Gesundheit Kleinkind

Eltern lassen 2-jährige Tochter Matheryn Naovaratpong einfrieren

Matheryn Naovaratpong
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Zugegeben,die Überschrift liest sich ein wenig wie ein makabarer Scherz oder ein Hollywood-Blockbuster, doch die Eltern der zweijährigen Matheryn Naovaratpong aus Thailand glauben fest daran, dass ihre Tochter möglicherweise in einigen Jahren bessere Heilungschancen hat.


Matheryn verliert den Kampf gegen den Krebs

VORERST…

2014 wurde bei der erst 2-jährigen Matheryn ein elf Zentimeter großer Hirn-Tumor diagnostiziert. Darauf fiel das Mädchen ins Koma und die Ärzte rieten den Eltern, die Maschinen, durch die ihr Kind am Leben gehalten wurde, abzuschalten. Der Kampfgeist des Mädchens jedoch schien zu überwiegen und sie erwachte wieder. Darauf folgte eine regelrechte Behandlungs-Tortur, die aus insgesamt zwölf Hirn-OPs, 20 Chemotherapien, und 20 Bestrahlungsbehandlungen bestand. Dieses Jahr im Januar verstarb das kleine Mädchen dennoch.

Seit Beginn der Krebserkrankung haben sich die Eltern über soziale Netzwerke dafür eingesetzt, Krebs im Kindesalter noch mehr publik zu machen. Beide sind Wissenschaftler mit Doktortitel und glauben ganz fest daran, dass in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten bessere Mittel gegen Krebs entwickelt werden und sie ihre Tochter zurück ins Leben holen können.

Eltern lassen Matheryn konservieren

Die beiden Wissenschaftler holten die Alcor Life Extension Foundation aus Arizona mit ins Boot und beauftragten sie damit, das ihre Tochter zu konservieren. Körper und Gehirn des Mädchens wurden separat gelagert und eingefroren. Was man sonst nur aus Science-Fiction Filmen kennt, ist also doch schon Realität – und Matheryn ist somit der jüngste Mensch, bei dem die Kryonik-Technik angewandt wurde. Die “Patienten” werden bei minus 140 Grad gelagert, sodass der Körper oder einzelne Organe erhalten bleiben, bis man einen Weg gefunden hat, die faktisch toten Menschen wieder “aufzuwecken”.

Die ganze Geschichte könnt ihr bei der Huffington Post nachlesen, einen ausführlichen Artikel zum Thema findet ihr (in englischer Sprache) auf dailymail.co.uk.

Titelbild: Screenshot – YouTube

 

Über den Autor

Redaktion ma-gazin

Redaktion ma-gazin

Hinterlasse ein Kommentar