Frans Mama-Blog Gebloggt

Das dritte Trimester ist kein Spaziergang!

Fran
Geschrieben von Fran

Je länger eine Schwangerschaft voranschreitet, desto mehr häufen sich die kleinen körperlichen Wehwehchen. Das spürt auch Fran, jetzt wo sie im dritten Trimester ist und es langsam auf die finale Phase ihrer zweiten Schwangerschaft zugeht.


 

Nicht, dass jemand jemals etwas anderes behauptet hatte, aber irgendwie hatte ich die letzten Wochen der Schwangerschaft anders in Erinnerung. Laut meinem Gedächtnis war ich mit Alice bis kurz vor der Entbindung voller Elan und Schwung unterwegs.

Beschaeftigungstherapie

Dieses Mal mehren sich die kleinen Wehwehchen deutlich. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass eine Schwangerschaft mit Kleinkind an der Hand deutlich anstrengender ist, als ohne.

Während meiner ersten Schwangerschaft konnte ich tun und lassen, was ich wollte. Das heißt, ich konnte vor allem schlafen so viel und so oft ich wollte. Nickerchen waren mein bester Freund.

Jetzt halte ich mich mit einer Tasse Kaffee über Wasser, während ich ein und dasselbe Puzzle zum 100sten Mal mit Alice mache, oder mich von ihr vollkritzeln lasse, während ich auf der Couch die Füße hochlege, weil mein Kreislauf mal wieder nicht so will, wie ich.
Vielleicht liegt es eben genau an der fehlenden Entspannung, weshalb ich jetzt schon mehr in den Seilen hänge, als erwartet.

Am meisten wurmt mich momentan das Herzrasen. Meist am Morgen, nach dem Frühstück, wenn es aus dem Haus zum Kindergarten geht, steigt mein Puls beachtlich an. Ich werde total unruhig, gereizt und nervös Schwangerschaft2.0(kein Wunder bei einem Puls von knapp 120).

Dieser Zustand hält sich meist für circa eine halbe Stunde, dann sinkt mein Puls wieder, als wäre nichts gewesen. Mein Frauenarzt und meine Hebamme versichern mir, dass das leider unter „normal“ zu verbuchen ist, und dass dies einfach eine Nebenwirkung der Schwangerschaft sei. Sämtliche Tipps und Tricks waren bis jetzt erfolglos. Es heißt also weiterhin: Zähne zusammenbeißen!

Es sei jedoch nicht unerwähnt gelassen, dass ich, abgesehen von dem Herzrasen und der bleiernen Müdigkeit, kaum nennenswerte Beschwerden habe, abgesehen von dem allabendlichen Sodbrennen…

Besonders dankbar bin ich jedoch für die Tatsache, dass ich bis jetzt von Wassereinlagerungen verschont geblieben bin. Bei meiner ersten Schwangerschaft konnte ich ab dem 6. Monat meinen Ehering nicht mehr tragen, weil ich, dank des Wassers, so dicke Finger hatte, dass er einfach nicht mehr passte.
Ich drücke mir selbst die Daumen, dass es so bleiben wird.

Mehr Blogbeiträge von Fran gibt es auf ihrem Mama-Blog hier beim ma-gazin.

Titelbild und Bilder im Text: © Franziska Petersen

Über den Autor

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"Ein Kind zu bekommen, ist eine grosse Entscheidung, denn man entscheidet sich dafür, sein Herz für alle Zeit außerhalb seines Körpers zu tragen." Dieses Zitat ist so wahr, dass es fast schon weh tut. Ich habe durch meine Töchter gelernt, wie unfassbar das Leben durch ein Kinder bereichert wird und liebe jeden Tag mit ihnen. All die Anstrengungen, der Stress, einfach alles, ist es wert. Denn wenn sie mich nur einmal anlächeln, wird mir meine Mühe tausendfach zurückgezahlt.

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