Baby Gesundheit

(T)Eddy goes Öko

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Wir alle haben den Anspruch, unseren Kindern nur das Beste zu bieten. Doch was bedeutet das genau? Für jeden gelten sicherlich andere Kriterien. Dass es ihnen an nichts fehlt und sie gut versorgt werden, ist ja sonnenklar. Doch wie genau nehmen wir „das Beste“?


Auf der Suche nach Möbeln für das Babyzimmer achten viele auf zertifiziertes Holz, schadstoffarme Farbe, Stoffe mit Ökosiegel usw. Auch bei Kinderwagen und Autositzen spielen Materialien mittlerweile eine große Rolle und dass Schnuller und Fläschchen sowie babytaugliches Spielzeug tausendfach überprüft sein müssen, steht für uns auch fest. Doch interessanterweise sehen wir es bei der Kleidung für unsere Kleinen meist nicht so eng. Da wird auch gerne mal ein Angebot hier und ein Schnäppchen dort eingepackt. Wo der Strampler gefertigt wurde – von den Arbeitsbedingungen ganz zu schweigen – oder ob der Stoff und die Farben eventuell Chemikalien enthalten, wird häufig nicht beachtet.

Sobald man darüber nachdenkt, fragt man sich, wieso eigentlich? Oft ist es einfach so, dass „hochwertigere“ Produkte äußerst teuer sind. Und da vor allem die Babygarderobe nach einigen Monaten oder gar Wochen erneuert werden muss, kann sich das kaum einer leisten. Doch natürlich würde ich meine Kinder lieber in Ökobaumwolle stecken, die fair gehandelt wurde und vielleicht sogar in Deutschland unter korrekten Bedingungen hergestellt wird!

So bin ich vor einigen Tagen bei kindsstoff.de gelandet, einem Hersteller und Händler für Babykleidung, der all diese Wünsche erfüllt:  „100% bio, 100% fair und 100% gut“. Alle Produkte sind nicht nur natürlich und frei von Chemikalien, sondern darüber hinaus auch noch ökologisch und sozial korrekt.

Das gesamte Konzept hat mein Interesse geweckt und als ich dann noch die Klamotten sah, war es vollends um mich geschehen! Denn die Sachen sehen so gar nicht „öko“ aus, sondern quietschen in Neonfarben und tragen ausgefallene Motive. Das niedliche Logo Eddy – der Teddy – ist dabei Garant für die hohe Qualität der Kleidung und steht  gleichzeitig Modell für zahlreiche Kindsstoffe.

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Eddy steht gern Modell für zahlreiche Kindsstoffe, Foto: kindstoff

Dass die Kindsstoffe in Traditionsbetrieben bei uns im Land gemäß den Auflagen des Global Organic Textile Standard (G.O.T.S.) gefertigt werden, ist ein weiterer Punkt, der mich begeistert hat.  Es handelt sich dabei um ein Textilsiegel, das seit 2008 ein einheitliches Zertifizierungsverfahren in der Herstellung von Ökomode liefert. Dabei gelten strenge Kriterien, die mindestens einmal im Jahr (auch unangemeldet) überprüft werden. Dabei wird nicht nur der Hersteller kontrolliert, sondern alle Betriebe, die an der Produktionskette beteiligt sind. So sind Kinderarbeit, Misshandlung, Diskriminierung oder Zwangsarbeit natürlich verboten. Außerdem wird auf gerechte Löhne und Arbeitsschutz geachtet. Und die Kleidung unterliegt ebenfalls strengen Vorlagen. So muss sie aus mindestens 90% Naturfasern hergestellt sein, die zu mindestens 70% wiederum aus biologischem Anbau stammen müssen. Bestimmte chemische Prozeduren, sowie die Verwendung verschiedener Schwermetalle oder Farben zum Bedrucken der Kleidungsstücke sind ebenfalls nicht erlaubt. Darüber hinaus soll bei der gesamten Herstellung der Energie- und Wasserverbrauch so gering wie möglich gehalten werden. Die Produkte, die das G.O.T.S.-Siegel erhalten, sind also gesundheitlich unbedenklich und dazu noch umweltfreundlich, da selbst die Verpackung eine Rolle bei der Zertifizierung spielt.

Doch wer denkt, er müsse ein Vermögen für die süßen Bodies, T-Shirts oder Hoodies zahlen, wird bei den Preisen sicherlich vor Freude und Begeisterung breit grinsen. Möglich ist das nur, weil es die Kollektion exklusiv online zu kaufen gibt. Kosten für Zwischenhändler, Ladenmieten oder zusätzliches Personal fallen somit weg und unterm Strich kommen gute Preise für uns heraus. Mit gutem Gewissen gibt man bei kindsstoff also vielleicht ein wenig mehr Geld aus, als in einigen anderen Geschäften, doch locken dort keine Geschäftsideen, die dem Käufer auch noch zu Gute kommen.

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Süße T-Shirts mit bunten Motiven, die so gar nicht öko“ aussehen, Foto: kindsstoff

Denn auch für die Klamottenberge, die entstehen, sobald die Kiddies aus ihren Sachen herausgewachsen sind, hat kindsstoff eine Lösung. Man kann die Kindsstoffe einfach kostenfrei zurücksenden und erhält bis zu 20% Rabatt auf den nächsten Einkauf. Die abgelegte Kleidung beginnt dann ein neues Leben beim SOS-Kinderdorf e.V. oder wird, je nach Zustand, umweltfreundlich entsorgt.

kindsstoff liefert in meinen Augen ein Konzept, das hoffentlich viele zum Nachahmen anregt. Also werde ich meinen Warenkorb bestücken, mich auf die erste Lieferung freuen und euch am Ende sicherlich bestätigen: „Eddy dran, alles gut!“

Titelbild: kindsstoff

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