Baby Eltern

Mit diesen Tricks klappt das Anziehen wie im Flug

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Umziehen ohne Tränchen

Wenn ihr gerade zum ersten Mal Eltern werdet oder geworden seid, steht ihr plötzlich vor der täglichen Aufgabe, dieses winzige Geschöpf meist mehrmals am Tage an- und ausziehen zu müssen. Für erfahrene Eltern oder Geschwister ist das längst kein Problem mehr und auch ihr wachst rasend schnell in diese neue „Disziplin“ hinein, aber zu Beginn ist die Angst oft groß, dass ihr mehr Schaden dabei anrichtet, als alles andere. Nach unseren Tipps seid ihr ganz sicher die weltbesten An- und Auszieh-Eltern, die es gibt 😉


Je zarter und kleiner euer Baby ist, wenn es das Licht der Welt erblickt, umso vorsichtiger und ängstlicher seid ihr dann natürlich auch beim An- und Ausziehen. Hinzu kommt, dass sich auch euer Kind erstmal an dieses neue Ritual gewöhnen muss und selbst nach Monaten kann es gut passieren, dass es diese Prozedur einfach nur stressig und unnötig findet. 😉 Damit ihr euch und eurem Zwerg das Leben nicht noch schwerer macht, haben wir für euch Tipps zusammengestellt, die euch den Alltag mit der lästigen Kleidung erleichtern.

Vorbereitung

Bevor ihr euer Baby bei was auch immer stört, legt die Kleidung schon mal zurecht. Darauf solltet ihr euren Sprössling langsam und vor allem ohne Stress auf den Outfit-Wechsel vorbereiten. Schaut ihm beruhigend in die Augen, legt eure Hand zum Beispiel auf sein Bäuchlein oder streichelt sein Köpfchen. Ihr wisst natürlich besser als wir, was euer Baby am liebsten mag und womit es sich beruhigen lässt. Wenn ihr es immer auf die gleiche Art und Weise macht, versteht euer Kind auch nach und nach, dass das Wechseln der Kleidung nichts Schlimmes ist und ist somit auch nicht ganz so gestresst.

Vermeidet Unterbrechungen

Wie bereits erwähnt, kann das Umziehen euren Wurm schnell in Unruhe versetzen und deshalb solltet ihr versuchen, diesen ‚Akt‘ so kurz, aber eben stressfrei wie möglich über die Bühne zu bringen. Konzentriert euch nur auf euer Kleines und euer Ritual. Smartphone und Telefon beiseite und auch keine große Spielaktion aus dem Umziehen machen, dann weiß auch euer Kind irgendwann: kurz stillhalten, dann ist schnell wieder Zeit für Dinge, die mehr Freude bereiten. Dass ihr euer Baby außerdem niemals unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen lassen dürft, versteht sich hoffentlich von selbst. Je mehr sich ein Kind selbstständig bewegt, desto größer ist die Gefahr, dass es sich verletzt und das Ritual in negativer Erinnerung behält.

Stillkissen und wenig bewegen

Je weniger ihr euer Kind beim Umziehen bewegt, um so weniger lässt es sich auch aus der Ruhe bringen. Vermeidet eine kalte Wickelauflage, schließt die Fenster und falls ihr ein Stillkissen habt, legt euer Baby darauf. Somit liegt es geschützter und es verbindet damit die Geborgenheit im Mutterleib.

Diese Kleidung lässt sich leicht anziehen

Auch bei der Kleidung könnt ihr einiges beachten, damit sich euer Baby beim Umziehen weniger gestresst fühlt. Gerade bei Neugeborenen solltet ihr auf Kleidungsstücke verzichten, die ihr eurem Kind über den Kopf ziehen müsst. Da sich euer Kind dabei kurz eingeengt fühlt und es dazu dunkel wird, verursacht das ein negatives Gefühl. Versucht es in der ersten Zeit also besser mit Oberteilen, bei denen ihr den Kragen dehnen könnt, zieht diese von hinten über das Köpfchen und bevorzugt Wickelbodys. Bei den Stramplern solltet ihr auf Druckknöpfe achten, die das An- und Ausziehen vereinfachen. Verzichtet auf Kleidung mit zu vielen Knöpfen oder Bändchen. Beides nimmt zu viel Zeit in Anspruch.

Bild: © famveldman

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