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Familienleben: 6 Tipps, um Alltagsstress zu vermeiden

Alltagsstress
Saskia
Geschrieben von Saskia

Endlich mehr Entspannung und Harmonie!

Im Flur türmen sich mal wieder die Schuhe auf dem Boden, eure Kids wollen partout nicht ihr Zimmer aufräumen, Opas runder Geburtstag am Wochenende muss noch vorbereitet werden und am Mittagessen nörgeln alle herum? Die schlechte Nachricht: Als Eltern könnt ihr Alltagsstress leider nicht immer vermeiden! Die gute Nachricht: Beherzigt ihr unsere 6 Tipps und Tricks, wird euer Familienleben um einiges entspannter!


1. Perfekt unperfekt

Im Job erfolgreich, immer pünktlich zu Hause, die eigenen vier Wände sehen immer wie geleckt aus, die Kinder hören aufs Wort und ihr findet täglich genug Zeit, um euch eurer Familie und Freunden zu widmen. Das klingt ziemlich perfekt, oder? Um ehrlich zu sein zu perfekt! Statt übertriebenen Ansprüchen hinterherzulaufen, fragt euch beispielsweise, ob ihr am Wochenende wirklich den gesamten Wäscheberg bewältigen müsst. Ihr veranstaltet jedes Wochenende einen Großputz? Erinnert euch daran, dass ihr nicht alle Hausarbeiten alleine erledigen müsst. Falls es innerhalb der Familie deshalb immer wieder zu Streitereien kommt, überlegt, ob es finanziell möglich wäre, eine Reinigungskraft zu engagieren, die euch zum Beispiel alle zwei Wochen den Großputz abnimmt. Es ist Freitagabend und eigentlich müsst ihr noch ein Meeting für nächste Woche Montag vorbereiten? Falls ihr schon einen ungefähren Plan habt und die Zeit absehbar ist, könnt ihr vielleicht einfach Montags früher ins Büro fahren und den Abend stattdessen für eure Familie nutzen und einfach mal abschalten!

2. Prioritäten setzen und nach Hilfe fragen

Häufig ist der Familienalltag deshalb stressig, weil man ständig mit vielen Bällen gleichzeitig jongliert und ganz schnell unerwartete Dinge eintreten. Einmal wird das Kind oder sogar die ganze Familie krank, dann streikt das Auto oder die Waschmaschine. Zudem steht ihr oft vor doppelten Entscheidungen. Familienausflug oder lieber doch die Einladung von Freunden annehmen? In solchen Fällen gilt es, Prioritäten zu setzen. Fragt euch, was gerade am Wichtigsten ist. Wichtige Reparaturen solltet ihr auch nicht zu lange vor euch herschieben und am besten sofort gemeinsam klären, wie ihr sie schnell erledigt bekommt. Geht es um Aktivitäten, Einladungen oder den lang ersehnten Urlaub, nehmt euch nicht zu viel vor und wägt ab, wonach euch als Familie am ehesten der Sinn steht. In erster Linie sollte die Gesundheit der Familie immer Vorrang haben. Wenn es euch alle erwischt hat, müssen Hausputz oder Großeinkauf erstmal warten. Vielleicht könnt ihr in solchen Fällen innerhalb eures Familien-, Freundes- oder Nachbarschaftskreises auch mal um Hilfe fragen. Hilft man selbst auch bei anderen, baut man sich nach und nach ein Netzwerk auf und kann sich so immer mal unterstützen.

3. Struktur und Rituale

Bei euch läuft jeder Tag eher planlos und somit auch total unterschiedlich ab? Gewiss lässt sich der Alltag der Familie nicht immer komplett durchorganisieren. Allerdings helfen euch und euren Kindern ein grob strukturierter Tagesablauf und regelmäßige Rituale dabei, sich selbstständig zu organisieren und somit auch weniger Stress und mehr Zeit für das Wesentliche zu haben. Versucht euch beispielsweise auf gemeinsame Mahlzeiten, ein Einschlafritual und auf Aufräum- und Spielzeiten zu einigen. Am Wochenende bleibt zudem genug Zeit, zusammen mit euren Kindern zu kochen. Ihr werdet sehen, mit ein wenig Konsequenz ist euer Alltag schnell entspannter und ihr habt plötzlich weniger Streit und Stress und stattdessen mehr Zeit und Harmonie.

4. Qualität statt Quantität

Natürlich ist es schön, wenn ihr jeden Tag allen Familienmitgliedern und euch gegenüber gerecht werden. Spielzeit mit den Kindern, Kuschelzeit mit dem Partner und Familienzeit mit der gesamten Bande. Erinnert euch trotzdem immer wieder daran, dass ihr nicht allen Bedürfnissen unentwegt gerecht werden könnt. Wichtiger ist es, die Zeit, die ihr gemeinsam oder auch allein verbringt, richtig nutzt und genießt. Eure Kinder wünschen sich, dass ihr mit ihnen auf den Spielplatz geht? Dann plant beispielsweise zwei oder drei Mal pro Woche ein bis zwei Stunden Zeit dafür ein. In der Zeit sind dann aber Handy, Telefonate und Chats tabu, dann haben eure Kids die volle Aufmerksamkeit!

5. Ausgleich suchen

Eure Familie geht euch über alles? So soll es auch sein! Trotzdem müsst ihr euch nicht ständig aufopfern und dabei eure eigenen Bedürfnisse immer hintenanstellen. Im Gegenteil. Nur wenn ihr euch auch um euer eigenes Wohlergehen kümmert, habt ihr genug Energie, um euch voll und ganz eurer Familie widmen zu können. Das heißt? Egal wie stressig der Alltag ist, nehmt euch tägliche Auszeiten, die ihr nach euren eigenen Bedürfnissen und ohne schlechtes Gewissen gestaltet. Im Idealfall nehmt ihr euch neben kleineren täglichen Auszeiten ein- bis zweimal pro Woche intensive Me Time. Trefft in dieser Zeit Freunde, geht einem Hobby nach oder verausgabt euch beim Sport. Euch fällt es dennoch schwer, vor eurer Familie mehr Zeit nur für euch durchzuboxen? Dann helfen euch zum Beispiel diese Notlügen für Mütter. 😉

6. Unterstützung suchen

Ob Kindererziehung, Partnerschaft oder Beruf. Als Eltern wird man immer mal wieder an seine Grenzen stoßen. Dann ist es wichtig, dass ihr in diesen Situationen nicht allein seid, rechtzeitig die Notbremse zieht und euch Unterstützung sucht.

BIG-Gesundheitstelefon

Ganz egal, wie gut ihr euren Familienalltag organisiert. Es ist kein Beinbruch, wenn ihr zwischendurch an eure Grenzen kommt und nicht mehr wisst, wo euch der Kopf steht. Dann ist es hilfreich, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen und euch weitere Tipps geben zu lassen, wie ihr beispielsweise Stress reduzieren könnt. Eine erste Informationsquelle ist dann das BIG-Gesundheitstelefon. Es ist rund um die Uhr kostenlos erreichbar und Experten beraten euch individuell und vor allem qualitätsgesichert.

easyfaM

Nun haben wir euch einige Tipps gegeben, wie ihr euren Familienalltag stressfreier bewältigen könnt. Allerdings bedeutet das längst nicht, dass euer Nachwuchs mit euch an einem Strang zieht. Sofern eure Kinder noch nicht eigenständig aufräumen und sich vor weiteren Arbeiten im Haushalt oder ihren Hausaufgaben scheuen, könnt ihr versuchen, sie spielerisch dazu anzuhalten. Das klappt beispielsweise mit den farbenfrohen Taskboards von easyfaM. Die leicht verständlichen magnetischen Holzboards inklusive Stickersymbole erinnern jedes Familienmitglied täglich daran, welche To-dos auf ihn warten. Der Trick ist allerdings, dass sich eure Kinder aus einem Aufgabenvorrat selbst aussuchen können, welche drei Tätigkeiten sie pro Woche und pro Tag erledigen möchten. Je später sie diese auswählen und erledigen, desto unbeliebter werden natürlich auch die Aufgaben. 😉 Durch die Visualisierung der Aufgaben und die freie Zeiteinteilung fällt es eurem Nachwuchs wesentlich leichter, selbstständig etwas zu erledigen und Routinen zu entwickeln. Und ihr? Könnt euch endlich von euren inneren Checklisten sowie von kräftezehrenden Ermahnungen und Kontrollen verabschieden und nähert euch stattdessen Schritt für Schritt einem harmonischen Familienleben.

Titelbild: © Jacob Lund

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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