Pflege & Beauty Schwangerschaft

Streifen sind out!

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Streifen, die keine Frau gerne trägt. Ob nun längs oder quer – Schwangerschaftsstreifen sind für viele werdende und Neu-Mütter der blanke Horror. Aber, meine Damen, um eure Illusionen gleich im Keim zu ersticken: Sind die beängstigenden, lila-rötlichen Striemen erst einmal entstanden, kann auch das beste und teuerste Wunder-Öl nur noch für Abmilderung sorgen, jedoch die Streifen nicht gänzlich verschwinden lassen. Vorbeugen ist das Stichwort. Also cremt, ölt und rubbelt, was das Zeug hält, Mädels!


Das Grauen hat einen Namen: Striae gravidarum, so der lateinische Fachbegriff für Schwangerschaftsstreifen. Viele Frauen fürchten sich vor dem Entstehen dieses Makels während der Schwangerschaft oft mehr, als vor den Schmerzen der Geburt. Völlig übertrieben, wenn man sich einmal bewusst macht, wie schmerzhaft so eine Geburt tatsächlich ist. Aber Spaß beiseite! Natürlich macht euer Körper während der Schwangerschaft Veränderungen durch, die euch nicht immer gefallen werden. Die besagten Schwangerschaftsstreifen gehören dazu, können bei jedem auftreten und sind wirklich kein Weltuntergang. Was euch zu Beginn vielleicht noch unangenehm auffällt, verblasst schnell und gerät in Vergessenheit. Das nur vorweg.

Wie entstehen Schwangerschaftsstreifen?

Jetzt die schlechte Nachricht: Schwangerschaftsstreifen sind Narben, die entstehen, wenn die Haut über das normale Maß hinaus gedehnt wird. Und Narben bleiben, auch wenn sie mit der Zeit verblassen. Schwangerschaftsstreifen entstehen durch die Entwicklung und das Wachstum des Kindes. Kollagene Fasern im Bindegewebe der Haut sind im Grunde für ihre Elastizität und ihre Straffheit verantwortlich. Je nach genetischer Voraussetzung ist ihre Flexibilität von Frau zu Frau verschieden. Dennoch kommt bei weit über 70% aller Frauen irgendwann der Punkt, an dem die Fasern dem Druck nicht mehr standhalten und schließlich reißen. Die Wunde innerhalb des Gewebes ist grob, mit einer normalen Platzwunde zu vergleichen und absolut unbedenklich. Jedoch sind sie, mit ihrer rötlich-blauen Färbung, die durch die unter der Haut liegenden Blutgefäße hervorgerufen wird, zu Beginn gut sichtbar.

Was kann man tun?

Eine gesunde Ernährung, Sport und die intensive Pflege der Haut –  all das in Kombination kann helfen, den unschönen Streifen vorzubeugen, ist aber noch lange keine Garantie dafür, dass man verschont bleibt. Trotzdem sollte man es auf einen Versuch ankommen lassen. Was die Ernährung betrifft: Viel kalorienarme Flüssigkeit und eine vitamin-, mineralstoff- und proteinhaltige Kost halten das Gewicht im Zaum und wirken sich positiv auf den Zustand der Haut und des allgemeinen Wohlbefindens aus. Was das Cremen und Ölen betrifft, kommt es in erster Linie natürlich auf die individuellen Bedürfnisse der Haut an. Da kennt ihr euch am besten und wisst, was eure Haut verträgt und was nicht. Ansonsten gibt es jede Menge Produkte, die euch helfen können, eure Haut geschmeidiger und elastischer zu machen. Und das Schöne ist, dass die meisten dieser Cremes und Öle mit Pflanzenkraft den Schwangerschaftsstreifen zu Leibe rücken. Bi-Oil, „für die mama“-Creme von natuderm®botanics und Stretch Mark Cream von Erbaviva sind nur drei Beispiele empfehlenswerter Pflegeprodukte. Zudem kann eine Massagebürste mit weichen Borsten, regelmäßig angewandt, für einen leichten, gut durchblutenden Peeling-Effekt sorgen.

Jetzt ist es nur noch an mir, euch viel Glück zu wünschen, denn ihr habt jetzt alle Infos, die ihr braucht. Ich wünsche euch außerdem Disziplin, ein gutes Bindegewebe, elastische Haut und gute Gene. Und sollte es schon zu spät sein, wünsche ich euch die Gelassenheit, mit diesem kleinen Makel umzugehen und ein bisschen Geduld. Jede Narbe verblasst einmal.

Titelbild: ©panthermedia.net boumenjapet

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