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Stillzeit: Papa im Aus?

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Als werdende oder junge Eltern wisst ihr längst, dass mit dem Stillen zahlreiche positive Eigenschaften für euer Baby und für die Mütter einhergehen. Doch Fakt ist auch, dass der Vater sich dabei ziemlich ausgeschlossen und unwichtig fühlen kann. Wir verraten euch, wie ihr dieser unnötigen Befürchtung entgegenwirken und die Stillzeit nicht als Konkurrenz betrachten müsst.


Stillen macht stark!

Sofern ihr als Mütter keine (gesundheitlichen) Probleme oder andere Einwände gegen das Stillen habt, solltet ihr euch und eurem Baby diese intensive Zeit gönnen. Denn neben organisatorischen Vorteilen, wie zum Beispiel unterwegs keine Milch aufwärmen und viel Geld für Flaschenmilch ausgeben zu müssen, ist Muttermilch vor allem sehr gesund und stärkt die Immunabwehr eures Kindes. Stillbabys neigen weniger zu Allergien, Magen- und Atemwegskrankheiten und sollen als Erwachsene auch weniger mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.

Mama stillt und Papa badet

Es ist ganz verständlich, dass sich Väter zu Beginn Sorgen machen, wenn sie der engen Bande zwischen der Partnerin und dem Kind gerade beim Stillen kaum das Wasser reichen können. Ganz schnell fühlt sich der Papa unwichtig und denkt, für das Kind nichts Wichtiges tun zu können. Doch es gibt einige Möglichkeiten, womit ihr Väter euch trotzdem beim Stillen einbringen könnt und vor allem auch weitere intensive Augenblicke, die ihr mit eurem Baby in Zweisamkeit verbringen könnt.

1. Die Mama stillt und ihr badet stattdessen eurer Kleines.

2. Plant regelmäßige Kuschel- und Spielstunden mit ein.

3. Setzt euch beim Stillen dazu und teilt die Essenszeiten zu dritt.

4. Füttert eine Mahlzeit pro Tag mit der Flasche. Natürlich seid ihr Papas dann dafür zuständig. Das ist dann aber davon abhängig, ob ihr Mütter mit einer Milchpumpe zurechtkommt. Einige Frauen empfinden das Abpumpen nämlich als sehr unangenehm oder sogar schmerzhaft.

Dreisam UND zweisam

Ihr seht, es gibt so einige Möglichkeiten, um euch Väter genauso unentbehrlich zu machen, wie euch (stillende) Mütter. Bei all der Arbeit, genügend Aufmerksamkeit von eurem Sonnenschein zu bekommen, solltet ihr jedoch auch immer noch ein Auge auf euch als Paar haben. Natürlich steht euer Baby an erster Stelle, aber Paarzeit ist vor allem bei einem neuen Familienmitglied genauso wichtig. Gerade bei stillenden Frauen kann es vorkommen, dass sie in dieser Zeit weniger das Bedürfnis nach Sex haben. Das liegt nicht nur an den empfindlicheren Brustwarzen, sondern auch daran, dass ihr durch das Stillen weniger Hormone in euren Eierstöcken produziert, die für die Befeuchtung eurer Vagina zuständig sind. Das kann die Lust auf intensive Intimität natürlich bremsen. Das bedeutet für euch Väter, dass ihr euch ein wenig in Geduld und vor allem Verständnis üben solltet. Allerdings bedeutet es keineswegs, dass ihr weniger zärtlich zueinander sein sollt. 😉

Titelbild: © Monkey Business – Fotolia.com

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