Gesundheit Schwangerschaft

Spinning around

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

„No Sports“, sagte schon Winston Churchill und auch für einige werdende Mütter ist der positive Schwangerschaftstest ein Signal, um in den sportiven Schongang herunterzuschalten. Natürlich sollte man während der Schwangerschaft vom Iron Man oder der Besteigung des Matterhorns absehen. Aber ein gesundes Maß an richtiger Bewegung ist für Mutter und Baby sehr empfehlenswert. Gut ist, was die Kondition stärkt, wie z.B. Aqua-Spinning. Und das macht zudem auch noch Spaß.


In der Schwangerschaft will die Wahl der Sportart gut durchdacht sein. Vieles sollte man lieber sein lassen, wie beispielsweise Reiten, Skilaufen und Squash, sowie Sportarten mit Gegnerkontakt wie Handball, Basketball oder Kampfsport. Wichtig ist es, dass die Herzfrequenz in der Schwangerschaft 140 Schläge pro Minute nicht dauerhaft übersteigt. Beim Radfahren sollten sie 10 Schläge pro Minute und beim Schwimmen sogar 20 Schläge pro Minute darunter liegen. Beim Aquaspinning, dem neuesten Trend im Aquafitnessbereich, kommen passionierte Strampler und Wasserratten gleichermaßen auf ihre Kosten.

Beim Aqua-Spinning, oder auch Pool-Biking, handelt es sich um ein Ganzkörpertraining auf Spezialrädern im Flachwasser. Während der Übungen entsteht durch das Wasser eine Massage-Wirkung. Haut, Muskeln und Bindegewebe werden besser durchblutet, das Gewebe strafft sich und entschlackt. Wenn man sich regelmäßig auf das Poolbike schwingt, verbessert man nachweislich Ausdauer, Beweglichkeit und Laune und auch auf das Herz-Kreislaufsystem wirkt sich der neue Wassersport ausschließlich positiv aus. Kein weichgespülter Sport, denn auch Arme, Schultern und der Rücken werden beim Aqua-Spinning beansprucht.

Dennoch ist Aqua-Spinning, je nach Schwierigkeitsgrad des Kurses, für jeden geeignet und besonders hydrophile Mamas können hierbei nichts falsch machen. Sportarten im Wasser haben nämlich zudem die positiven Nebeneffekte der verringerten Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme) und die Möglichkeit der anstrengenden sportlichen Betätigung, ohne dabei das Baby zu belasten. Also, ihr Landratten, jetzt gibt es wirklich keinen Grund mehr, nicht in See zu stechen. Ahoi!

Titelbild: © RG. – Fotolia.com

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