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DIY: Knete selber machen

Knete selber machen
Helena
Geschrieben von Helena

Einfach, gesund und preiswert!

Und schwupps ist schon wieder Herbstanfang! Spaziergänge und Spiele im Freien sind natürlich auch in der kalten Jahreszeit wichtig! Allerdings stehen ab jetzt nicht zuletzt durch Corona und Kontaktbeschränkungen ebenfalls kreative Beschäftigungsmöglichkeiten für zu Hause hoch im Kurs. Und weil fast alle Kinder Knete lieben, verraten wir euch, wie ihr Knete selber machen könnt. Das schont nicht nur die Umwelt und spart Geld, sondern fordert auch eure Kids heraus, die ihr in die Herstellung mit einbeziehen könnt!


Knete ist was Tolles! Ob einfache Formen oder Tiere, Gegenstände und Menschen – hiermit können sich eure Kinder kreativ so richtig austoben und trainieren damit außerdem ihre Feinmotorik und Geduld. Und natürlich macht so ein kleines Kunstwerk auch ziemlich stolz!

Wieso ist selbstgemachte Knete besser als gekaufte?

Handelsübliche Knete enthält meist eine Vielzahl chemischer Zusätze, Weichmacher und Stabilisatoren, die der Gesundheit eurer Kinder schaden können. Ökotest warnt vor allem vor der sogenannten Hüpfknete. Zudem wird fertige Knete meist schnell hart, fängt an zu krümeln und riecht unangenehm. Um eure Knete selbst zu machen, benötigt ihr nur wenige Zutaten, die vollkommen ungiftig sind, und spart damit auf jeden Fall auch ein paar Kröten!

So könnt ihr Knete ganz einfach selbst machen:

Zutaten und Arbeitsgeräte:

  • 400 g Mehl
  • 400 ml Wasser
  • 200 g Salz
  • 6 TL Sonnenblumenöl
  • 6 TL Zitronensäure (Pulver, im Drogeriemarkt erhältlich)
  • flüssige Lebensmittelfarben (dazu zählt auch Gel-Lebensmittelfarbe)
  • 1 große Schüssel
  • Handmixer
  • Handschuhe

Herstellung:

1. Wasser aufkochen.

2. Abgekochtes Wasser und alle anderen Zutaten in einer großen Schüssel mit einem Handmixer verrühren.

3. Für jede Lebensmittelfarbe (die Farben können natürlich auch gemischt werden) die gewünschte Menge von der Gesamtmasse abzweigen.

4. Um die jeweilige Farbe mit der Masse zu vermengen, einfach eine kleine Mulde in die Masse drücken und ein paar Tropfen der Lebensmittelfarbe hineingeben. Dann jede Portion noch mal gut durchkneten, bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt hat. Zum Vermengen am besten Handschuhe verwenden.

5. Die fertige Knete färbt beim Kneten nicht mehr ab.

Haltbarkeit und Aufbewahrung selbstgemachter Knete

Bewahrt die Knete am besten in luftdichten Behältern auf, beispielsweise in kleinen Tupperdosen. So könnt ihr sie ungefähr vier bis sechs Monate immer wieder benutzen. Wird die Knete zu hart, könnt ihr sie ganz einfach mit wenigen Tropfen Wasser wieder weichkneten. Außerdem könnt ihr Rückstände auf der Kleidung oder anderen Textilien ganz einfach entfernen, indem ihr die Knet-Rückstände trocknen lasst und diese dann abschüttelt oder absaugt.

Welche Knete empfiehlt Öko-Test?

Ihr wollt dennoch auf handelsübliche Knete zurückgreifen? Dann orientiert euch am besten an den Öko-Test-Ergebnissen:

Diese fünf Knet-Produkte wurden von Öko-Test mit „sehr gut“ bewertet:

  • Art & Fun Creative Kindersoftknete (günstigster Testsieger)
  • Feuchtmann Meine Lieblingsknete
  • Ökonorm Nawaro Soft Weiche Knete und Modelliermasse, A-Set
  • Smiki Dough 4 Pots
  • Stylex 4 Soft-Knete

Diese Knet-Produkte sind laut Öko-Test nicht zu empfehlen:

  • Eberhard Faber
  • Herlitz
  • Pelikan
  • Play-Doh
  • alle Hüpfknete-Produkte

Das komplette Testergebnis findet ihr bei Öko-Test!

Titelbild: © antje2810

Über den Autor

Helena

Helena

Ganz egal, ob wir selbst Eltern sind oder nicht - Kinder sind das Wertvollste, das uns das Leben bescheren kann. Und genau so möchte ich und sollten wir alle sie behandeln. Als gutes Vorbild vorangehen, ihnen Liebe und Aufmerksamkeit schenken und genug Raum zur freien Entfaltung geben. Das klingt nach einem schwierigen Unterfangen? Keine Sorge! Alle Einzelheiten klären wir schließlich auf ma-gazin.de! :)

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