Eltern Schwangerschaft

Dein Name sei …

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

“Wie heißt du? Wie schreibt man das? Buchstabier das bitte!” – Genau das möchten viele Eltern ihren Kindern ersparen und wählen einen traditionellen Namen mit klarer Schreibweise für ihr Baby. Andere wiederum sind überzeugt davon, dass es für ihren ganz besonderen Schatz auch nur ein besonderer Name sein darf. Oder sie planen schon seit vielen Jahren, dass sie ihr Kind einmal nach ihrer besten Freundin, ihrer Oma oder ihrer Lieblingssängerin benennen wollen. Und so kennt die Kreativität und Vielfalt bei der Namenswahl keine Grenzen. Wie soll es denn nun heißen?


Je näher der Geburtstermin rückt, desto häufiger hören werdende Eltern die Frage “Habt ihr schon einen Namen?” und reagieren dabei oftmals gestresst und frustriert, weil sie sich einfach nicht entscheiden können oder eine negative Reaktion ihres Gegenüber befürchten. Die Unsicherheit ist verständlich, schließlich wird das Kind diesen Namen sein Leben lang tragen. Werdende Eltern sollten sich jedoch nicht allzu sehr unter Druck setzen, denn der Name des Kindes wird weder die Persönlichkeit noch den Charakter des Sprösslings beeinflussen.

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Diese Namen schaden angeblich euren Kindern:

Laut einer Studie von 2012 gibt es Namen die negative Assoziationen, wie Leistungsschwäche und Verhaltensauffälligkeit wecken. Zu diesen gehören Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin oder Maurice. Kindern mit diesen Namen wird das Leben, besonders im Grundschulalter, unnötig schwer gemacht. Es kann dazu führen, dass Schüler “in Schubladen gesteckt” werden, aus denen sie nur schwer wieder herauskommen.  Laut einer weiteren Studie einer Erziehungswissenschaftlerin gelten Vornamen wie Kevin und Mandy womöglich zu Unrecht als Hinweis auf eine Herkunft aus einer unteren sozialen Schicht, denn Statistiken beweisen, dass es viele Akademiker gibt, die solche vermeintlich stereotypen Vornamen tragen. Wie bei anderen Themen auch, gibt es vielerlei Ansichten und Meinungen zu Kindernamen. Wichtig ist, dass ihr euch für einen Namen entscheidet, der euch gefällt und der zu eurem Baby und vielleicht auch zu eurem Nachnamen passt.

Zu den beliebtesten Namen 2012 zählten Ben und Mia, gefolgt von Emma und Luka. Welche Namen in den vorherigen Jahren besonders beliebt waren, erfahrt ihr auf dieser Hitliste. Hier sind die beliebtesten Namen von 1890 bis 2012 aufgelistet.

Nachdem werdende Eltern sich entschieden haben, sollten sie sich einen weiteren Namen sowie einen für das andere Geschlecht raussuchen, denn nach dem Gebären des Säuglings kann es  zu unerwarteten Überraschungen kommen. Ich habe es bereits in meiner Familie erlebt, dass ein Mädchen erwartet wurde und bei der Geburt doch ein kleiner Junge auf die Welt kam. Außerdem kann es passieren, dass die Eltern beim im-Arm halten des Säuglings der Meinung sind, dass der gewählte Name einfach nicht zum Baby passt. Also kein Grund zur Sorge und keine Eile: Immer häufiger warten Eltern mit der endgültigen Entscheidung auf das Baby! Wenn ihr euren Schatz im Arm haltet, werdet ihr euch für einen Namen entscheiden. Und das ist dann auch der richtige.

Ob ihr den gewählten Namen vor der Geburt kommuniziert, bleibt euch selbst überlassen. Ich rate euch jedoch es nicht zu tun. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass die Namen, die nach der Geburt eines Babys kommuniziert werden, und somit wirklich feststehen, auf deutlich mehr Zuspruch der Mitmenschen stoßen, als Namen, die vor der Geburt verraten wurden. Eure Freunde halten sich mit Kritik eher zurück, wenn ihr euer süßes Baby schon passend zur Bekanntgabe präsentiert. Eure Wahl schlecht reden wird dann keiner mehr. Aber wie gesagt: Alle werdenden Eltern müssen, was die Namensfindung betrifft, ihren eigenen Weg finden. Hauptsache ist doch, dass ihr euch einigermaßen einig seid und ihr ein gutes Gefühl habt, wenn ihr den Namen das erste Mal vor eurem Neugeborenen aussprecht.

Titelbild: ©sandra sabbe – Fotolia.com

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