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Lecker und gesund: 3 Apfelmus-Rezepte für Kinder

Apfelmus-Rezepte
Saskia
Geschrieben von Saskia

Ganz natürlich oder weihnachtlich?

In der Vorweihnachtszeit wird reichlich geschlemmt. Umso wichtiger ist es, dass ihr den Jüngsten regelmäßig auch ein paar Vitamine zuführt. Und weil die meisten Kinder Äpfel lieben, haben wir für euch drei leckere Apfelmus-Rezepte mit und ohne Zucker herausgesucht.


Am besten verwendet ihr so wenig zusätzlichen Zucker wie möglich. Dient das Apfelmus als Beikost, ist Zucker eh tabu. Sind eure Kids schon etwas älter, könnt ihr weihnachtliche Gewürze wie Vanille und Zimt ergänzen. Backt ihr beispielsweise Waffeln, könnt ihr auch mal statt Sahne und heißer Kirschen Apfelmus dazu reichen. Auch für Crêpes, Kartoffelpuffer, pur als Nachtisch oder zum Milchreis eignen sich die folgenden drei Apfelmus-Rezepte perfekt!

1. Apfelmus-Rezept ohne Zucker

Falls ihr ein ganz natürliches Apfelmus-Rezept bevorzugt oder den Brei eurem Kind im Rahmen der Beikost füttern wollt, ist das folgende Rezept ideal.

Zutaten:

  • 500 gr Bio-Äpfel (z.B. Boskop)
  • 100 – 150 ml Wasser

Zubereitung:

  • Wascht die Äpfel, schneidet sie in Viertel, entkernt sie und schneidet sie dann in kleine Stücke. Da sich in der Schale viele Nährstoffe befinden, verwendet ausschließlich Bio-Äpfel. Dann könnt ihr die Schale einfach mitkochen. Diese zerfällt zwar nicht, aber durch das Pürieren ist sie am Ende fast unsichtbar und sehr weich. Natürlich könnt ihr die Schale auch vor dem Kochen entfernen.
  • Gebt die Apfelstücke mit dem Wasser in einen Topf und lasst sie bei geschlossenem Deckel so lange köcheln (rund 10 Minuten), bis sie weich sind. Dann könnt ihr die Äpfel pürieren. Rührt zwischendurch die Masse immer mal wieder um.
  • Je nachdem wie flüssig das Apfelmus werden soll, könnt ihr nach dem Pürieren einfach noch etwas Wasser dazugeben.
  • Für größere Kinder könnt ihr das Mus auch noch mit Ceylon-Zimt verfeinern.

2. Apfelkompott mit Ceylon-Zimt

Wollt ihr keinen Brei, sondern eine stückige Variante, entscheidet euch für Apfelkompott. Dafür müsst ihr dann allerdings einen festeren Apfel verwenden.

Zutaten:

  • 1 kg aromatische Äpfel (z.B. Cox Orange, Elstar oder Berlepsch)
  • 200 ml Apfelsaft
  • 2 Ceylon-Zimtstangen
  • 4 EL Zucker

Zubereitung:

  • Äpfel waschen, schälen (oder ihr lasst die Schale dran), vierteln, entkernen und in Stücke schneiden.
  • Gebt den Apfelsaft, die Zimtstangen und den Zucker in einen Topf, fügt die Äpfel hinzu und lasst die Masse unter Rühren kurz aufkochen.
  • Dreht dann auf mittlere Hitze runter und lasst die Äpfel unter mehrmaligem Rühren rund 20 Minuten köcheln.
  • Heiß in Einmachgläser füllen oder abkühlen lassen und gleich verzehren.

Wieso Ceylon-Zimt?

Babys und Kleinkinder vertragen Zimt nur in ganz kleinen Mengen. Verzichtet also erst mal auf das weihnachtliche Gewürz oder verwendet nur ganz wenig. Wichtig ist zudem, dass ihr nur den Ceylon-Zimt und nicht den (günstigen) Cassia-Zimt kauft. Dieser enthält nämlich hohe Mengen an Cumarin. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Aromastoff, der in zu großen Mengen der Leber schaden kann. Laut des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sollte pro Kilogramm Körpergewicht eine Menge von 0,1 mg Cumarin nicht überschritten werden. Ein Kind, das 15 Kilogramm wiegt, sollte daher beispielsweise pro Tag den Verzehr von sechs kleinen Zimtsternen nicht überschreiten. Ceylon-Zimt bekommt ihr in Bio- und Reformhäusern. Dieser ist zwar teurer, aber dafür enthält er kaum Cumarin. Schaut zur Sicherheit noch mal auf der Rückseite der Verpackung, ob es sich um reinen Ceylon-Zimt handelt.

3. Apfelkompott mit Rosinen, Zimt und echter Vanille

Wenn eure Kids Rosinen mögen, könnt ihr euer Apfelkompott noch etwas raffinierter zubereiten.

Zutaten:

  • 1 kg aromatische Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Rosinen
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zimtstange
  • 3 EL Fruchtzucker oder Einmachzucker

Zubereitung:

  • Äpfel wie gehabt waschen, schälen (oder auch nicht), vierteln, entkernen und in Stücke oder Scheiben schneiden.
  • Mit dem Zitronensaft (und Apfelsaft) in einen Topf geben, die Rosinen, das Mark der Vanilleschote, den Zimt und den Fruchtzucker zu den Äpfeln geben und 10 Minuten zugedeckt stehen lassen.
  • Zugedeckt lassen und bei schwacher Hitze 10-15 Minuten dünsten, bis die Äpfel beginnen zu zerfallen.
  • Heiß in Einmachgläser füllen oder abkühlen lassen und gleich verzehren.

Haltbarkeit

Frisches Apfelmus oder Apfelkompott ist bis zu drei Tage im Kühlschrank haltbar. Wenn ihr euch einen Vorrat anlegen wollt, müsst ihr das Apfelmus oder -kompott einkochen. Dazu benötigt ihr spezielle Einmachgläser mit Schraubverschluss. Übrigens auch als persönliches Weihnachtsgeschenk super geeignet! Bevor ihr das heiße Apfelmus hineinfüllt, müssen die Gläser unbedingt steril sein. Lasst sie also am besten in einem großen Topf mit kochend heißem Wasser (Deckel drauf!) auskochen. Nachdem ihr die heiße Masse hineingefüllt habt, die Gläser fest zuschrauben und auf den Kopf stellen, bis sie ausgekühlt sind. Dann fehlen nur noch Etiketten mit Herstellungsdatum und euer Vorrat ist bis zu einem Jahr haltbar. Ihr könnt ihn aber auch einfrieren. Allerdings verliert er dadurch ein wenig an Geschmack.

Wir wünschen euch ein frohes und gesundes Schlemmen!

Titelbild: © matttilda

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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