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Taschengeld: Her mit der Kohle!

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Könnt ihr euch noch daran erinnern, ab wann und wieviel Taschengeld ihr von euren Eltern bekommen habt? Ich lasse gerade meine Erinnerungen Revue passieren und weiß es, ehrlich gesagt, nicht mehr. Außerdem war es ja „damals“. Damals waren Dinge noch günstiger und den Euro gab es auch noch nicht. Falls sich aber bei euch so langsam die Frage stellt, wieviel ihr euren Kindern überhaupt in die Hand drücken sollt und ab wann, sind hier ein paar wertvolle Tipps.


Taschengeld – Wozu?

Taschengeld ist das erste Geld, das eure Zwerge (meist in regelmäßigen Abständen) von euch in die Hände gedrückt bekommen. Damit lernen sie einen möglichst langsamen und verantwortungsvollen Umgang mit dem lieben Geld. Sie beginnen zu zählen, lernen, was Dinge kosten und dass es eben kaum etwas „umsonst“ gibt.

Zu allererst stellt ihr euch als junge Eltern wahrscheinlich die Frage, ob es nicht ratsam wäre, so spät wie möglich mit einem regelmäßigen Taschengeld zu beginnen. Aber wie schon erwähnt, kann man auch mit ganz kleinen Beträgen starten, um es nicht zu übertreiben und das Kind nicht zu sehr zu verwöhnen. Egal, wieviel ihr euren Kleinsten nun wöchentlich zahlt, lasst sie auf jeden Fall ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Was das heißt? Stellt es ihnen frei, wofür sie ihr Taschengeld ausgeben dürfen, aber lasst euch auch nicht gleich weich klopfen, wenn sie es zu schnell auf den Kopf gehauen haben. Der Umgang will halt gelernt sein.

Mama, ich will mehr Geld!

Je älter euer Knirps wird, umso größer werden wahrscheinlich die Diskussionen über die Höhe des Taschengeldes. Manche bekommen es wöchentlich, andere wiederum monatlich. Klar ist die Summe dann größer, aber man muss es auch besser einteilen können. Ganz abgesehen von den eigenen finanziellen Möglichkeiten, die man als Eltern(teil) so hat, kann man seinem Kind auch, ab dem Schulalter kleinere Arbeitsaufgaben im Haushalt oder bei Oma und Opa geben. Ihr vermittelt damit zum einen Verständnis eurem Kind gegenüber und gleichermaßen macht ihr ihm bewusst, dass das Geld nun mal nicht vom Himmel fällt. Denkt trotzdem an Grenzen. Schließlich gibt es ja auch noch die lieben Verwandten, die gerne mal „was springen lassen“, sowie den Geburtstag, Weihnachten und andere Festivitäten, an denen eure Kinder die Möglichkeit haben, sich ihre Wünsche erfüllen zu können.

Taschengeldtabelle 2014

Natürlich gibt es so einige Empfehlungen, von offiziellen Seiten, wie zum Beispiel vom Jugendamt, das euch dabei behilflich ist, einen Richtwert für ein regelmäßiges und eben altersentsprechendes Taschengeld für eure Kinder festzulegen. Hier gilt die Empfehlung: Ab dem vierten Lebensjahr mit einem wöchentlichen Taschengeld von 50 Cent zu beginnen. Zwischen dem sechsten und siebten Lebensjahr dürfen es dann auch schon bis zu zwei Euro sein und mit neun Jahren gelten bis zu drei Euro als ganz legitim. Ab dem zehnten Lebensjahr steigt der Betrag dann langsam in die zweistelligen Gefilde. Ganz aktuell könnt ihr euch hier immer informieren.

Titelbild: ©contrastwerkstatt – Fotolia.com

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1 Kommentar

  • Ich finde es schon sehr wichtig, Kinder frühzeitig Taschengeld zu bezahlen, um ihnen den Umgang damit beizubringen. Wieviel am Ende gezahlt wird, hängt meiner Meinung nach vom Kind selbst ab. An die Taschengeldtabellen kann man sich halten, aber man sollte hier individuell entscheiden, was am Ende tatsächlich gezahlt wird.

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