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Tipps gegen Morgenübelkeit

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Morgenübelkeit, Antriebslosigkeit, Schwindelanfälle, schlechte Laune – welche werdende Mutter kennt das nicht? Zum Glück gibt es zahlreiche  Mittel, mit denen man Emesis Gravidarium, so heißt nämlich die Morgenübelkeit im Fachjargon, bekämpfen kann.

Wie kommt die Übelkeit in der Schwangerschaft überhaupt zustande? Schuld daran scheint das Hormon HCG zu sein, das vom Mutterkuchen produziert wird. Da es gerade zu Beginn einer Schwangerschaft zu großen Schwankungen im Hormonspiegel der werdenden Mütter kommt, führt es meist zu Übelkeit und Erbrechen, bis sich der Körper daran gewöhnt hat.

Acht Tipps aus der Redaktion:

– Esst wenig, aber oft. Versucht dabei möglichst alles zu vermeiden, was den Magen unnötig reizt, z.B. zu stark gewürztes und zu fettiges Essen oder zu viel Koffein. Gönnt euch morgens lieber eine Tasse lauwarmen Kräutertee mit Zwieback oder Toast.

– Viel trinken ist wichtig! Lasst aber die Finger von Cola, Fanta und Co. und greift stattdessen öfter zu Wasser, Saftschorlen und Kräutertees.  Manche Hebammen empfehlen Ingwer-Tee zu trinken. Das beruhigt den Magen. Also ruhig einmal ausprobieren, schaden wird es sicher nicht.

– Knabbert ruhig ab und zu ein paar Müsliriegel, trockene Kekse oder Knäckebrot. Das stillt den Hunger, beschwert aber den Magen nicht.

– Lasst euch von eurem Arzt Vitamin B6 oder ein Multivitataminpräparat gegen die Übelkeit verschreiben. Falls ihr bereits in der Zeit vor eurer Schwangerschaft einen ähnlichen Vitaminkomplex genommen habt, kann das die Morgenübelkeit milder ausfallen lassen. Lasst euch aber unbedingt von eurem Arzt beraten, bevor ihr das Vitamin einnehmt.

–  Stress und Müdigkeit machen uns das Leben schwer, das weiß jeder. Außerdem verschlimmern sie die Übelkeit. Dementsprechend ist regelmäßiges “Chillen” während der Schwangerschaft sehr wichtig. Legt die Füße hoch, lest dabei etwas Schönes, hört Musik und lasst eure Fantasie einfach schweifen.

– Besorgt euch Akupressur-Bänder für die Handgelenke. Diese Bänder wurden speziell gegen Seekrankheit entwickelt, können aber durchaus auch einigen Schwangeren gegen morgendliche Übelkeit helfen. Legt das Band so an, dass die Plastikknöpfe gegen die Akupressur-Punkte an euren Handgelenk drücken. Die Bänder gibt es in Drogerien oder beim Apotheker zu kaufen.

– Auch alternative Therapien, wie Aromatherapie oder Homöopathie, können hilfreich sein, lasst euch aber von einem qualifizierten und erfahrenen Therapeuten beraten.

– Treibt mehr Sport! Von Motorradakrobatik oder Kung Fu würden wir euch natürlich abraten, aber Schwimmen, Wassergymnastik und Walken können bei Schwangeren oft Wunder bewirken. Mediziner haben herausgefunden, dass die Bewegung die Stoffwechselprozesse ankurbelt und dadurch die Hormonumstellung leichter macht.

Natürlich können wir für den Erfolg dieser Tipps nicht garantieren, da jede werdende Mutter anders ist und auch anders auf die verschiedenen Maßnahmen reagiert. Aber vielleicht können unsere Tipps euch die Zeit etwas erleichtern.

Titelbild: ©panthermedia.net Bernd Friedel

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