Baby Eltern

Kapitel Mutterschaft

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

So meistern Sie den neuen Lebensabschnitt

Endlich, das Baby ist da. Die ganze Familie kommt zu Besuch und möchte einen Blick auf das neueste Mitglied werfen. Natürlich gibt es dabei auch Geschenke: Windeltorten, Mobilee und eine Stofftierflut überschwemmen die Wohnung. Und die Mama? Die kriegt meist Kommentare à la „Du siehst ganz schön mitgenommen aus.“ Doch statt laut zu schreien, können viele nur noch müde nicken. Die Geburt ist ein Kraftakt und auch die Zeit danach verlangt Müttern einiges ab. Viele fragen sich: „Wo bleibe ich?“


Mutter zu sein bedeutet nicht nur überströmt von Glücksgefühlen mit dem Nachwuchs auf einer Wolke zu schweben, es bedeutet harte Arbeit. Das Kind braucht Aufmerksamkeit und möchte gerade zu Beginn alle zwei Stunden gestillt werden. Beim Bäuerchen machen landet der Nahrungsrest mit Vorliebe natürlich in Mamas Haaren oder auf dem letzten fleckenfreien Pullover. Was sich abspielt, ist ein Kreislauf aus füttern, wickeln, putzen, schlafen. Die Nerven werden dünner und genau deshalb ist es für jede frischgebackene Mama wichtig zu wissen: Sie ist nicht allein.

Gemeinsam gegen schlechte Laune

Wenn der Haushalt und das Baby zu viel fordern, ist es sinnvoll den Partner oder auch Oma und Opa mit einzuspannen. Mütter verlernen schnell sich mitzuteilen, wenn ihnen etwas zu viel wird. Oft haben sie Angst davor, dass andere sie verurteilen. Dabei freuen sich besonders nahe stehende Verwandte, wenn sie mit Kaffee und Kuchen vorbeikommen können und das Baby ein bisschen in den Armen wiegen dürfen. In dieser Zeit kann die Mutter es sich durchaus herausnehmen, sich um sich selbst zu kümmern. Mal in Ruhe baden, duschen oder auch ein kleines Nickerchen sind wichtiger als eine völlig staubfreie Wohnung.

Auch Treffen mit anderen Müttern aus dem Geburtsvorbereitungskurs helfen, die negativen Seiten besser zu managen. Sie verstehen, was Sie durchmachen, schließlich geht es ihnen ganz genauso. Gemeinsame Spaziergänge an der frischen Luft bewahren vor einem Wohnungskoller. Außerdem regt die Strahlung der Sonne die Bildung von Vitamin D an, das sorgt nicht nur für eine Verbesserung der Laune, sondern stärkt auch die Knochen.

Glückliche Mamas haben glückliche Kinder

Wenn der Nachwuchs älter wird und sich in der Krabbelphase befindet, sind Spieltreffen mit anderen Babys eine gute Möglichkeit, um gemeinsam abzuschalten. Bei einer Tasse Tee kann sich dann in Ruhe über alle wichtigen Themen ausgetauscht werden und die müssen sich nicht nur ums Kind drehen. Es tut gut, einfach mal über Mode, Musik oder den lauten Nachbarn von oben drüber zu quatschen. Denn auch wenn Sie Mutter sind, in erster Linie sind Sie Mensch und haben eigene Interessen. Was Ihnen hilft, hilft auch den Kindern. Ist die Mama happy, ist auch das Kind glücklich. Es spürt nämlich, ob die Mutter sich mit Freude kümmert oder nur, weil sie es muss.

Fühlen Sie sich trotz Unterstützung von Partner und Freunden trotzdem mies und überfordert, reden Sie mit Ihrer Hebamme oder dem Gynäkologen. Manchmal kann auch ein hormonelles Ungleichgewicht für Krisen sorgen. Und die lassen sich mit ein wenig Hilfe meist schnell wieder in den Griff bekommen. Sich Hilfe zu holen, ist keine Schwäche. Im Gegenteil: Nur wer weiß, wie man sich um sich selbst kümmert, kann sich auch um andere kümmern. Klar, das Baby bildet den Lebensmittelpunkt, das bedeutet aber nicht, dass Sie sich selbst aufgeben müssen. Wenn Sie eine Auszeit brauchen, nehmen Sie sie sich. Dann können Sie sich auch wieder auf ihren kleinen Zwerg freuen und genießen die gemeinsame Zeit.

So kommt die gute Laune zurück:

  • Reden Sie mit Ihrem Partner über Probleme
  • Nicht unter Druck setzen lassen: Niemand verlangt, dass die Wohnung picobello ist
  • Gönnen Sie sich Auszeiten
  • Regelmäßige Treffen mit Freunden und anderen Müttern
  • Spaziergänge an der frischen Luft

Weitere Informationen zum Thema Mutterschaft finden Sie auf der Seite der BIG.

Titelbild: © Africa Studio

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