Frans Mama-Blog Gebloggt

Geburtsplan – aka der Optimalfall

Fran
Geschrieben von Fran

Der Geburtstermin von Frans zweiter Tochter rückt immer näher, also muss ein ausgeklügelter Geburtsplan her. Fran erzählt heute, wie sie und ihr Mann sich den Tag von Olivias Geburt vorstellen.


Nach dem sehr informativen Geburtsvorbereitungskurs haben mein Mann optimalpoolund ich uns massig Gedanken darum gemacht, wie genau unsere Wunschgeburt aussehen wird.

Klar war, dass die Geburt zu Hause und im Wasser stattfinden sollte, auf die Feinheiten wurden wir erst im Kurs aufmerksam gemacht. Nun wurden unsere (viel mehr meine) Vorstellungen also konkreter.

Für die Entbindung im Wasser habe ich mir von einer bekannten Mami ihren Geburtspool gemietet. Er ist schön geräumig und stabil und fasst ca. 500 Liter Wasser. Dieser Pool wird bei uns im Wohn-Esszimmer aufgebaut werden. Dort haben wir eine schöne große Fensterfront mit Blick auf die Ausläufer des Schwarzwaldes.

Anwesend sein werden bei der Geburt lediglich mein Mann, meine Hebamme und das große Tochterkind. Meine Hebamme ist erfahren in „Familiengeburten“ und kann entsprechend lenken (den Mann) und kindgerecht erklären.

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(Wobei an dieser Stelle gesagt sei, dass Alice weiß, wie ihre Schwester auf die Welt kommen wird. Wir beantworten ihre Fragen wahrheitsgemäß, jedoch mit altersgemäßen Details (oder eben deren Aussparungen) – wir halten nichts davon, aus einem absolut natürlichen Vorgang ein Tabuthema zu machen.

Für den Fall, dass Alices Anwesenheit ihr oder mir zu viel werden sollte, haben wir den Patenonkel auf Rufbereitschaft, um sie abzuholen.
Bei der Geburt wünsche ich mir so wenige Interventionen wie möglich. Ich möchte, dass man mich machen lässt und nur dann eingreift, wenn es wirklich nötig ist. Die Nabelschnur soll erst dann durchtrennt werden, wenn sie aufgehört hat, zu pulsieren. Durchtrennen wird sie mein Mann, vermutlich mit der Hilfe der großen Schwester.optimalbett

Da wir momentan noch sehr ratlos sind, was mit der Plazenta geschehen soll, werden wir sie wohl erst mal einfrieren. (Irgendwie muss man seine Freunde ja verstören!)

Das erste Stillen soll noch im Wasser stattfinden, danach wird im Familienbett gekuschelt und sich bekannt gemacht.
Soweit der Masterplan. Nun heißt es abwarten, was das Leben für uns geplant hat.

Mehr Blogbeiträge von Fran gibt es auf ihrem Mama-Blog hier beim ma-gazin.

 

Titelbild: © Karen Roach – Fotolia.com und Bilder im Text: © Franziska Petersen

Über den Autor

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"Ein Kind zu bekommen, ist eine grosse Entscheidung, denn man entscheidet sich dafür, sein Herz für alle Zeit außerhalb seines Körpers zu tragen." Dieses Zitat ist so wahr, dass es fast schon weh tut. Ich habe durch meine Töchter gelernt, wie unfassbar das Leben durch ein Kinder bereichert wird und liebe jeden Tag mit ihnen. All die Anstrengungen, der Stress, einfach alles, ist es wert. Denn wenn sie mich nur einmal anlächeln, wird mir meine Mühe tausendfach zurückgezahlt.

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