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Zwischen Schule, Spülen und Schwimmunterricht: So klappt’s mit den Mama-Momenten im Alltag

Mama Alltag
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Mit und ohne Kind!

Um 6 Uhr klingelt spätestens der Wecker, die Kinder werden auf dem Weg zur Arbeit in die Schule gebracht, nach dem Büro wieder abgeholt, um anschließend zum Zahnarzttermin, Fußballtraining oder Klavierunterricht zu hetzen, während zu Hause der Berg an Wäsche wartet, oft noch die Hausaufgaben gemacht werden müssen, der Hund dringend nach draußen muss und die E-Mails der Kollegen beantwortet werden wollen. Ein vollgepackter Alltag, in dem die Entspannung für Mamas und Papas durchaus mal zu kurz kommen kann. Oftmals scheint es gar nicht so leicht zu sein, sich im Meer aus Hektik, Verpflichtungen und Terminen Inseln der Ruhe zu schaffen. Dabei ist es besonders wichtig, in ruhigen Momente Kraft zu tanken und Anspannungen zu lösen. Folgende Tipps helfen euch Müttern dabei, im Familientrubel Gelassenheit einkehren zu lassen.


Schlafenszeiten als Me-Time nutzen

Bei Babys und Kleinkindern gilt die Regel, sich immer dann einen Moment Ruhe zu gönnen, wenn die Kleinen schlafen. Spätestens zum Mittagsschlaf ist die Zeit gekommen, euch bewusst eine Pause zu nehmen und ein paar Minuten abzuschalten. Während die einen entspannt ein gutes Buch lesen, dösen andere ein paar Minuten auf der Couch oder tanken mit Yogaübungen neue Energie. Hier solltet ihr selbst herausfinden, was euch guttut. Auch ein heißes Bad kann für wunderbare Momente der Entspannung sorgen und zudem Verspannungen lösen. Hier findet ihr weitere Tipps gegen chronischen Schlafmangel.

Mandalas zum Abschalten

Aber auch mit etwas älteren Kindern kann es möglich sein, im Laufe des Tages ein paar Minuten für sich einzuräumen. Kindern tut es durchaus gut, sich auch einmal alleine zu beschäftigen, da sie hierbei ihre Eigenkreativität und Neugierde entwickeln. Zudem ist es wichtig, dass sie lernen zu akzeptieren, dass auch Mama mal in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken darf. Natürlich könnt ihr ebenso bei gemeinsamen Aktivitäten zusammen entspannen. Warum also nicht mal zu den Kleinen dazusetzen und selbst ein Mandala ausmalen? Das fördert die Konzentration und wirkt beruhigend. Zudem gibt es wunderbare Mandala-Bücher für Erwachsene. Mit leichter Hintergrundmusik oder auch einfach die Ruhe genießend sorgt die gemeinsame Malaktion für Ausgeglichenheit.

Spaziergänge einbauen

Frische Luft und Bewegung sind ein wunderbares Mittel gegen Stress und Anspannung. Bewegung baut Stresshormone ab und so lösen sich oftmals unangenehme Gedanken und Emotionen nach wenigen Minuten wieder auf. Auch mit Kind tut ein kleiner Spaziergang im Park oder auf dem Weg zum Einkauf richtig gut. Wenn es möglich ist, lohnt es sich also, öfter mal das Auto stehen zu lassen und zu Fuß zum nächsten Termin, einer Verabredung oder zum Sporttraining zu gehen. Bei einer Runde im Park gibt es für die Kleinen zudem allerlei zu entdecken und sie lernen dabei die Jahreszeiten kennen.

Atem- und Entspannungsübungen

Auch noch so kurze Augenblicke, in denen mal keiner nach euch verlangt, lassen sich effektiv nutzen. Atemübungen sind eine tolle Methode, um zwischendurch Anspannung abzuschütteln. Den eigenen Atem bewusst wahrzunehmen steigert die Konzentrationsfähigkeit und wirkt entspannend. Das funktioniert übrigens auch wunderbar im Bus, beim Autofahren oder im Wartezimmer beim Arzt. Eine einfache Übung: Während des ruhigen Ein- und Ausatmens durch die Nase jeweils bis fünf zählen. Ihr könnt eure meditative Pause auch noch mal intensivieren. Dafür bieten sich beispielsweise Entspannungs-Apps für Eltern an.

Rituale schaffen Entspannung

Rituale schaffen Strukturen im Alltag, die uns Sicherheit geben – ob es nun das gemeinsame Frühstück, der Abschiedskuss vor dem Schulweg, der Spaziergang am Wochenende oder die warme Dusche am Abend ist. Diese Wiederholungen helfen uns, kurz innezuhalten und den Moment bewusst wahrzunehmen. Die tägliche Gutenachtgeschichte könnt ihr also ebenso nutzen, um den Tag ausklingen zu lassen und euch auf die abendliche Ruhe einzustimmen. Dieses kleine Ritual signalisiert dem Gehirn, dass nun Entspannung ansteht.

Ansprüche herunterschrauben

Oftmals sind wir auch selbst die Verursacher von Stress. Zum Beispiel, wenn wir großzügig unsere Hilfe bei der Organisation des Kindergartenfestes zusagen, als Vertretung im Sportkurs einspringen und versuchen, jeden Termin irgendwie einzuschieben. Dabei hat jeder das gute Recht, auch einmal „Nein“ zu sagen und nicht jeden Termin gehetzt und völlig gestresst wahrzunehmen. Sich von dem Anspruch, immer alles perfekt machen zu müssen, zu verabschieden, bringt ebenso mehr Gelassenheit in den Alltag. Perfektionismus wirkt meist sehr belastend und macht auf Dauer unglücklich. Überlegt euch genau, ob Zeit und Aufwand in einem guten Verhältnis stehen, um zusätzlichen Stress zu vermeiden.

Noch mehr interessante Beiträge rund um das Thema “Healthy Lifestyle” gibt es auf www.sic-gesundheit.de.

Titelbild: © Kaspars Grinvalds

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