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Erziehungsmaßnahme der besonderen Art

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Nicht alles, was Eltern machen, kann sich Erziehung nennen.

Ein 14-jähriges Mädchen aus dem amerikanischen Bundesstaat South Carolina wurde von ihren Eltern zu einer radikalen Erziehungsmaßnahme gezwungen. Die Teenagerin sollte eine Woche allein im Wald verbringen, weil sie heimlich eine Pop-Tart gegessen hat.

Für 99,9 Prozent aller Eltern unvorstellbare Erziehungsmethoden, die Crystal Lynn und James Allen D. durchziehen wollten. Mit einem Minimum an Equipment ausgestattet, sollte ihre Tochter eine Woche im Wald zelten und durfte sich nur einmal täglich dem elterlichen Zaun nähern, um sich zu einer bestimmten Uhrzeit die tägliche Mahlzeit abzuholen. Verpasste sie diese, sollte sie hungern.

Nach einer Gewitternacht hatte die Oma der Teenagerin erbarmen und befreite sie nach zwei Tagen in der Wildnis aus ihrem Zelt. Als sie ihrem Sohn, dem Papa des Mädchens, eine Nachricht schrieb, drohte dieser, die Tochter wieder zurückzubringen. Daraufhin kontaktierte die Großmutter die Polizei, die die Eltern in Gewahrsam nahm und wegen „Vernachlässigung einer Schutzbefohlenen“ anklagte. Auch das amerikanische Jugendamt schaltete sich in die Sache ein und entzog den Eltern das Sorgerecht. Die befreite Teenagerin kam unter die Aufsicht des Jugendamts, ihre vier jüngeren Geschwister fanden bei der Großmutter eine Unterkunft.

Doch es gab nicht nur Kritik für die Eltern. Auf der Facebook-Seite von Crystal Lynn D. lobten Freunde ihre Maßnahmen. „Wenn es mehr solche Eltern geben würde, wäre die Welt auch besser“ und vergleichbare Postings konnte man auf der inzwischen nicht mehr zugänglichen Seite lesen.

Mehr Grausamkeiten und Beispiele, wie Erziehung nicht funktioniert, lest ihr hier im Artikel der WELT.

Titelbild: © Bureau of Land Management Oregon and Washington(flickr) CC BY 2.0

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