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Die Top 5 der Neujahrsvorsätze von Eltern

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Kinder machen Ihre Pläne zu nichte

2016 ist vorbei. Im nächsten Jahr soll alles besser werden. Mehr Sport, weniger Zucker und mehr Gelassenheit. Denkste. Gerade die eigene Familie macht die guten Vorsätze meist schneller kaputt, als man „Prost Neujahr“ sagen kann. Warum klappt das mit den Vorhaben so selten?


1. Weg mit Pommes und Co., jetzt essen wir gesund

Fastfood ist ungesund. Statt Chicken Nuggets und Fritten können wir doch fettarme Hühnerbrust garen. Denn eine ausgewogene Ernährung fördert die Entwicklung der Kinder. Ein nobler Gedankengang, doch Kinder interessieren sich selten dafür, ob ihr Essen irgendetwas fördert. Was zählt ist der Geschmack und wenn es dann noch cool aussieht, umso besser. Was hilft es also immer wieder Broccoli aufzutischen, wenn er am Ende im Müll, auf dem Fußboden oder in den Haaren der Geschwister landet? Nichts, deshalb verschwindet der Vorsatz der gesunden Ernährung meist in der Fritteuse. Ein Trick: Gemüse in lustige Formen schnitzen oder der Grünkernsuppe Zauberkräfte andichten, kann die kleinen Gourmets überzeugen, doch mal die Speisekarte zu erweitern.

2. In Zukunft bleibe ich gelassen

Der Schreihals lässt auch Eltern zu röhrenden Hirschen werden. Wenn wenig Zeit und der Geduldsfaden kurz ist, fängt Mama an ‚Sirenen‘ Konkurrenz zu machen. Statt der vorgenommenen Gelassenheit Ehre zu erweisen, springen Eltern auch im kommenden Jahr im Dreieck. Wenn der Vorsatz nicht vollständig umsetzbar ist, hilft eines: Visualisiert die Situationen, in denen ihr nicht mehr an euch halten konntet, vor eurem geistigen Auge. Atmet ruhig und tief ein und aus und fragt euch, was euch konkret auf die Palme gebracht hat. Meistens ist der Grund im Nachhinein lächerlich. Kommt diese oder eine ähnliche Situation wieder, unterbrecht diese. Atmet ruhig und denkt daran, dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist. Mit dieser Methode könnt ihr den guten Vorsatz nach und nach doch noch umsetzen.

3. Weniger Fernsehen, mehr draußen spielen

Vom Fernsehen gibt es viereckige Augen. Diese Lüge kauft euch euer Nachwuchs nicht mehr ab. Computer und Console sind einfach zu spannend? Lockt euer Kind mit der neuesten Technik von Virtual Reality – dem Spielplatz. Mit wetterfester Kleidung und ein bisschen Proviant steigt die Motivation mit den Kindern draußen zu toben. Positiver Nebeneffekt: Die Kinder schlafen danach schneller ein und durch.

4. Ab sofort wird gespart

An der Supermarktkasse will das Kind Süßigkeiten. Kriegt es die nicht, brüllt es den gesamten Laden in Schutt und Asche. Hier standhaft zu bleiben, fällt Eltern schwer. Zu groß ist die Scham vor den anderen Kunden. Deshalb beim Einkaufen immer direkt bei einer Süßwaren-freien Kasse anstellen und das Kind nicht auf dumme Ideen bringen. Auch wenn der ständige Wunsch nach neuem Spielzeug das Portemonnaie strapaziert, gibt es einen ganz einfachen Kniff: Spielzeug, das länger nicht beachtet wurde, wegräumen und erst nach ein paar Wochen oder auch Monaten wieder hervorholen. So entsteht das Gefühl, es wäre wieder etwas Neues in der Spielkiste.

5. Mehr Zeit mit dem Partner muss her

Frisch gebackene Eltern haben wenig Zeit für einander. Das Baby will regelmäßig gestillt werden und auch ältere Kinder brauchen regelmäßig Aufmerksamkeit. Eigentlich wollten wir mal wieder ins Kino, aber unser Kleines kämpft mit Blähungen. Die Zeit mit dem Partner rutscht an hinterste Stelle. Vergesst nicht, dass sich eure Familie nicht nur auf euch und euren Nachwuchs beschränkt. Auch Oma, Opa, Onkel und Tanten gehören dazu. Scheut euch nicht, den kleinen Zwerg auch mal in ihre Obhut zu geben. Es muss schließlich kein ganzer Tag sein. Oft reichen ein paar Stunden am Abend, so dass ihr und euer Partner mal wieder Essen oder auf ein Konzert gehen könnt. Macht zudem feste Termine. So vermeidet ihr, die gemeinsame Zeit mit dem Partner immer wieder zu verschieben.

Titelbild: © Sunny studio

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