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Schlafenszeit: Wann die Kleinen wirklich ins Bett sollten

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Sie quängeln, sie weinen, sie sind einfach schlecht gelaunt – Eltern kennen dieses Verhalten von ihren Kindern. An manchen Tagen kann man es den Kleinen einfach nicht recht machen. Woran das häufig liegt? Schlafmangel! Sobald sie selber laufen und sprechen können, haben unsere Lieblinge einen eigenen Kopf – auch was das Zubettgehen betrifft. Doch wann solltet ihr eure Kinder ins Bett bringen? Warum das nicht zwangsläufig nach dem Sandmann geschehen muss und worauf ihr bei der Schlafenszeit achten solltet, erfahrt ihr bei uns!


Auf die Schlafdauer kommt es an

Die Frage, wann ihr eure Kinder ins Bett bringen solltet, hängt ganz klar davon ab, wann der Tag eurer Kleinen anfängt. Denn es ist nicht unbedingt der Zeitpunkt, der zählt, sondern die Schlafdauer. Bei Drei- bis Vierjährigen sollte diese etwa zwölf bis 13 Stunden betragen. Da eure Kleinen genau so individuell wie ihr selbst seid, kann die optimale Schlaflänge von Kind zu Kind variieren. Aber aufgepasst: Es muss nicht immer stimmen, wenn eure Liebsten euch weismachen wollen, sie seien noch nicht müde und bräuchten nicht so viel Schlaf!

Einen festen Zeitpunkt wählen

Am Besten lasst ihr euch gar nicht erst auf eine Diskussion über die Schlafenszeit, die besonders gerne von energetischen Kindern angefangen wird, ein. Denn das, was einen erholsamen Schlaf ausmacht, ist nicht nur die Länge, sondern auch ein fester Zeitpunkt, an dem es für die Kleinen in die Federn geht. Der Mensch ist seit der Geburt ein Gewohnheitstier – feste Zeitpunkte und Abläufe schaffen einen inneren Rhythmus, der besonders für Kinder wichtig ist. Um sich richtig entwickeln zu können, brauchen sie diese Ausgeglichenheit. Wenn ihr euch also auf einen Zeitpunkt festgelegt habt, wie etwa 19 Uhr, dann versucht keine Ausnahmen zu machen und eure Kleinen erst um 20 Uhr ins Bett zu schicken.

Mit den richtigen Ritualen klappt’s

Einen festen Zeitpunkt zu wählen, heißt auch, mit immer wiederkehrenden Ritualen auf diese Uhrzeit hinzuarbeiten. Wenn ihr eure Kinder beim Toben unterbrecht, um sie zu Bett zu bringen – schließlich ist es schon fünf vor sieben – wird es mit dem Einschlafen nicht klappen. Am besten legt ihr eine Reihenfolge an Abläufen fest, die eure Kinder langsam auf die Bettzeit vorbereiten: Ein Gute-Nacht-Trunk, wie warme Milch oder umgesüßter Tee, beruhigt die Mägen der Kleinen. Nach dem Zähneputzen und dem letzten Toilettengang, kann dann noch eine Geschichte vorgelesen oder ein Hörspiel gehört werden – bei beiden solltet Ihr darauf achten, dass sie nicht zu spannend sind, so dass eure Kleinen zur Ruhe kommen.

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Titelbild: ©yanlev – Fotolia.com

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