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Frühgeburten-Prävention wird unterschätzt

Welt-Frühgeborenen-Tag
Saskia
Geschrieben von Saskia

Dabei ist die Hauptursache meist schnell in den Griff zu kriegen!

Der heutige Welt-Frühgeborenen-Tag macht auf die jährlich 60.000 Frühgeburten aufmerksam, die in Deutschland auf die Welt kommen. In Europa werden pro Jahr rund 500.000 und weltweit sogar 15 Millionen Kinder zu früh geboren. Trotz der hohen Rate bleibt die Aufklärung zu den Risiken einer Frühgeburt und präventive Maßnahmen häufig auf der Strecke. Um die Gefahr zu verringern, sollten Schwangere zusätzliche Untersuchungen vom behandelnden Frauenarzt durchführen lassen.


Der Welt-Frühgeborenen-Tag wurde von der der EFCNI (European Foundation for the Care of Newborn Infants) auf ihrem ersten Europäischen Elterngruppentreffen am 18. November 2008 in Rom  ins Leben gerufen. Seitdem steht der 17. November in ganz Europa, Afrika, Amerika und Australien im Zeichen der Kleinsten unserer Gesellschaft. Wieso gerade der 17. November? Einer der Stiftungsgründer wurde am 17. November 2008 Vater einer gesunden Tochter, nachdem 2006 seine Drillingsfrühchen verstorben sind.

Frühgeburten-Prävention: Krankenkassen unterstützen euch!

Um das Risiko einer Frühgeburt zu verringern, bieten einige Krankenkassen, wie zum Beispiel die BIG, zusätzliche und kostenlose präventive Vorsorgeuntersuchungen an. Ihr solltet dafür zwischen der 16. und 20. (spätestens in der 24.) Schwangerschaftswoche sein. In vielen Fällen sind vaginale Infektionen Schuld an einer zu frühen Geburt, die zu spät oder gar nicht bemerkt werden.

Das kostenlose Screening-Set der BIG enthält alle wichtigen Informationen, die für euch als Schwangere und euren behandelnden Frauenarzt von Belang sind. Außerdem sendet die BIG eurem Arzt alle Informationen zur Untersuchungsmethode zu.

Sofern ihr bei der BIG versichert seid, könnt ihr das Set kostenlos unter folgender Hotline bestellen:  0800/54565456 (24 Stunden erreichbar) oder ihr füllt das Online-Formular aus.

Um die Qualität des Befundes sicherstellen zu können, wird der Abstrich in einem von der BIG ausgewählten Labor mit speziell geschulten Mitarbeitern ausgewertet. Ganz wichtig ist hierbei, dass ihr den Abstrich nicht mit dem PH-Testhandschuh vergleicht. Dieser kann zwar Hinweise auf eine mögliche vaginale Infektion bieten, allerdings trifft er keine Aussage darüber, ob eine konkrete Infektion vorliegt und falls ja, um welche es sich dabei handelt. Der Screening-Test ist die einzig sichere Möglichkeit, etwaige Infekte zu diagnostizieren und diese erfolgreich und schnell zu behandeln.

Vaginale Infektionen sind Hauptursache

In einer Studie der Universitätsklinik Wien konnte festgestellt werden, dass 20 Prozent der rund 4.000 untersuchten schwangeren Frauen eine Infektion im vaginalen Bereich hatten. Nachdem sie behandelt wurden, lag die Frühgeburtenrate bei rund 50 Prozent unter dem Durchschnitt. Mit dem Screening-Paket der BIG könnt ihr zudem an einem wissenschaftlichen Vergleich teilnehmen. Sofern ihr damit einverstanden seid, werden eure Daten anonym ausgewertet und mit den Studienergebnissen verglichen. Damit unterstützt ihr aktiv eine erfolgreiche Versorgung durch eure Krankenkasse.

Weitere Infos zum Test-Paket erfahrt ihr hier.

Videos: YouTube

Titelbild: ©  ondrooo

Über den Autor

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Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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