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Tipps gegen den Weihnachtsstress

Tipps gegen den Weihnachtsstress
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Weihnachtsgeschenke kaufen, Besuche der Familien organisieren, einen schönen Weihnachtsbaum finden, das Zuhause schmücken und vieles mehr. Wer kennt das nicht: Alle Jahre wieder dieser vorweihnachtliche Stress, der sich über die Festtage noch einmal richtig hochschaukelt. Aber das muss nicht sein. Wir verraten euch, wie ihr die schönste Zeit des Jahres weniger gestresst übersteht und Weihnachten genießen könnt.


Jedes Jahr aufs Neue teilen sich die Menschen mit Beginn des Winters in zwei Gruppen: Die einen, die die Weihnachtszeit kaum abwarten können und sich auf das ganze Drumherum freuen. Und diejenigen, die bereits im November anfangen Pläne aufzustellen und sich damit selbst unter Druck setzen. Egal, zu welcher Sorte Mensch ihr gehört, ihr müsst keinen Weihnachtsstress haben und könnt ganz in Ruhe das Fest genießen. Dazu müsst ihr nur wissen, wo sich welche Fallen verstecken und wie ihr mit ihnen umgehen könnt.

1. Organisation

Sich Wochen vor dem Fest verrückt zu machen ist völlig unnötig. Natürlich soll alles schön sein und glatt laufen, wenn die Familie kommt, doch wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Also setzt euch selbst nicht zu sehr unter Druck. Planung hilft, aber je tiefer ihr ins Detail geht, desto eher lässt eine Kleinigkeit den Plan kippen. Eine grobe Strukturierung reicht völlig aus und auf diese Weise hat jeder in der Familie auch genügend Zeit für sich selbst und seine Bedürfnisse.

2. Arbeit

Damit ist nicht nur der Job gemeint, sondern auch die Arbeit zu Hause. Wenn ihr euch die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr freigenommen habt – so wie die meisten – dann habt ihr knapp eine Woche weniger Zeit eure Arbeit zu erledigen als in den anderen Monaten. Deswegen teilt euch die Arbeit früh genug ein und verlegt notfalls ein paar Aufgaben ins neue Jahr.

Aber auch zu Hause ist eine gute Aufteilung das A und O, um nicht unterzugehen. Klar seid ihr als Mutter Ansprechpartner Nummer eins für’s Dekorieren, die Essensvorbereitung und dergleichen. Aber das heißt nicht, dass alles zu Erledigende an euch hängen bleiben muss. Teilt die Aufgaben untereinander auf, wer zum Beispiel den Tisch deckt oder einkaufen geht. Und wenn ihr ein paar Arbeitsmuffel zu Hause habt, dann macht doch einfach ein kaltes Buffet, für das auch der Besuch etwas mitbringen soll.

3. Geschenke

Der Wunschzettel – das ewige Thema. Dabei geht es an Weihnachten nicht darum, dass sich Unmengen an großen und teuren Geschenken unter dem Baum ansammeln, sondern darum, dass man etwas schenkt, das wirklich Freude bereitet und von Herzen kommt. Und weil Weihnachten jedes Jahr wieder kommt, achtet doch auf kleine Signale oder Wünsche, die sich über das Jahr hinweg entwickeln, und besorgt dieses besondere Geschenk dann vielleicht schon im Mai oder September. So entgeht ihr auch dem Stress in den vollen Kaufhäusern an einem Adventssamstag.

4. Harmonie und Weihnachtszwang

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Leichter gesagt als getan. Denn wenn sich über die Festtage so viele Menschen treffen, die sich teilweise sehr lange nicht gesehen haben, sind Meinungsverschiedenheiten eigentlich vorprogrammiert. Und drei Tage hintereinander fröhlich um den Baum sitzen, Weihnachtslieder hören und mit der ganzen Familie essen, kann vor allem für eure Kinder schnell anstrengend und nervig werden.

Ihr könnt solchen Missstimmungen aus dem Weg gehen, indem ihr euch vor allem in Toleranz übt. Überhört einfach schnippische, politische oder vielleicht auch provozierende Aussagen und redet über allgemeinere Themen, die nicht so hitzig zu diskutieren sind. Wichtig ist aber auch, dass eure Kinder in dem ganzen Tohuwabohu nicht zu kurz kommen. Sprecht doch vorher ab, worauf sie Lust haben – macht eine weihnachtliche Dämmerwanderung, seht euch ein Krippenspiel an, geht ins Museum oder spielt etwas. So fühlt sich keiner vernachlässigt.

5. Völlerei

Die fieseste Falle von allen. An Weihnachten wird geschlemmt, und das nicht zu knapp. Leider. Aber es schmeckt auch immer so gut. So gut, dass man sich sogar mehr gönnt, als man eigentlich vertragen kann. Ihr solltet natürlich auf nichts verzichten. Aber umso wichtiger ist es, die Tage nach Weihnachten und vor Silvester ein paar Gänge herunter zu schalten und dem Körper eine Pause zu gönnen. Das viele Schlemmen bedeutet nämlich auch Stress für euren Körper. Esst viel Obst und Gemüse, das wird euch nach den fettigen und süßen Kalorienbomben der Festtage gut tun. Wenn das Wetter mitspielt, geht mit der ganzen Familie spazieren, macht ein bisschen Sport und geht dann entspannt in die Badewanne. So kann sich euer Körper erholen und ihr hängt zwischen den Jahren nicht zu sehr in den Seilen.

Wir hoffen, dass ihr mit diesen Tipps etwas entspannter an die Festtage heran gehen könnt.
In diesem Sinne, eine schöne Weihnachtszeit.

Bild: Monkey Business

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