen bekommt ihr von verschiedenen Pinnwänden auf Pinterest. Wer nicht jede Blüte und jeden Wimpel malen und ausschneiden möchte, der kann Bastelsets bestellen. Darin sind vorgefertigte Einzelteile enthalten.

2. Die richtige Materialwahl

Macht euch ein paar Gedanken, bevor ihr loslegt. Welches Papier wollt ihr für die Karte verwenden? Diese Entscheidung ist nicht zu vernachlässigen. Je hochwertiger das Material, desto edler sind Optik und Haptik.

Bei Karten empfiehlt sich eine Grammatur, also ein Papiergewicht, von mindestens 250 g/m² zu wählen.

  • Schweres Material wirkt erlesener, ist aber auch dicker.
  • Wer Faltkarten wünscht, sollte berücksichtigen, dass sich Papier mit sehr hoher Grammatur nur schwer knicken lässt.
  • Der Versand von schwerem Papier ist teurer, weil sich das Porto nach Gewicht berechnet.

Bei den Sorten sind beispielsweise Bilderdruck-, Leinenstruktur-, Wurzelholz- und Birkenholzpapier gefragt.

Bilderdruckpapier

Dieses Material eignet sich hervorragend zum Bedrucken, beispielsweise mit hübschen Fotos des Täuflings. Brillante Farben und scharfe Kontraste überzeugen auf den ersten Blick. Die Oberfläche wird versiegelt. Das kann wahlweise mit einer matten oder einer glänzenden Schicht passieren. Auch Veredelungen, unter anderem mit UV- oder Glitzerlack sind möglich.

Die Oberfläche der Karte ist anschließend glatt und geschlossen, weshalb weitere Beschriftungen nur noch schwierig möglich sind.

Leinenstrukturpapier

Feine Strukturen in der Oberfläche können sowohl gesehen als auch gefühlt werden. Dieses Material wirkt wertvoll. Ein rustikaler Effekt wird erzielt, wenn die Ränder des Papiers gerissen aussehen. Das Papier ist in verschiedenen Farben erhältlich. Häufig ist das Äußere mit Dispersionslack versiegelt, weshalb auch hier ein nachträgliches Bearbeiten mit Stiften und Stempeln nur eingeschränkt machbar ist.

Wurzelholz- und Birkenholzpapier

Naturpapiere mit sichtbaren Einschlüssen liegen absolut im Trend. Sie wirken edel und bodenständig zugleich. Ein Vorteil der Sorten ist die unbeschichtete Außenseite, sodass Text und Zeichnungen problemlos ergänzt werden können.

Kleiner Tipp: Falls ihr auch die Tisch- und Dankeskarten erstellen wollt, dann ordert ausreichend Papier in gleicher Sorte. Wenn die gesamte Papeterie des Festes im gleichen Stil gehalten ist, entsteht ein roter Faden.

3. Die perfekte Farbwahl

Prinzipiell ist bei Taufkarten, was die Farbgestaltung betrifft, beinahe alles erlaubt. Es muss nich immer hellblau für Jungen und rosafarben für Mädchen sein! Weil es sich um ein Freudenfest handelt, dürfen die Karten auch in bunten, kontrastreichen Tönen erstrahlen. Wer sich unsicher ist, der kann bei der Auswahl folgende Punkt berücksichtigen:

  • Christliche Farben: Die Taufe ist ein Sakrament. Es eignen sich deshalb gut Farben, die einen kirchlichen Bezug haben. Weiß steht beispielsweise für Freude und Licht, Grün für die Hoffnung und Rot für die Liebe, aber auch das Leiden. Die Trauerfarbe Schwarz passt bei einem fröhlichen Anlass wie der Taufe nicht.
  • Stil der Tauffeier: Zelebriert ihr ein fröhliches Gartenfest oder eine konventionelle Feier im Gasthaus? Je nach Konzept der Party könnt ihr auch die Farben der Taufkarte auswählen. Von der Natur inspirierte Feiern vertragen gut Grün- und Brauntöne. Bei traditionellen Festen erwecken Silber, Gold und Pastellfarben einen guten Eindruck. Schön ist es, wenn sich eine gemeinsame Richtung von den Einladungskarten über die Tischdekoration bis zum Dankeschön zieht. Für einen einheitlichen Look gibt es Papeterie-Sets.
  • Geschmack: Ob die Karten in zarten oder kräftigen Farben gedruckt sind, bleibt eurem persönlichen Geschmack überlassen. Normalerweise ist der Täufling ein Baby, das noch nicht mitreden kann. Ältere Kinder können sich auch einfach selbst die Karten aussuchen. Ansonsten entscheidet ihr, was euch spontan gefällt und anspricht.

4. Passende Motive für christliche Karten?

Christliche Symbole

Besonders gerne werden religiöse Darstellungen zur Gestaltung der Taufkarten verwendet. Allen voran ziert das Kreuz viele Karten. Es steht für die Erlösung der Menschheit von Leid und Tod. Das Kreuz kann als Motiv in klassischem Braun ebenso gehalten werden wie in bunten Farben. Als Symbol für den Heiligen Geist und den Frieden dient die Taube. Sie wird ebenfalls häufig als dekoratives Element auf der Papeterie eingesetzt. Der Fisch steht stellvertretend für das Christentum und gesellt sich als tierisches Motiv gerne zur Taube. Engel als unsichtbare Begleiter der Menschen und ihre Schutzgeber sind ebenfalls eine beliebte Wahl.

Naturmotive und Symbole

Wer die Karte lieber neutral halten will, weil beispielsweise auch Nicht-Christen zur Taufe eingeladen werden, kann sich der Natur bedienen. Blumen, Bäume, Wolken und Sonne sind hervorragende Motive, die der Karte einen reinen, leichten und spielerischen Zauber verleihen.

Fotos

Individueller und persönlicher als mit einem Bild des Täuflings auf der Vorderseite, könnt ihr Taufkarten nicht gestalten. Sucht euch ein hübsches Foto eures Kindes heraus und lasst dieses aufdrucken. Selbstverständlich dürfen an den Rändern und den Innenseiten auch zusätzliche Motive angebracht werden.

Wichtig ist, dass die Karte nicht überladen wirkt, selbst wenn der Fundus an tollen Deko-Elementen groß ist.

5. Die schönsten Taufsprüche

Die wichtigsten Fakten auf der Karte sind:

  • Name des Täuflings
  • Datum und Uhrzeit der Taufe
  • Ort der religiösen Zeremonie
  • Ort und Zeit der anschließenden Feier

Zu den reinen Informationen gesellen sich auf der Einladung gerne noch Inspirationen und Denkanstöße in Form von Bibelversen und Zitaten. Einige besonders schöne Sprüche lest ihr nachfolgend:

  • “Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen.” Psalm 91,11f
  • “Lebt als Kinder des Lichtes; die Frucht des Lichtes ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.” Epheser 5,8b-9
  • “Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.” 1. Johannes 4,16b
  • „Mein Wunsch an dich: Werde, der du bist!“ P.J. Haas
  • “Menschenjunges, hier ist Dein Planet, dies ist Dein Bestimmungsort kleines Paket, freundliches Bündel willkommen herein, möge das Leben hier gut zu Dir sein.” Reinhard Mey

Nachdem die Einladungskarten nun perfekt gestaltet sind, werft am besten einen Blick auf die Checkliste für eine unvergessliche Taufe. Dort findet ihr alle wichtigen Informationen, damit die Taufe ein gelungenes Fest wird.

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