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Kinderwunsch: Stress mindert Fruchtbarkeit

Saskia
Geschrieben von Saskia

Aber wie lässt sich Stress vermeiden?

Wenn sich der Wunsch nach einem leiblichen Kind nicht auf Anhieb erfüllt, müssen nicht gleich eine künstliche Befruchtung, Hormonbehandlungen oder Ähnliches durchgeführt werden. Wird kein medizinischer Grund für die Kinderlosigkeit diagnostiziert, gilt es zuerst, die eigene Lebensweise zu hinterfragen. Eine aktuelle Studie der University of Louisville in Kentucky bestätigt mal wieder, wie tiefgreifend sich Stress auf die Gesundheit auswirkt. Falls in dieser Phase ein Kinderwunsch besteht, kann es mit der Fruchtbarkeit schwierig werden. Mit unseren Tipps könnt ihr Stress vermeiden.


 

An der Studie nahmen 400 Frauen bis zu einem Alter von einschließlich 40 Jahren teil. Anhand ihres Stress-Niveau-Protokolls und ihrer Angaben über ihren Zyklus, Sex, Verhütungsmethoden, Alkohol-, Zigaretten- und Koffein-Konsum, wurden die neuesten Ergebnisse zu den Gründen eines bisher unerfüllten Kinderwunsches zusammengetragen.

Das Ergebnis: 

Nur vier von zehn Studienteilnehmerinnen, die während ihrer fruchtbaren Tage Stress ausgesetzt waren, wurden schwanger. Bei Frauen mit dauerhaftem Stress war die Zahl der Schwangerschaften noch geringer. Weitere negative Faktoren waren Übergewicht, das Alter sowie übermäßiger Alkoholkonsum. Zu viel Stress hatte aber auch bei den Frauen einen negativen Einfluss auf ihre Fruchtbarkeit, die ansonsten einen gesunden Lebensstil führen.

Einen Gang zurück schalten: aber wie?

Dass der Stress-Pegel folglich verringert werden sollte, ist naheliegend, aber nicht immer so einfach umzusetzen. Studienleiterin Kira Taylor rät zum Beispiel zu einer regelmäßigen sportlichen Betätigung oder der  Teilnahme an einem Kurs für Stressmanagement.

Diese fünf Tipps sind euch dabei behilflich:

  1. Geht ganz in Ruhe euren Alltag durch, um mögliche Stressfaktoren ausfindig zu machen.
  2. Welcher Stress lässt sich allein durch euch ändern? Manchmal reicht schon eine kleine To-Do-Liste für den jeweiligen Tag, um mehr Ordnung in das Chaos zu bringen. Bereitet euch der Job oder eure Beziehung bereits seit längerem regelmäßige Sorgen und Freunde und Familie können euch nicht behilflich sein, solltet ihr professionelle Hilfe von einem Coach oder einem Psychotherapeuten in Betracht ziehen. Es ist keine Schande, wenn ihr nicht jedes Problem alleine lösen könnt.
  3. Die Macht der Gedanken: Ihr probiert schon länger, schwanger zu werden? Allein der Gedanke, dass es doch endlich klappen muss, bewirkt zusätzlichen psychischen Stress. So schwer es euch auch fällt: Setzt euch nicht zu sehr unter Druck und verschafft euch Auszeiten. Gönnt euch Dinge, die euch gut tun und mit denen ihr abschalten könnt.
  4. Gesunder Lebensstil: Das obligatorische Gläschen Wein am Abend führt nicht immer zum erholsamen Schlaf. Auch wer das Frühstück dauernd auslässt, setzt sich zusätzlichem Stress aus, denn: Der Körper benötigt Energie und der Nahrungsentzug wirkt sich schnell auf eure Psyche und die Belastbarkeit aus.
  5. Sport und Entspannung: Sport hilft euch nicht nur, Übergewicht zu vermeiden, sondern auch beim Stressabbau. Damit ist keineswegs Hochleistungssport gemeint, sondern eine regelmäßige körperliche Betätigung, die euch dabei hilft, abzuschalten und den stressigen Alltag hinter euch zu lassen. Das kann bereits eine halbe Stunde strammes Gehen durch den Park sein oder ihr nehmt statt des Autos oder Busses das Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren. Gehört ihr zu den übermäßig und vor allem chronisch gestressten Menschen, versucht es mit einem Yoga-Kurs. Hier könnt ihr eure Muskeln stärken und lernt gleichzeitig meditative Entspannungstechniken. Reichen euch diese Übungen nicht aus, um dem Alltag zu entfliehen, probiert es mit einem Kurs für autogenes Training.

Ein positiver Lebensstil allein reicht leider dennoch nicht immer, um sich den Wunsch des eigenen Kindes zu erfüllen. Hier erfahrt ihr, was ihr bei einer künstlichen Befruchtung beachten müsst und wieso die BIG euch bei den Behandlungen ein verlässlicher Partner ist.

Titelbild: © Syda Productions

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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