Gesundheit Kinderwunsch

Mikronährstoffe beeinflussen die Fruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Nicht immer erfüllt sich ein Kinderwunsch gleich. Manchmal braucht es Monate oder sogar Jahre und die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein. Wir haben die wichtigsten Fakten für euch zusammengefasst.


15 bis 20 Prozent sind ungewollt kinderlos

Viele Paare denken heutzutage, es sei normal, bereits im ersten Monat des Kinderwunsches schwanger zu werden, aber das ist leider ein sehr weit verbreiteter Irrglaube.

Dennoch gibt es zwei verschiedene Arten von Unfruchtbarkeit, mit denen viele Paare zu kämpfen haben, die sich Kinder wünschen: Als Infertilität wird diese bezeichnet, wenn ein Kind trotz normaler Empfängnis nicht ausgetragen werden kann. Wenn es aber bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr nicht innerhalb von ein bis zwei Jahren zu einer Schwangerschaft kommt, nennt man diese Form von Unfruchtbarkeit Sterilität.

Was viele nicht wissen, ist, dass Infertilität durch scheinbar harmlose Stoffe in der Umgebung, am Arbeitsplatz oder in den eigenen vier Wänden entstehen kann. Denn schon das Heranreifen einer Eizelle kann durch Schadstoffe in der Umwelt beeinträchtigt oder sogar verhindert werden. Aber nicht nur Frauen leiden an Unfruchtbarkeit. Man hat herausgefunden, dass der Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch zu 40 Prozent beim Mann, zu 40 Prozent bei der Frau und zu 20 Prozent bei beiden Partnern liegt.

Die Gründe sind oft in der Umwelt zu finden

Die Ursachen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, können auf zwei Hauptaspekte zurückgeführt werden: Einmal, wie schon erwähnt, Umweltgifte, und zweitens der Mangel an wichtigen Mikronährstoffen, die unser Körper braucht, um einwandfrei zu funktionieren.

Die meisten Umweltgifte nimmt man jedoch gar nicht wahr oder ahnt nicht, dass sie im Umfeld vorhanden sind. Leider ist die Bandbreite an möglichen Quellen sehr weit. Natürlich sind Pestizide, Schwermetalle, aber auch Genussmittel wie Alkohol und Nikotin schlecht für unseren Körper, besonders, wenn ein Kinderwunsch besteht. Allerdings können auch Holzschutzmittel, die aus alten Möbeln ausgasen, oder zu hohe Dioxinwerte in Nahrung giftig sein und zu Unfruchtbarkeit führen.

Ist der Körper mehr Umweltgiften ausgesetzt, verbraucht er in diesem Fall auch mehr Antioxidantien und Mikronährstoffe. Dadurch kann ein Mangel entstehen, der sich ebenfalls negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. Deswegen ist es sehr wichtig, dass die Versorgung dieser Stoffe immer gewährleistet ist, besonders vor und während eines Kinderwunsches.

Mikronährstoffe können beim Kinderwunsch helfen

Zu den wichtigsten Mikronährstoffen zählen auch die Aminosäuren, von denen Männer und Frauen jedoch unterschiedliche Mengen benötigen.

Beispielsweise sind für Männer L-Carnitin, L-Arginin und Glutathion wichtig, da diese unter anderem für die Spermienanzahl und -qualität sowie für eine gute Durchblutung verantwortlich sind. Genauso essenziell ist eine geregelte Versorgung mit Vitaminen (C, D und E) und Spurenelementen wie Zink, die darüber hinaus auch freie Radikale abwehren und das Immunsystem stärken.

Frauen benötigen darüber hinaus unter anderem Folsäure, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D, um besonders in den ersten Wochen einer Schwangerschaft gut versorgt zu sein und dem ungeborenen Baby eine bestmögliche Entwicklung zu gewährleisten.

Welche Rolle die einzelnen Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente beim Kinderwunsch spielen, könnt ihr gerne hier nachlesen.

 Bild: detailblick – Fotolia

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