Baby Pflege & Beauty

Langsam wird’s frostig: So schützt ihr die zarte Kinderhaut

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Als ich klein war, hieß es am Wochenende regelmäßig: ab zu Oma! Das konnte dann aber auch alles heißen. Sich an unwiderstehlich duftenden Waffeln oder ihren berühmten selbstgemachten Maultaschen den Bauch vollschlagen, Spielenachmittag mit der Cousine, im Wald spazierengehen oder auf den Friedhof, Blumen gießen. Eben die Dinge, die man bei Oma einfach macht. Und wenn es draußen kälter wurde, war vor jedem Rausgehen eine Sache Pflicht: Gesicht eincremen!


Vorsicht, Oma kommt!

Ja, damals dachte ich noch, meine Oma will mich damit ärgern. Immer diese dicke Creme ins Gesicht, die sich so schlecht einreiben ließ und sich immer pappig und fettig auf der Haut anfühlte – obwohl es natürlich „die gute Markencreme“ war. Dass Oma Recht hatte und mir damit im Nachhinein wirklich etwas Gutes tat, habe ich erst viele Jahre später begriffen.

Babyhaut ist fünfmal dünner als die von Erwachsenen

Kinderhaut braucht Schutz, und die Haut von Babys sogar noch mehr. Zarte Babyhaut ist ungefähr fünfmal dünner als die schon fertig ausgereifte Haut von uns Erwachsenen. Und die junge Haut reagiert natürlich viel schneller auf Veränderungen und erlebt alles noch sehr viel intensiver. Und beim ständigen „raus in die Kälte, rein ins Warme, ab in die trockene Heizungsluft“ produziert die Haut weniger Feuchtigkeit und Fett und ist so besonders angreifbar.

Die richtige Pflege für empfindliche Kinderhaut

Die Auswahl an Cremes für kalte Tage ist riesig und im Grunde ist es unwichtig, welche Marke oder Art ihr auswählt, solange ihr auf die richtigen Inhaltsstoffe achtet. Am besten wirken Cremes, die rückfettende und entzündungshemmende Stoffe enthalten. Dazu gehören zum Beispiel:

• Ringelblumenextrakt
• Sheabutter
• Nachtkerzenöl
• Mandelöl
• Vitamin E
• Bienenwachs

Wenn ihr eure Kids eincremt, bevor ihr nach draußen geht, solltet ihr unbedingt eine Creme mit so wenig Feuchtigkeit wie möglich wählen. Denn die Feuchtigkeit kann im Freien auf dem Gesicht gefrieren und strapaziert die Haut eurer Kleinen dann noch mehr. Deshalb: Wenn es kalt ist, immer Fett statt Feuchtigkeit! Und wenn ihr wieder im Warmen seid, eine

Auch im Winter scheint die Sonne

Und weil uns die Sonne – glücklicherweise – auch im Winter ab und an beehrt, solltet ihr bei längeren Ausflügen darauf achten, dass ihr eine fettende Creme mit Lichtschutzfaktor dabeihabt. Und schon seid ihr gewappnet für tolle Tage im Freien!

 

Titelbild: © mbt_studio – Fotolia

 

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