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Top 10 – Die zuckerreichsten Zwischenmahlzeiten

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Wir haben euch ja neulich die besten Snacks für Draußentage vorgestellt. Die gingen schnell, einfach und waren auch gesund. Die Snacks, die wir euch heute vorstellen, sind das genaue Gegenteil von gesund, denn sie bestehen so gut wie nur aus Zucker und Fett. Und das ist gerade das verzwickte, denn diese Produkte sind meistens extra für Kinder ausgeschrieben.

Die vermeintlich „leichten Zwischenmahlzeiten“ sind bunt, sehen toll aus und versprechen meistens auch noch wertvolle Inhaltsprodukte wie besonders viel Milch, Vitamine oder Mineralstoffe. Doch diese Riegel, Joghurts und Portionsgetränke haben es faustdick hinter den Ohren, weswegen ihr euren Kindern diese nur selten und als Ausnahme kaufen solltet. Denn regelmäßiger Verzehr solcher Zucker- und Fettbomben führt zu Übergewicht und anderen damit einhergehenden Krankheiten. Sie sind also auf keinen Fall als Alternative zum Pausenbrot zu sehen. Aber mal ehrlich – was ist eine Kindheit (oder das Leben) ohne Süßigkeiten?!

1. Kinder Choco Fresh

Laut Hersteller enthält der kleine Riegel „locker aufgeschäumte Milchcreme aus frischer Vollmilch“, doch auch Zucker- und Fettgehalt sind ganze besonders hoch. Die liegen nämlich beide bei 40%. Ein Riegelchen von 21g hat damit 2,5 Stück Würfelzucker. Da kann von gesund gar nicht mehr die Rede sein.

2. Kinder Maxi King

Genau wie die anderen Produkte von Ferrero wirbt der Kinder Maxi King mit einem hohen Milchanteil, sowie Nuss und Karamell, was dem ganzen ein vermeintlich gesunden Anstrich verpasst. Doch tatsächlich hat der kleine Snack einen Zuckeranteil von 34,5% und einem Fettanteil von 36,7%.

3. Kinder Pingui

Auch der Kinder Pingui hat auf der Verpackung einen extra großen Aufdruck „mit Milch“, was bei der Zielgruppe, die nämlich sowohl Kinder als auch ihre Eltern umfasst, ernährungsphysiologisch positive Eigenschaften in den Vordergrund stellen soll. Dass dieser Milchanteil aber zum größten Teil aus Butterreinfett und Magermilchpulver besteht, erfährt man natürlich erst, wenn man sich die Zutaten genau durchliest. Direkt daneben stehen die Nährwertangaben, wie beispielsweise 418kcal/100g, 29% Fett und 33% Zucker.

4. Milchschnitte

Und auch auf Platz 4 der zuckerreichsten Zwischenmahlzeiten finden wir ein allseits gut bekanntes Produkt von Ferrero, die gute alte Milchschnitte. Allein der Name impliziert, dass dieser Snack viel Milch beinhalte, und auch die Werbung kommuniziert immer noch die angeblich gesunden und natürlichen Zutaten. Deswegen wurde die scheinbar gesundheitsfördernde Schnitte 2011 auch mit dem Goldenen Windbeutel versehen, dem Preis für die größte Werbelüge. Sie besteht zu 29% aus Zucker und 27,3% aus Fett.

5. Schüttelshake von Bärenmarke

Bärenmarke steht ja eigentlich seit Jahrzehnten für Qualität und leckere Milch. Den Schüttelshake gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, von Joghurt-Pfirsich, über Eiskaffee bis zu Erdbeere und Schoko-Nougat. Das Produkt ist zwar nicht direkt auf Kinder ausgerichtet, zieht aber kleine Schleckermäuler genauso an. Auf der einen Seite ist es gut, dass die Shakes mit nur 1,8% fetthaltiger Milch gemacht werden, allerdings liegt der Zuckergehalt besonders bei der Sorte Erdbeer ziemlich hoch für ein Getränk. Nämlich bei knapp 15%, das sind in etwas 20 Stück Würfelzucker pro Shake. Nicht gerade ein gesunder Durstlöscher, oder?

6. Bauer Kinderquark

Auch Bauer wirbt mit vermeintlich gesunden Inhalten für ihren Kinderquark, denn angeblich enthält er besonders viel Calcium, fein pürierte Früchte und nur 1,3% Fett. Aber dass die Frischkäsezubereitung mehr Zucker als Obst enthält, wird nicht beworben. Komisch. Ein kleiner Becher enthält umgerechnet ca. zwei Stück Würfelzucker und damit 13,2%.

7. Paula von Dr. Oetker

Nicht viel besser macht es Dr. Oetker mit seiner Paula, denn pro Becher sammeln sich hier 6 Stück Würfelzucker. Aber wenigstens wirbt Dr. Oetker nicht mit falschen Versprechungen oder lockt mit gesunden Inhalten. Pudding ist nun einmal Pudding, da weiß wahrscheinlich jeder, dass der nicht sehr gesundheitsfördernd ist.

8. Monsterbacke Fruchtquark von Ehrmann

„So wichtig wie das tägliche Glas Milch“ stand auf der Verpackung vom Monsterbacke Fruchtquark, bis der Europäische Gerichtshofe entschied, dass dieser Spruch die Verbraucher täusche, weil der erhöhte Zuckergehalt völlig außer Acht gelassen werde. Dieser beträgt 13% und ist damit viel zu hoch für einen täglichen Verbrauch.

9. Fruchtzwerge

Auch die Fruchtzwerge reihen sich hier mit ein, die seit eh und je mit gesundem Calcium und Vitamin D werben. Für starke Knochen und ein gesundes Wachstum. Auch hat Danone sich dafür entschieden, mit Traubenfruchtsüße statt Kristallzucker zu süßen, was sich natürlich viel besser anhört, ernährungsphysiologisch allerding keinen Unterschied macht. Denn beide Zuckerarten bestehen aus den gleichen Teilen Glucose und Fructose. 12,8% Zucker sind ungesund, egal ob Traubenzucker drauf steht oder nicht.

10. Monte Drink von Zott

Noch ein Produkt, welches sich den Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge verdient hat. Zott beschreibt den kleinen, süßen Drink durch „kräftige Haselnüsse, feine Schokolade und gute Milch“ – jedoch lässt das Unternehmen außen vor, dass das Produkt mit 12,7% mehr Zucker enthält als Cola und sogar doppelt so viel Kalorien hat wie Fanta. Der Monte Drink ist also mit Nichten „genau der richtige Proviant für unterwegs“, nach dem es mit frischen Kräften weitergehen kann.

Trotz all diesen Horrorgeschichten, liebe Mamis: Ab und zu was Süßes darf schon sein!

 

Titelbild:© Jultud – Fotolia.com

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