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Gesunde Pausenbrote für Schule und Kindergarten

gesunde Pausenbrote
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

So werden Snacks für Schule und Kindergarten zu einem leckeren Vergnügen!

Wenn euer Kind beginnt, einen eigenen Geschmack zu entwickeln und Butterbrote mit denen der Freunde zu vergleichen, ist es gar nicht mehr so einfach, gesunde Pausenbrote und Snacks durchzusetzen. Deshalb haben wir ein paar Tipps, um euren kreativen Ernährungsideen für eure Kids ein wenig Nahrung zu verpassen. Lecker und gesund ist nämlich leichter als gedacht!


Meine Kindergartenzeit

Bei diesem Thema erinnere ich mich tatsächlich noch an meine eigene Zeit im Kindergarten und weiß, wie schwierig es ist, den Sprösslingen Gemüse und Co. appetitlich zu machen. Hin und wieder gab es dann gemeinsame „Frühstücksevents“, mit dem Thema „Wer bastelt das schönste Butterbrot“. Da lag sie nun: Eine langweilige Roggenstulle und vor uns ein bunter Tisch mit allerlei Gemüsesticks, verschiedensten Wurstsorten und Käse. Letzteres fiel bei mir schon mal flach! Denn Käse hat mein kindliches Feinschmeckerherz verschmäht (und das ist tatsächlich bis heute so geblieben). Es machte mir dennoch riesigen Spaß, mit der Wurst und den Gemüseschnippseln ein lustiges Gesicht zu zaubern. Tomaten waren damals nicht so mein Ding, aber da ich aus diesen kleinen Kugeln die Augen basteln musste, habe ich diese NATÜRLICH im Anschluss auch in den Mund gestopft.

Gerade, wenn die Schulzeit beginnt, solltet ihr weniger Milchschnitte, Toastbrot und Co. in den Schulranzen packen, denn euer Kind bekommt nur durch gesunde Pausenbrote und Snacks die Nährstoffe, die es für eine gute Konzentration benötigt. Nun müsst ihr Mamas selbst ran und euch Rezepte für diverse Snacks überlegen, die euer Kind gerne isst und nachmittags nicht wieder mit nach Hause bringt.

Gesunde Pausenbrote? Ganz einfach!

Bunte Gemüsewraps oder saftige Pausenbrote

Wenn die Kleinsten die ewigen Butterbrote irgendwann leid sind, könnt ihr diese ganz einfach durch dünne Pfannkuchen ersetzen (anstatt Weißmehl, könnt ihr auch Buchweizen oder Dinkelmehl verwenden). Mit einer Schicht aus Frischkäse oder Quark (reich an Calcium, Eiweiß und Vitaminen), ein paar Scheiben Geflügelwurst (vermeidet zu fettes Schweinefleisch) und kleinen Gemüseschnippseln, wie Karotten, Gurken oder Radieschen, sind diese sehr viel saftiger, bunter und bei all dem Kleingehackten habt ihr sogar die Möglichkeit, die eher ungeliebten Gemüsesorten geschickt und fast unsichtbar unterzubringen. Außerdem gibt es mittlerweile viel Auswahl an unterschiedlichsten pflanzlichen Aufstrichen, die auch den Käse oder den Quark ersetzen können. Eure Kids stehen nicht auf Wraps? Dann bleibt einfach bei saftigem Körner- oder Mischbrot (vermeidet zu viel Weißbrot).

Selbstgemachte Müsliriegel

Die Müsliriegel aus den Supermarktregalen enthalten meist mehr Zucker und Fett, als alles andere. Außerdem leben wir in einer Zeit, in der kaum jemand noch frei von Lebensmittelallergien ist. Wieso also Müsliriegel nicht auch mal selbst machen?! Lasst euer Kind mitentscheiden, welche Körner, Nüsse oder Trockenfrüchte es mag und entdeckt dabei immer neue Geschmacksrichtungen. Die jeweilige Mischung sollte so zwischen 400-500 Gramm liegen. Dann fehlt nur noch die Masse, die alles zusammenhält. Diese besteht aus:

Zucker und Honig (je 100 g)

50 g Margarine/Butter

1 TL Zitronensaft

Unter Rühren lässt man diese Masse zum Kochen bringen und karamellisieren. In einem hohen Topf dauert das ca. 3-4 Min. Dann vermischt ihr eure Körner-Komposition damit und verteilt sie anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Wie dick der Müsliriegel nun werden soll, entscheidet ihr einfach selbst. Wartet nur ca. 15 Minuten, bis ihr sie in Stücke schneidet.

Joghurt mit Früchten

Das hört sich nun nicht nach einem legendären Rezept an. Und natürlich kann man auch einfach einen fertigen Joghurt (oder Quark) aus dem Kühlregal kaufen. Allerdings ist es auch kein Geheimnis mehr, dass dafür kaum Früchte verarbeitet werden und viel mit Aromastoffen und Zucker getrickst wird. Daher gilt auch hier: Selbstgemacht ist BESSER! Man kann gleich schon die Früchte in den zum Beispiel mit Honig gesüßten Joghurt geben oder aber kleine mund-/und handgerechte Fruchtspieße zusammenstellen. Viele Früchte, wie Trauben, Ananas, Erdbeeren etc. halten das sogar aus, ohne gleich braun zu werden. Den Joghurt kann man zusätzlich noch mit Vanille oder einem Tröpfchen (Ahorn-/Agaven-) Sirup verfeinern.

Hauptsache bunt und mundgerecht

Neben diesen drei Rezeptideen gibt es noch so viele andere Möglichkeiten. Waffeln gehen auch mal herzhaft anstatt süß, Butter oder Margarine lässt sich hier auch mal durch Buttermilch ersetzen. Schneidet Gemüse und Obst am besten immer in mundgerechte Stücke und gebt euch vor allem Mühe beim „Herrichten“. Alles Bunte und hin und wieder ein Gesicht auf dem Butterbrot essen Kinder immer lieber, als die eintönige Wurststulle. Übrigens haben Tests ergeben, dass Kinder durch mundgerechte Stücke gleich die doppelte Menge an Gemüse und Obst zu sich nehmen. Probiert euch einfach aus und das am besten zusammen mit euren Kindern. Sie lernen dadurch gleich, wie etwas zubereitet wird und wissen auf diese Weise auch, was genau sie da essen.

Ihr wollt weitere Rezeptideen für gesunde Pausenbrote? Dann lest diesen Pausenbrot-Beitrag 🙂

Titelbild: Ilike

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