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Unerfüllter Kinderwunsch – das sind die häufigsten Ursachen!

Unerfüllter Kinderwunsch Ursachen
Geschrieben von Helena

Frauen laut Studie länger fruchtbar.

Frauen entscheiden sich immer später für die Familiengründung. Das Problem: Je später ihr schwanger werden möchtet, desto schwieriger wird es, da mit zunehmendem Alter die Fruchtbarkeit sinkt. Zudem können weitere Ursachen für eine ungewollte Kinderlosigkeit sorgen. Die OvulaRing-Expert*innen verraten euch, welche Ursachen ein unerfüllter Kinderwunsch haben kann, wie ihr auf natürlichem Wege schneller schwanger werden könnt und warum ihr auch mit 35 plus die Hoffnung auf ein eigenes Kind noch nicht aufgeben müsst, denn: Laut einer US-Langzeitstudie sind Frauen immer länger fruchtbar!


Nicht jede Frau hat das Glück, sofort oder überhaupt schwanger zu werden. Zudem tritt der Wunsch nach einem eigenen Kind heutzutage wesentlich später ein als noch vor wenigen Jahrzehnten. Und je älter eine Frau ist, desto mehr sinkt die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden. Die OvulaRing-Expert*innen standen uns Rede und Antwort auf die wichtigsten Fragen zum Thema Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches.

1. Was sind die häufigsten Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch?

Die häufigsten physiologischen Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch sind ein gestörter Zyklus (fehlender Eisprung, Gelbkörperschwäche) und eine gestörte Durchgängigkeit der Eileiter der Frau sowie eine stark eingeschränkte Zeugungsfähigkeit des Partners. Zusätzlich wissen viele Paare nicht, wann die Frau wirklich fruchtbar ist und haben so keinen Geschlechtsverkehr im fruchtbaren Fenster.

Alle diese Störfaktoren werden durch den Trend, den Kinderwunsch immer weiter zu verschieben, begünstigt. Das liegt häufig an der konkreten Lebenssituation, aber auch an der Vorstellung, dass eine Sterilität immer behandelbar ist. Da dem nicht so ist, müssen daher nicht wenige Paare schmerzhaft den Traum vom Kind aufgeben.

2. Bei wie vielen Paaren gibt es Probleme?

Die ungewollte Kinderlosigkeit ist ein häufig auftretendes Problem in der gynäkologischen Praxis. Etwa 10 bis 15% der Paare sind davon betroffen.

3. Wie viel Einfluss hat die Psyche beim Kinderwunsch?

Die Psyche spielt für die Erfüllung des Kinderwunschs eine große Rolle. Beide Partner sollten in einer ausgeglichenen und angepassten psychischen Verfassung sein.

Allerdings ist die psychische Gesundheit der Partner alleine leider keine Garantie für die Erfüllung des Kinderwunderwunschs. Wenn das Kind ausbleibt, entsteht nicht selten eine psychische Belastungssituation, die von den Partnern unterschiedlich empfunden wird und das Paar in eine Ausnahmesituation führt. Nicht selten wird dabei die Intimität des Paares erheblich gestört, was zusätzlich kontraproduktiv ist.

Anm. d. Red.: Lest dazu noch mal unsere Beiträge “Kinderwunsch: Stress mindert Fruchtbarkeit” und “Das sollten euch Kinderwunsch-Online-Kurse bieten!“.

4. Wie schnell wird man im „Normalfall“ schwanger, wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

Die Häufigkeit einer Spontanschwangerschaft bezogen auf einen Monatszyklus beträgt bei gesunden Paaren circa 25 Prozent. Mit anderen Worten: Wenn vier Paare im Bereich des fertilen Fensters Geschlechtsverkehr haben, würde danach bei einem Paar eine Schwangerschaft eintreten. Über einen Beobachtungszeitraum von zwölf Monaten tritt statistisch gesehen bei 80 bis 85 Prozent der Paare eine Schwangerschaft ein. Von einer Sterilität spricht man erst, wenn es nach zwölf Monaten trotz regelmäßig ungeschütztem Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft kommt.

5. Wie hoch sind die Chancen je nach Altersstufe?

Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, verringert sich mit zunehmendem Alter der Frau. Die Fruchtbarkeit sinkt schon im jungen Erwachsenenalter.

So liegen die Chancen für eine Schwangerschaft pro Lebensjahr bei 24-35-jährigen Frauen bei 70 Prozent und bei 35-40-jährigen Frauen nur noch bei 20 Prozent. Erschwerend kommt hinzu, dass die Fehlgeburtenrate mit dem Lebensalter der Frau zunimmt.

Für Frauen ist es das Alter von etwa 25-30 Jahren statistisch gesehen ideal, um schwanger zu werden. Die Empfängniswahrscheinlichkeit sinkt dann kontinuierlich, besonders ab dem 35. Lebensjahr.

US-Studie zeigt: Frauen sind länger fruchtbar

Mit 35 Jahren tickt die biologische Uhr also speziell bei Frauen unaufhörlich. Doch eine im Journal of the American Medical Association veröffentlichte US-Langzeitstudie zeigt, dass Frauen heutzutage durchschnittlich mehr Zeit haben, schwanger zu werden als noch vor wenigen Jahrzehnten.

Für die Studie wurden 7.773 Frauen zwischen 40 und 74 Jahren zum Zeitpunkt ihrer ersten Menstruation und ihrer Menopause befragt:

  • Bei den Frauen, die zwischen 1959 und 1962 befragt wurden, lag das Durchschnittsalter ihrer ersten Menstruation bei 13,5 und der Menopause bei 48,8 Jahren.
  • Bei den Frauen, die zwischen 2015 und 2018 befragt wurden, lag das Durchschnittsalter ihrer ersten Menstruation bei 12,7 und der Menopause bei 49,9 Jahren.

Fruchtbarkeit steigt um zwei Jahre

Mithilfe dieser beiden Werte wird die „reproduktive Lebensspanne“ ermittelt. Dazu wird das Alter der ersten Menstruation vom Alter der Menopause subtrahiert. Die reproduktive Lebensspanne ist somit durchschnittlich von 35 auf 37 Jahre gestiegen.

Zudem fanden die Wissenschaftler*innen heraus, dass sich bestimmte soziodemografische Faktoren und bestimmte Verhaltensweisen sowie Lebensstile auf die Fruchtbarkeitsphase der Probandinnen auswirkten:

Faktoren, die die reproduktive Lebensspanne beeinflussen können:

  • Armut
  • Hormontherapie
  • Nikotinkonsum
  • verbesserter Zugang zur Gesundheitsversorgung
  • Ernährung
  • Umweltfaktoren

Mit OvulaRing schnell eure fruchtbaren Tage ermitteln!

Wenn ihr 35 Jahr oder älter seid, habt ihr in der Regel also immer noch gute Chancen, schwanger zu werden. Dennoch steht ihr unter einem gewissen Zeitdruck, denn abgesehen davon, dass die Qualität eurer Eizellen sinkt, steigt mit zunehmendem Alter auch die Gefahr einer Risikoschwangerschaft. Euch deshalb zu stressen, ist für euren Kinderwunsch dennoch kontraproduktiv. Mit OvulaRing könnt ihr entspannt bleiben und eurem Kinderwunsch auf natürlichem Weg auf die Sprünge helfen und möglichen Zyklusstörungen schneller auf die Schliche kommen. Lest hier, wie ihr mithilfe von OvulaRing euren Kinderwunsch schneller verwirklichen könnt und wie ihr beispielsweise als BIG-Versicherte einen Teil der Kosten erstattet bekommt!

Titelbild: © phpetrunina14

Über den Autor

Helena

Ganz egal, ob wir selbst Eltern sind oder nicht - Kinder sind das Wertvollste, das uns das Leben bescheren kann. Und genau so möchte ich und sollten wir alle sie behandeln. Als gutes Vorbild vorangehen, ihnen Liebe und Aufmerksamkeit schenken und genug Raum zur freien Entfaltung geben. Das klingt nach einem schwierigen Unterfangen? Keine Sorge! Alle Einzelheiten klären wir schließlich auf ma-gazin.de! :)

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