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Eltern in der Klemme – Kita-Streik und andere Notfälle

Saskia
Geschrieben von Saskia

Streiks und andere Notfälle bringen berufstätige Eltern ins Schwitzen.

Je nachdem, wie schnell man sich als Mutter oder Vater entscheidet, wieder arbeiten zu gehen, ist die eigene Mama und somit Großmutter des Kindes oft der Helfer in der Not. Doch wie soll das funktionieren, wenn es die Großeltern gar nicht (mehr) gibt oder sie viel zu weit weg wohnen, um sich um das Enkelchen zu kümmern? Notsituationen wie der kürzliche Kita-Streik sind dabei nur ein Beispiel.


Die Kita streikt – und nun?

Bevor wir uns den Leihomas und Opas widmen, gibt es natürlich auch andere Möglichkeiten, im Falle eines Kita-Streiks einen Babysitter-Ersatz zu finden. Eine Agentur wie betreut.de ist dafür ein offizieller und vertrauenswürdiger Ansprechpartner. Betreut.de ist mit über 45.000 Profilen das führende Babysitter-Verzeichnis in Deutschland.

Auch wenn der Streik, der sich über vier Wochen hingezogen hat, nun beendet wurde, sollte es alle Eltern dazu ermutigen, sich im Falle einer weiteren Notsituation rechtzeitig um einen möglichen Babysitter zu kümmern. Grundlegend schadet es bekanntlich nie, eine Aufsichtsperson parat zu haben. Schließlich vertraut man diesem Menschen seine Kinder an und ist dementsprechend auch beruhigter, wenn man weiß, dass sie in guten Händen sind und sich keine Sorgen machen muss.

Vorbildliche Arbeitgeber

Oft müssen sich Eltern über mangelndes Verständnis bei ihren Arbeitgebern beklagen, aber wie wir es in Kürze anhand eines neuen Rankings der familienfreundlichsten Arbeitgeber zeigen können, gibt es eben auch äußerst verständnisvolle Ausnahmen, denen die Not ihrer Angestellten eben nicht egal ist und die gemeinsam nach Lösungen suchen, wie es nun beim Kita-Streik der Fall war.

Die Werbeagentur Grabarz & Partner richtete zum Beispiel „mal eben“ eine Not-Kita für betroffene Angestellte ein. Das ist keinesfalls der Regelfall, dabei kommt es ja gerade dem Arbeitgeber zu Gute, wenn Eltern somit ganz geregelt ihrer Tätigkeit nachgehen können.

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Screenshot: Facebook

Leihgroßeltern und andere Babysitter

Meist haben Senioren einfach mehr Ruhe und Geduld, als junge Babysitter und haben vor allem viele Geschichten zu erzählen. Andere Babysitter wollen diese Arbeit bezahlt bekommen, während  es die pensionierten Herrschaften oft einfach nur als schöne Beschäftigung ansehen. Und was man sich noch viel seltener fragt? Was ist mit all den älteren Menschen, die gar keine leiblichen Enkelkinder haben, sich aber unheimlich gerne ganz intensiv und liebevoll mit der jüngsten und muntersten Generation auseinandersetzen würden?

Da fällt ja nicht nur das Geschichtenerzählen an, sondern Entenfüttern, regelmäßige Spaziergänge, Lieblingsessen kochen, gemeinsam Blümchen pflücken, im Garten herumbuddeln und so viel mehr. Und das Schönste daran? Zwei Generationen helfen sich gegenseitig. Denn nicht nur euer Kind, sondern auch die 78-jährige Frau Schmidt ist versorgt und bleibt vmental und körperlich fit.

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Testet eure Leihgroßeltern

Klar gehört auch hier viel Vertrauen dazu, wenn man sich als Eltern dazu entschließt, sein Kind nicht nur einer fremden, sondern auch einer älteren Person anzuvertrauen, aber wie man an dem Film und durch den Notmütterdienst e.V. sehen kann, kann so etwas ganz problemlos ablaufen. Sofern eure Kleinsten alt genug sind, werden sie euch nach dem ersten „Schnupper-Treffen“ mit der Leihoma oder dem Leihopa sicherlich ganz ehrlich sagen, ob es ihnen gefallen hat oder auch nicht. Sind eure Kinder jedoch noch ganz klein, solltet ihr sicherheitshalber zwei oder auch drei Spielstunden einplanen, die bei euch zu Hause sind und ihr ab und an mal schauen könnt, ob der Babysitter mit eurem Baby zurechtkommt. Vor allem, wenn ihr die Leihoma über einen Aushang im Supermarkt oder ähnliches ausfindig gemacht hat, schadet es nicht, sich ganz intensiv abzusprechen und natürlich auch die Kostenfrage zu klären. Denn selbst, wenn die Großeltern auf Zeit kein Geld für ihre „Arbeit“ haben wollen, solltet ihr die Kosten eventueller Ausflüge, Snacks und Busfahrten übernehmen.

Video: YouTube

Titelbild: © Olesia Bilkei – Fotolia.com / Beitragsbild: © GordonGrand – Fotolia.com

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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