Baby Schwangerschaft

Fotografin Dinslaken: Julia Stadtfeld

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Heute haben wir wundervolle Neugeborenen- und Babybauch Fotografien von Julia Stadtfeld aus dem Ruhrgebiet für euch. Und falls ihr diese nicht nur über unser Magazin anschauen wollt, könnt ihr eine Fotosession mit Babybauch (findet meist in freier Natur statt) oder mit eurem Neugeborenen (dafür müsst ihr zur Julia nach Dinslaken fahren) natürlich auch buchen. Und nun viel Freude mit Julias wunderhübschen Bildern.


About Julia Stadtfeld

Mein Name ist Julia Stadtfeld und ich fotografiere seit meinem 15. Lebensjahr. Auslöser war ein Praktikum bei einer städtischen Fotografin. Dort wurde ich so gut betreut, durfte selbstständig fotografieren, dass ich mir sicher war: das machst du weiter.

Vor einigen Jahren hatte ich dann das Glück, zwei Karten zu einer zweitägigen Fotoschulung zu gewinnen, und das war mein Ansporn zu sagen „jetzt oder nie“.

Also habe ich zu meinem Hauptberuf ein Kleingewerbe angemeldet und bin dann in die Baby-, Familien- und Hochzeitsfotografie eingestiegen.

Was war deine bisher schönste Erfahrung bei einem Familienshooting?

Julia: Meine bisher schönste Erfahrung war ein Neugeborenen-Shooting eines sechs Tage jungen Mädchens, das seinen „großen Bruder“ (drei Jahre) mitgebracht hat. Es war für mich einfach unfassbar zu sehen, wie toll der kleine Junge mit seiner kleinen Schwester umgegangen ist. Er hat super mitgemacht und hatte immer ein Auge für den Neuzugang der Familie. Umarmungen und Küsschen waren selbstverständlich, keine Eifersucht oder Berührungsängste. Früh zeigt sich, was mal ein großer beschützender Bruder wird.

Kann ein Shooting mit einem Baby auch mal so richtig „daneben“ gehen, bzw. was ist das Schwierige daran?

Julia: Natürlich kann ein Shooting auch mal richtig daneben gehen. Das Schwierige daran ist, dass die Kleinen ihren ganz eigenen Kopf haben. Um dem etwas vorzubeugen ist es wichtig, dass die Neugeborenen beim Shooting möglichst nicht älter als 14 Tage alt sind. Bis dahin schlafen sie noch sehr viel und kämpfen noch nicht so häufig mit Bauchschmerzen. Auch die typische Neugeborenenakne kommt meist erst nach den ersten zwei Wochen. Das A und O bei einem Neugeborenen-Shooting ist Geduld. Wenn dann aber Bauchschmerzen im Spiel sind, kann es sein, dass es einfach keinen Sinn hat und ein Shooting abgebrochen werden muss. Dann kann man es an einem anderen Termin noch einmal versuchen. Passiert ist mir dies aber noch nicht. Wichtig ist auch die Ruhe der Eltern. Für diese sollte das Shooting entspannt sein, denn bei Nervosität oder Stress wird dies unmittelbar auf die Kinder übertragen.

Wieviele Babys und Babybäuche hast du bisher ungefähr abgelichtet?

Julia: Ich habe die Anzahl der Shootings nicht mitgezählt. Natürlich ist alles eine Sache der Erfahrung, doch gerade bei Babys ist es jedes Mal wieder ein erstes Mal, denn jedes Kind verhält sich anders. Ich musste erst lernen, geduldig zu sein. Bei meinen ersten Shootings und den schreienden Babys bin ich jedes Mal in Panik verfallen. Mittlerweile hat sich das alles gelegt und mit viel Geduld und Ruhe bekommt man die Kleinen fast immer zum Schlafen. Aber jedes Shooting ist für mich immer wieder faszinierend und spannend. Da kommt auch nach zig Runden keine Routine oder Langeweile auf.

Woher kommen deine Ideen bei so einem „Würmchen-Shooting“?

Julia: Die Ideen entwickeln sich eigentlich immer beim Shooting. Da die Kinder alle schon ihren eigenen Willen haben, zeigt sich immer erst beim Shooting, welche Posen man machen kann, und daraus ergibt sich dann eine Idee. Manche Kinder mögen es zum Beispiel nicht, auf dem Bauch zu liegen. Dann ist meine Idee natürlich nicht umzusetzen. Aber dann geht es mit einer anderen Pose weiter und dann kommt auch eine neue Idee. Die Accessoires, die auf meinen Bildern zu sehen sind, werden beim Shooting alle von mir gestellt und die Eltern dürfen sich auch selbst welche aussuchen, die dann im Shooting verwendet werden. Es gibt Mützen, Haarbänder, Decken, Tücher etc. Daraus entwickeln sich in der Regel immer viele Ideen.

Gibt es auch Eltern, die ihr Baby regelmäßig von dir fotografieren lassen, um die Entwicklung „schwarz auf weiß“ zu haben?

Julia: Ich habe bereits einige Stammkunden, die zu jeder meiner Aktionen kommen. Zu Ostern und dann wieder zu Weihnachten. Es ist aber öfter der Fall, dass Frauen, die bereits ihren Babybauch von mir haben ablichten lassen haben, auch ihr Neugeborenens von mir verewigen lassen.

 

Auf Julias Facebookseite findet ihr auch noch jede Menge schöne Bilder.

Bildergalerie: © Julia Stadtfeld Photography

 

 

 

 

Über den Autor

Redaktion ma-gazin

Redaktion ma-gazin

Hinterlasse ein Kommentar