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Herbstzeit: Bühne frei für eure Gartenzwerge

Saskia
Geschrieben von Saskia

So werden eure Kleinen zu fleißigen Gartenzwergen

Die Herbstzeit ist eingekehrt und sofern ihr einen Garten (oder auch Balkon) habt, fallen nun wieder massig Gartenarbeiten an. Das ist natürlich mit körperlicher Kraft verbunden, in die ihr eure Knirpse dennoch Stück für Stück und je nach Alter einbinden könnt. Der schöne Nebeneffekt daran ist: Eure Kleinen sind somit in der freien Natur und sie stärken ihre Abwehrkräfte. Aber denkt daran: Natürlich soll der Spaß bei den Kleinsten überwiegen und lasst sie keinesfalls zu früh an Rasenmäher und Co. 🙂


Mein erstes eigenes Blumenbeet

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen 😉 Ich konnte gerade laufen und habe mit großer Freude Omas Möhren in einer großen Wäschewanne im Garten gewaschen. Als ich drei Jahre alt war, hatten wir dann endlich einen eigenen Garten und seitdem habe ich es vor allem zum Saisonwechsel geliebt, meinen Eltern beim Blumenzwiebelpflanzen, Unkraut jäten, Rasenmähen, Teichbauen und Gartenstuhlputzen zu helfen. Im Vorgarten hatte ich sogar einen eigenen Minigarten mit drei Pflänzchen und weißen Steinen, die ich immer wieder umdekoriert habe. Meist haben wir alle zusammen so den gesamten Samstag mit Buddeln verbracht und hatten eine Menge Spaß dabei. Selbst wenn es zum Abend hin kalt wurde, war es umso schöner, ins Warme zu kommen und sich zusammen auf die Couch zu kuscheln, nachdem wir gemeinsam gegessen hatten.

Igel mit Apfel

Garten und Balkon herausputzen

Klar sollte es nicht gerade in Strömen regnen oder stürmen, während ihr euren Garten winterfest macht, aber ein wenig Wind und Nieselregen sind kein Problem. Vor allem nicht für eure Kinder, denn die haben meist sogar mächtig Spaß daran, im Matsch wühlen zu dürfen. Zudem könnt ihr ihnen dann auch gleich euren Nachbarn Richard den Regenwurm vorstellen und bekommt ein wenig Hilfe beim (zeitintensiven) Unkrautjähten. Falls ihr eure Gartenmöbel auch noch im Herbst nutzen wollt, drückt euren Kindern einfach mal das Tuch in die Hand und lasst sie wienern, was das Zeug hält. Bevor der flinke und fleißige Papa allerdings die kunterbunten Blätter wegfegt, bietet sich eine passende Gelegenheit, mit euren Kids darin herumzutollen. Das Rascheln macht Spaß, ihr könnt euch unter dem Blätterhaufen verstecken, euch unbesorgt damit bewerfen und die hübschesten Exemplare für eine herbstliche Bastelsession aufbewahren. Wundert euch aber nicht, wenn die Blätter plötzlich pieksen und ein Igel unter dem bunten Haufen hervorblinzelt. Wenn ihr jetzt noch Kastanien, Eicheln und Bucheckern bei eurem nächsten Waldspaziergang sammelt, benötigt ihr nicht mal mehr Pappe, um lustige Figuren aus all den Schätzen zu basteln. Ein paar Streichhölzer und Kleber schaden allerdings nicht.

Falls euren kleinen Prinzessinnen das naturbelassene Bastelmaterial zu eintönig ist, könnt ihr die Blätter, Kastanien und Co. auch einfach mit Glitzer versehen. Tragt ein wenig Kleber auf die Stellen auf, die schimmern sollen und taucht sie danach einfach in eine (alte) Schale, die ihr mit Glitzer gefüllt habt. Diesen findet ihr übrigens in jedem Bastel- oder Partydeko- oder auch Verkleidungsshop.

Obsternte

Noch spannender wird es natürlich, wenn ihr Platz für Obstbäumchen und Sträucher oder sogar ein Gemüsebeet habt. Das Aufsammeln der Pflaumen oder Äpfel oder das Pflücken der Salat- und Gemüsesorten ist nämlich die perfekte Aufgabe für die kleinen flinken Zwerge. Nebenbei könnt ihr erklären, was man mit dem Obst alles zaubern kann. Natürlich lässt sich damit auch gleich im Anschluss ein Marmeladeneinkochfest oder eine große Apfelwaschparty für leckere Pfannkuchen veranstalten, naschen ist NATÜRLICH erlaubt! Ihr befürchtet jetzt eine riesige Überschwemmung in der Küche? Keine Sorge. Stellt euren Kids eine Wäschewanne oder ein kleines Planschbecken auf die Wiese und nutzt das Wasser anschließend für die restlichen Gartenarbeiten.

Wir wünschen euch jetzt viel Freude mit euren Gartenzwergen 🙂

Titelild: © famveldman – Fotolia.com / Beitragsbild: © morelia1983 – Fotolia.com

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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