Gesundheit Schwangerschaft

Voller Einsatz für den Babybauch

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Der so genannte Bauchtanz! Er ist schön, erotisch und faszinierend. Und das Tollste ist: Je mehr Bauch, desto besser lässt sich damit schwingen, kreisen, wackeln und tanzen. Das hört sich doch nach der perfekten Bewegungsform für werdende Mütter an und das nicht nur wegen der wundervoll gewachsenen Rundungen. Der Orientalische Tanz hat so viel zu bieten. Shake your belly, Ladies!


Bevor die Lobeshymne auf einen der erotischsten Tänze losgeht, will eines noch gesagt sein: Das in den kollektiven Wortschatz eingegangene Wort „Bauchtanz“ wird weder gerne gehört, noch beschreibt es die vielfältigen Bewegungsabläufe dieses Tanzes auch nur annähernd. Beim Orientalischen Tanz, so sein exotischer, richtiger Name, wird nämlich alles bewegt, was sich in Wallung bringen lässt. Bauch, Beine, Becken, Arme und Po – all das, was an einer Frau schön und weiblich ist. Und genau deshalb ist dieser Tanz, mit seiner Mischung aus Eleganz, Mystik und Sinnlichkeit, so reizvoll für bewegungshungrige Frauen und insbesondere auch für schwangere Hobby-Tänzerinnen.

Es geht nicht darum, Erotik mit dem Holzhammer auszudrücken, sondern stilvoll zu verführen, und zwar nicht nur das Gegenüber, sondern auch sich selbst. Für werdende Mütter birgt der Orientalische Tanz gleich mehrere Vorzüge, die sich nicht nur positiv auf das Selbstbewusstsein auswirken. Trotzdem sei gleich zu Anfang erwähnt: Wenn man sich erst einmal überwunden hat, provozierend und sexy mit den Hüften zu kreisen und seinen Baby-Bauch zu präsentieren, dann bietet der „Bauchtanz“ sehr gute seelische Unterstützung. Vor allem bei all jenen Frauen, die ihren immer runder werdenden Bauch noch nicht recht annehmen können und Angst haben, durch ihn weniger schön und erotisch zu wirken. Keine Angst und keine falsche Scheu – die mitreißende Fröhlichkeit des Tanzes selbst und die anderen tanzwütigen Kursteilnehmerinnen werden euch eure Weiblichkeit und Liebe zu euch selbst zurückgeben.

Soweit zu den psychologischen Vorteilen. Aber der orientalische Tanz ist auch als Ergänzung zum Geburtsvorbereitungskurs und als Rückbildungsgymnastik perfekt geeignet. Viele Frauen schwingen ihren Bauch samt Baby bis kurz vor der Geburt, denn dieser lässt sich nicht nur wunderbar in die Bewegungen einbeziehen, ohne dass man schräg angesehen wird, wie mitunter im Fitnessstudio oder bei anderen Sportkursen. Auch den Babies scheinen die schaukelnden Moves zu gefallen und zum Teil beruhigen sie diese sogar. Bei der Mama selbst bleibt die Beweglichkeit erhalten und das Körpergefühl wird von Mal zu Mal besser. Da der Orientalische Tanz insbesondere den Unterleibsbereich betont, kann er gegen einige Beschwerden dort und im Rücken vorbeugen und wird deshalb inzwischen sogar von Hebammen und Ärzten als ideale Form der Geburtsvorbereitung empfohlen. Auch Verspannungen im Oberkörper oder in den Schultern, die durch das Gewicht des Babys auftreten können, werden gelöst.

Für gesunde Frauen mit normal verlaufender und stabiler Schwangerschaft birgt das Tanzen keinerlei Risiken. Sollten Figuren mit zu raschen rhythmischen Bewegungen vorkommen, kann man diese einfach auslassen. Bei der Gefahr einer Frühgeburt oder der Neigung zu vorzeitigen Wehen muss jedoch auf den Orientalischen Tanz verzichtet werden. Ansonsten scheint es jedoch, als wäre der „Bauchtanz“ für schwangere Frauen erfunden worden. Nicht nur, dass er ursprünglich ein Tanz von Frauen für Frauen war und aus Geburts- und Ritualtänzen hervorgegangen ist. Hebammen haben zudem festgestellt, dass einige Haltungen und Bewegungen des Tanzes den Bewegungen ähneln, die manche Frauen automatisch während der Geburt ausführen um sich die Schmerzen und dem Baby seinen Weg zu erleichtern. In diesem Sinne, do the Shimmy, und freut euch auf eure neue Weiblichkeit.

Titelbild: © Anja Greiner Adam – Fotolia.com

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