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Stressfreie Weihnachten für die ganze Familie

Weihnachten
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

So bewahrt ihr die Magie der Weihnachtszeit!

Weihnachten steht vor der Tür und gerade für Familien mit kleinen Kindern ist diese Zeit voller Magie, Traditionen und Rituale. Doch natürlich bringt der ganze typische Weihnachtstrubel auch große Erwartungen und stressige Momente mit sich. Wer feiert wo mit wem? Muss alles perfekt werden? Wie verteilt man am besten die Aufgaben rund um die Vorbereitungen? Wie also können Eltern das Weihnachtsfest so gestalten, dass die Magie dieser festlichen Zeit für die gesamte Familie bewahrt wird? Heike Kuhl, systemischer Familiencoach für Fisher-Price, verrät es euch!


Freiräume schaffen für die weihnachtliche Zeit

Um besondere Erlebnisse zu schaffen, braucht es Zeit und Raum. In der Vorweihnachtszeit, wenn gemeinsam Plätzchen gebacken werden oder gebastelt wird, läuft für viele der Alltag wie gewohnt nebenher weiter. Das führt automatisch zu Stress, denn man hat ja nicht mehr Zeit als zuvor. Erlaubt euch, auch mal eine Tanzstunde oder das Babyschwimmen ausfallen zu lassen und stattdessen Raum für vorweihnachtlich Schönes zu schaffen.

Kleine Rituale mit großer Wirkung

Schafft Familien-Rituale, die Kinder wiedererkennen. Das können ganz einfache Dinge sein: Sobald es an den Adventssonntagen dunkel wird, ist Vorlese-Zeit mit Kakao und Plätzchen. Oder ihr backt am ersten Dezember gemeinsam ein Lebkuchenhaus. Auch wenn es schief ist, haben alle mitgemacht und mitgenascht. Ihr könnt auch ein Bewusstsein für Geben und Nehmen schaffen, indem ihr gemeinschaftlich ein Päckchen für ein Kind packt, das zu Weihnachten wenige oder keine Spielsachen bekommt. Auf diese kleinen Rituale werden sich die Kinder jedes Jahr freuen und sie schaffen ohne großen Aufwand eine einzigartige Verbundenheit.

Wer feiert wo mit wem?

Viele Familien stehen jedes Jahr vor der gleichen Frage: Wo und mit wem verbringen wir die Feiertage? Das Gefühl, dabei allen gerecht werden zu müssen, löst oft Stress und Konflikte aus. Überlegt euch erstmal, was für euch als Kern-Familie optimal wäre. Heiligabend zu Hause und dann je einen Tag bei den Großeltern? Das Wechselmodell bei dem in einem Jahr mit den einen Großeltern und im nächsten Jahr mit den anderen gefeiert wird? Oder vielleicht über die Feiertage in die Sonne reisen? Was auch immer ihr wollt, kommuniziert es rechtzeitig. Traut euch, das Thema offen anzusprechen und lasst euch nicht von vermeintlichen unausgesprochenen Erwartungen abschrecken.

Dem Perfektionismus eine Pause gönnen

Schon in jungen Jahren können und wollen Kinder an den Weihnachtsvorbereitungen beteiligt sein. Auch wenn die ausgestochenen Plätzchen krumm und schief sind oder die selbstgemalten Bäume auf den Weihnachtskarten nur erahnt werden können, stärkt es Kinder, wenn sie einbezogen werden und kleine Erfolgserlebnisse haben. Gönnt eurem Perfektionismus eine Pause und lasst Kinder das Bild für die Oma oder das Kastanienmännchen so machen, wie sie es gerade können. Lasst euch auch selbst nicht aus der Ruhe bringen, wenn es an den Feiertagen nicht immer so läuft wie in der Vorstellung vom idealen Weihnachtsfest – wenn die Geschwister streiten, das trotzige Kind sich bei der Bescherung auf den Boden schmeißt oder die Schwiegermutter eine andere Vorstellung von Erziehung hat. Lehnt Euch zurück, atmet durch und erkennt an, dass es letztendlich auch ein normaler Tag ist und diese Dinge eben passieren.

Klare Aufgabenteilung

Wir haben alle die klassischen Bilder im Kopf von Baum sägenden Vätern und kochenden Müttern, die für Tage in der Küche verschwinden. Überlegt gemeinsam am Familientisch wer was wirklich gerne macht und verteilt alle anfallenden Aufgaben so, dass alle beteiligt sind und jedem einzelnen auch noch genug Zeit bleibt, die Magie der Weihnachtszeit zu genießen.

Hier findet ihr weitere hilfreiche Tipps gegen Stress in der Vorweihnachtszeit!

 

Heike Kuhl, systemischer Familiencoach für Fisher-Price

Titelbild: © Ananass

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