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Fußreflexzonenmassage für Babys: Lindert Schmerzen und beruhigt

Fußreflexzonenmassage für Babys
Helena
Geschrieben von Helena

Gegen Erkältungen, Zahnungsschmerzen, Blähungen und Co.!

Gerade erst auf der Welt und schon müssen sich Babys mit kleineren und größeren Wehwehchen herumplagen. Mal sind es Verdauungsstörungen und mal sind es die gemeinen Zähnchen, die für Schmerzen und Tränen sorgen. Euer Kind ist ein Schreibaby? Dann haben wir eine gute Nachricht für euch: Gegen Schmerzen und Weinen ist tatsächlich ein Kraut gewachsen. Und dieses Kraut heißt Fußreflexzonenmassage für Babys!


Die Reflexzonenmassage ist eine bewährte Methode, um durch leichten Druck auf bestimmte Körperbereiche Schmerzen zu lindern und sogar Schreibabys oder kleine Miesepeter zu beruhigen.

Unser Rat: Klärt Schmerzen und häufiges Weinen oder Schreien zur Sicherheit immer zuerst mit dem Kinderarzt ab. Euer Kinderarzt ist nicht erreichbar? Dann könnt ihr als Versicherte der BIG auch das kostenlose Gesundheitstelefon der Direktkrankenkasse kontaktieren. Natürlich könnt ihr die Reflexzonenmassage auch bei Kleinkindern anwenden, wenn diese Schmerzen haben oder schlecht drauf beziehungsweise weinerlich sind.

Vorbereitung auf die Reflexzonenmassage

Zwar benötigt ihr nicht viel Platz für die jeweilige Massage, aber damit euer Baby währenddessen entspannt ist, solltet ihr euch an einem gemütlichen und ruhigen Ort befinden, der angenehm warm ist. Euer Baby ist nach dem Bad erst so richtig entspannt? Dann könnt ihr es vor der Fußreflexzonenmassage natürlich auch zuerst baden.

Anhand unserer übersichtlichen Grafik wisst ihr immer sofort, welche Zone ihr massieren müsst, um bestimmte Beschwerden eures Kindes zu lindern.

Fußreflexzonenmassage für Babys

Gegen welche Beschwerden wirkt die Fußreflexzonenmassage für Babys?

1. Kopfschmerzen und Zahnungsschmerzen

Auch Babys leiden bereits unter Kopfschmerzen. Zudem kann das Zahnen ebenfalls Kopf- und Mundschmerzen verursachen. Um Kopfschmerzen und Zahnungsschmerzen zu lindern, massiert mit leichtem Druck die Zehenspitzen eures Kindes. Generell könnt ihr diese Reflexzone immer dann massieren, wenn eure Kinder im Bereich des Kopfes Schmerzen haben.

2. Entzündung der Nase und Nasennebenhöhlen (Sinus-Schmerzen)

Babys sind leider häufig erkältet. Gerade Schnupfen sorgt nicht nur für ein verstopftes Näschen, sondern auch der Druck auf die Nasennebenhöhlen steigt, wodurch auch hier Schmerzen vorprogrammiert sind. Diese Beschwerden könnt ihr lindern, indem ihr die Fußreflexzonenmassage mittig unter den Zehen anwendet.

3. Brustschmerzen

Husten sorgt bei eurem Baby beispielsweise für Schmerzen im Brustbereich. Um diese Beschwerden zu lindern, massiert den Bereich unter den Zehen und der Wölbung – also den oberen Teil des Fußes (Bereich des Fußballens) sanft und in kreisenden Bewegungen. Lest hier, wie ihr Erkältungen vorbeugen könnt.

4. Magenschmerzen (Solarplexus)

Neben Erkältungen und Zahnungsschmerzen leiden Babys in den ersten Wochen und Monaten besonders unter Bauch- und Verdauungsschmerzen. Das liegt daran, dass ihr Magen-Darm-Trakt noch nicht so gut ausgebildet ist wie bei älteren Kindern und Erwachsenen. Gegen Magenkrämpfe, Blähungen und Atemnot massiert die Mitte des Fußes (wo die Wölbung beginnt) mit sanftem Druck in kreisenden Bewegungen.

5. Schmerzen des Ober- und Unterbauches (Verdauungsstörungen)

Gegen Verdauungsstörungen, Verstopfung und Sodbrennen hilft eine Massage im unteren Bereich der Fußwölbung. Hat euer Baby einen harten Bauch oder einen Blähbauch, massiert den Bereich zwischen der Mitte des Fußes und der Hacke.

6. Beckenschmerzen (Wachstumsschmerzen)

Hüftschmerzen beziehungsweise Wachstumsschmerzen generell kommen bei Babys ebenfalls häufig vor. Um diese Beschwerden zu lindern, massiert die Hacke mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen.

Titelbild: © xy

Über den Autor

Helena

Helena

Ganz egal, ob wir selbst Eltern sind oder nicht - Kinder sind das Wertvollste, das uns das Leben bescheren kann. Und genau so möchte ich und sollten wir alle sie behandeln. Als gutes Vorbild vorangehen, ihnen Liebe und Aufmerksamkeit schenken und genug Raum zur freien Entfaltung geben. Das klingt nach einem schwierigen Unterfangen? Keine Sorge! Alle Einzelheiten klären wir schließlich auf ma-gazin.de! :)

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