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Wir schnitzen einen Halloweenkürbis

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Schon kommenden Freitag ist Halloween – wenn das Kostüm steht, ist es höchste Zeit auch einen Kürbis zu schnitzen! Doch welche Sorte nimmt man? Wie groß sollte er sein? Und vor allem: Was soll rauf?


Vorbereitung

Für einen perfekten Halloweenkürbis braucht ihr zuerst einen reifen Kürbis. Ob ein Kürbis reif ist, kann man hören, indem man gegen die Schale klopft: klingt er hohl und fühlt sich die Schale fest an, ist das ein gutes Indiz für einen reifen Kürbis. Ein hölzerne Stiel ist ein weiteres gutes Zeichen. Den typischen Halloweenkürbis gibt es schon ein paar Wochen vor Halloween im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder im Gemüseladen. Am besten für eine Laterne sind die Sorten Little Lantern, Autumn Gold, Baby Bear, Funny Face, Tom Fox oder Ghost Rider geeignet.

Zum Schnitzen braucht ihr neben dem Kürbis ein möglichst scharfes Messer, einen Esslöffel, einen Apfelentkerner und einen Eisportionierer oder einen gezackten Schaber.

Das Aushöhlen

Bevor ihr anfangt, solltet ihr den Kürbis von außen von Erde und Schmutz befreien. Danach müsst ihr den Deckel für den Kürbis basteln, dafür schneidet ihr ein Kreis oder ein Sechseck um den Stiel des Kürbisses, damit der Deckel später nicht in den Kürbis fallen kann, sollter er mit einem leichten Winkel von etwa 30 bis 40 Grad nach innen geschnitten werden.
Jetzt kommt die Drecksarbeit 🙂 Das Kürbisinnere muss raus – und zwar alles! Dazu nehmt ihr am besten einen Esslöffel und legt euch vorher etwas bereit, in das ihr den Abfall zwischenladen könnt, zum Beispiel eine Schüssel oder eine alte Zeitung. Sobald alle Kerne und Fasern entfernt sind, nehmt ihr den Eisportionierer und schabt so viel Fruchtfleisch aus, bis die Kürbiswand noch etwa drei Zentimeter dick ist, das Kürbisfleisch könnt ihr später für Kürbissuppe, Kürbiskuchen oder Ähnliches verwerten. Wenn alles raus und der Kürbis dünn genug ist, solltet ihr das Innere trockentupfen, dazu nutzt ihr entweder Küchenpapier oder Sägespäne.

Das Schnitzen

Jetzt geht der Spaß erst richtig los! Denkt euch ein passendes Motiv aus (wenn ihr keine Ideen habt, gibt es im Internet jede Menge Vorlagen), dieses pauscht ihr entweder auf ein Blatt Papier, das ihr dann auf die Oberfläche klebt, oder ihr malt direkt auf die Kürbisschale. Wenn ihr die Papiermethode nutzt, nehmt ihr einen Zahnstocher oder eine Rouladennadel und pickst durch das Papier in den Kürbis, so ensteht eine Perforierung, an der ihr euch orientieren könnt. Und jetzt: Schnitzt drauf los! Dabei könnt ihr entweder ganze Stücke rausschneiden oder mit dem Apfelentkerner die Schale nur einritzen, dann schimmert das Licht später durch die Schale.
Zum Leuchten bringt ihr euren Halloweenkürbis entweder mit Teelichtern (bitte nie unbeaufsichtigt stehen lassen!) oder mit einer Lichterkette.

Das Haltbarmachen

Damit euer Halloweenkürbis die Tage bis Halloween durchhält, ist es wichtig, ihn kühl und trocken zu lagern, am besten vor der Haustür oder auf dem Balkon. Damit ihr schrumpeln und schimmeln vermeidet, könnt ihr die Schnittflächen mit Vaseline einreiben. Sollte der Halloweenkürbis anfangen zu schrumpeln, hilft eine Nacht im Wasserbad, dann am nächsten Morgen etwa eine halbe Stunde abtropfen lassen, trocken tupfen und der Kürbis sieht aus wie neu!

Wenn ihr einen Halloweenkürbis gebastelt hat, würden wir uns freuen, wenn ihr uns eure Fotos schickt!

Ihr braucht noch eine bildliche Anleitung? Hier haben wir ein Video für euch:

Titelbild: William Warby CC2.0

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