Baby

Sicher ans Ziel

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Wenn der Bauch zusehends wächst, beginnt man, sich langsam Gedanken zu machen, was man so alles für den Nachwuchs benötigt. Plötzlich setzt man sich mit Dingen auseinander, über die man noch nie nachgedacht hat: Wie streiche ich das Babyzimmer?, Welcher Kinderwagen eignet sich am besten?, Sind Schnuller eigentlich schadstoffarm? usw. Man befindet sich einfach in einer neuen Welt. Doch bei all diesen Fragen ist es für uns alle am wichtigsten, dass es unserem Nachwuchs gut geht und wir sie frei von Schadstoffen und vor allem sicher durch diese Welt führen.


Das gilt natürlich besonders für gemeinsame Roadtrips im PKW. Mir war zwar immer klar, dass es verschiedene Arten Babyschalen und Kindersitze gibt, aber dass es dann doch solch eine große Vielfalt ist, hätte ich nicht gedacht. Für mich gab es hauptsächlich Maxi Cosi, denn irgendwie scheint jeder in meinem Umfeld einen zu haben. Und warum auch nicht? Laut verschiedener Test in den letzten Jahren, schneiden die verschiedenen Modelle dieser Marke mit mindestens „gut“ ab.

Ein Publikumsliebling scheint Maxi Cosi allemal zu sein. Der gepolsterte Gurt mit 3-Punkte-Gurt-System, ein Sonnen- bzw. Regenschutzdach, das sich zurückklappen lässt, der waschbare Bezug sowie die Schaukelfunktion sind nur einige positive Punkte der beliebten Babyschalen. Der Citi SPS verfügt außerdem über ein integriertes Windelfach, in dem man natürlich auch andere Gegenstände transportieren kann. Dass sich die Kopfstütze und Rückenlehne nicht verstellen lassen, macht Maxi Cosi jedoch mit der einfachen Montage im Auto und simplen Handhabung wieder wett.

Doch natürlich können sich auch andere Marken sehen lassen. Testsieger bei der Stiftung Warentest und dem ADAC wurde 2012 der Römer Babysafe Plus SHR II mit Isofix Base. Ein „sehr gut“ in dem Punkt Unfallschutz erhielt der Cybex Aton 2 und die Marke Recaro schnitt im Crashtest ebenfalls gut ab. Von diesen Sitzen muss jedoch leider abgeraten werden, da mehrere Modelle stark schadstoffbelastet waren. Warten wir also ab, was sich in diesem Jahr bei Recaro noch tut, denn auch andere Marken, wie z.B. auch Maxi Cosi, wiesen in der Vergangenheit eine hohe Belastung durch Schadstoffe vor und legten besonderen Wert darauf, dies zu ändern – mit Erfolg.

Wer also den Kauf eines Autokindersitzes plant, sollte sich vorher bei der Stiftung Warentest und auch beim ADAC hilfreiche Informationen einholen. Der ADAC bietet eine schöne und kostenlose Übersicht mit Infos zu allen getesteten Autokindersitzen sowie einen Kindersitz-Berater an. Dort findet man auch viele Fragen und Antworten zum Kauf eines Kindersitzes sowie die gesammelten Testergebnisse der Vorjahre, welche besonders interessant sind zum Nachschlagen von älteren Modellen.

Wenn möglich sollte man ausprobieren, ob die Babyschale ins Auto passt. Und auch wenn man merkt, dass das Baby sich nicht wohl fühlt, sollte man eventuell von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen.

Wichtig ist außerdem, darauf zu achten, dass der Kindersitz das orangefarbene ECE 44 Prüfsiegel mit der Prüfnummer 03 oder 04 hat. Durch dieses Siegel wird gewährleistet, dass die Babyschale nach den aktuellen Normen getestet wurde. Von den Prüfnummern 01 oder 02 sollte man Abstand nehmen, da diese Sitze seit 2008 verboten sind. Von Käufen gebrauchter Babyschalen und Kindersitze ist ebenfalls abzuraten, da ein „Unfallmodell“ nicht unbedingt auf den ersten Blick identifizierbar ist. Schon kleinste Risse machen den Sitz unsicher und somit unbrauchbar. Erhält man ein Angebot aus der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis und kann sich sicher sein, ein intaktes Produkt zu erhalten, ist allerdings auch an einer gebrauchten Babyschale nichts auszusetzen – solange sie nicht uralt ist!

Was das Design verschiedener Babyschalen betrifft, gibt es wenige Unterschiede. Sie sehen sich alle ziemlich ähnlich. Die verschiedenen Hersteller bieten ihre Modelle meist in verschiedenen Farben und Mustern an, so dass für jeden Geschmack die richtige Babyschale zu finden sein sollte.

Wer bei den Preisen (verständlicherweise) schlucken muss, sollte einfach die Augen offen halten. Unbekanntere Marken sind meist etwas günstiger als ihre berühmten Geschwister. Auch Vorjahresmodelle oder Auslaufmodelle werden gern bei Sonderaktionen in Babymärkten stark heruntergesetzt. Und was vor einem Jahr von ADAC und Warentest für gut befunden wurde, ist heute sicher nicht schlechter. Es lohnt sich außerdem immer, zu verhandeln oder nach reduzierten Vorführmodellen zu fragen. Darüber hinaus bekommt man in Shopping Clubs häufig hohe Rabatte und auch große Supermarktketten bieten regelmäßig Kindersitze als Aktionsware an. Wenn man sich also vorher gut informiert, welche Schale man ohne Bedenken kaufen kann, schlägt man mit ein wenig Glück sicherlich ein Schnäppchen.

Titelbild: © tan4ikk – Fotolia.com

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