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Ich packe meine Kliniktasche: Was muss in die Geburtstasche?

Geburtstasche
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Und auf einmal geht alles ganz schnell.

Ab der 32. Schwangerschaftswoche solltet ihr eure fertig gepackte Geburtstasche griffbereit haben. Wenn ihr Zwillinge erwartet, empfehlen Hebammen, die Kliniktasche bereits ab der 28. Schwangerschaftswoche in Reichweite zu haben, da die Geburt meist eher losgeht. Welche Dinge in eure Geburtstasche beziehungsweise Kliniktasche gehören, verraten wir euch mit unserer Checkliste!


Falls ihr plant, mit dem Auto in die Klinik zu fahren beziehungsweise gefahren zu werden, achtet darauf, dass das Auto kurz vor dem errechneten Geburtstermin immer vollgetankt ist und ihr alle notwendigen Telefonnummern (Hebamme, Klinik, Taxiruf etc.) immer bei euch tragt.

Was muss in die Geburtstasche?

Diese Dokumente müssen in die Kliniktasche:

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Krankenkassenkarte
  • falls notwendig: Allergiepass
  • Einweisungsschein vom Gynäkologen (sofern ihr einen habt)
  • einige Kliniken übernehmen die Anmeldung beim Standesamt (denkt an eure Heirats-/Geburtsurkunde/Familienstammbuch)
  • keine Dokumente, aber derzeit mindestens genauso wichtig: FFP2-Masken

Für die Entbindung:

  • mehrere weite, lange und bequeme Shirts oder Nachthemden
  • Bademantel oder eine lange Strickjacke
  • Hausschuhe
  • warme Socken, denn kalte Füße lassen euch nicht nur frieren, sondern können auch die Wehen hemmen
  • Lippenbalsam (während der Geburt trocknen die Lippen sehr stark aus)
  • Haargummis (Haarspangen stören eher bei der Geburt und beim Stillen)
  • Getränke und Snacks zur Stärkung (Müsliriegel, Traubenzucker, Bonbons etc.)
  • Kaugummi, speziell nach einem Kaiserschnitt
  • Handy inklusive Musik (entspannende/fröhliche Playlist – werdet ihr immer wieder mit der Geburt in Verbindung bringen) und/oder Hörbücher
  • Massageöl
  • Fotoapparat, genügend Platz auf der Speicherkarte, Ladegerät
  • sofern notwendig: Brille, Kontaktlinsenbehälter und -flüssigkeit

Für die Zeit nach der Geburt:

  • bequeme Kleidung, die sich zum Stillen vorne aufknöpfen oder leicht hochschieben lässt und die am Bauch nicht drückt oder einschneidet
  • bequeme und kochbare Slips/Wegwerfhöschen
  • weiche Monatsbinden/Wochenbettbinden für die Nachblutungen
  • Stilleinlagen und Brustwarzencreme
  • zwei Still-BHs (zwei Nummern größer)
  • eure wichtigsten Hygiene- und Kosmetikartikel
  • Bauchgurt (fördert die Wundheilung und Rückbildung)
  • Geld
  • Handy und Ladekabel
  • persönliche Dinge zum Glücklichsein, z.B. Lieblingsdecke oder -kissen, Bücher, Zeitschriften etc.

Diese Dinge gehören für euer Baby in die Geburtstasche:

  • Babykleidung passend zur Jahreszeit: zwei bis drei Bodys, Hemdchen, Strampler, Mützchen, dickes (Woll-)Jäckchen, Söckchen
  • im Winter auf jeden Fall zusätzlich: Schneeanzug/warme Outdoorkleidung
  • Babydecke (im Winter dicker als im Sommer)
  • Spucktücher und Lätzchen
  • Windeln (werden auch vom Krankenhaus gestellt) und Wundschutzcreme
  • Hautpflegeöl (zum Beispiel Mandelöl), um die Hautfalten sanft zu reinigen
  • falls ihr nicht stillt: Fläschchen und Milchpulver (Krankenhäuser stellen auch Fläschchen und Milchnahrung)
  • Baby-Sicherheitsschale für die Autofahrt nach Hause
  • das erste Kuscheltier oder eine Spieluhr

Sollte euer Baby zu den ganz Spontanen gehören und die Geburtstasche nicht einmal annähernd in Reichweite sein, beispielsweise, wenn eure Fruchtblase geplatzt ist, während ihr beim Einkaufen seid, dann müsst ihr euch keine Gedanken machen, denn jede Klinik ist mit den wichtigsten Utensilien für Mutter und Baby ausgestattet. Das unverzichtbarste Utensil ist euer Mutterpass! Den solltet ihr ab einem gewissen Zeitpunkt immer bei euch tragen! Den Rest kann Papi, Oma oder die beste Freundin auch noch später ins Krankenhaus zu bringen. Hier verraten wir euch, wieso auch Väter beziehungsweise Partner oder Partnerin eine Kliniktasche haben und was diese beinhalten sollte.

Titelbild: © nataliaderiabina

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