Baby Schwangerschaft

Bis die Kamera zur Nebensache wird

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Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Die ersten Bilder von eurem kleinen Engel – vielleicht eines der wichtigsten Fotoshootings eures Lebens und natürlich das erste Fotoshooting für euer Baby. Das bedeutet: Geduld und Behutsamkeit sind gefragt, nicht nur von den Eltern, sondern auch vom ausführenden Fotografen. Für die meisten Pixelkünstler, die sich auf Schwangeren- und Babyfotografie spezialisiert haben, ist das selbstverständlich. Jetzt müssen noch die Ergebnisse stimmen. Wir stellen euch tolle Fotografen aus drei deutschen Großstädten vor, die die Schokoladenseite eures Kindes zum Vorschein bringen, ohne es dabei in seiner Ruhe zu stören. Heute geht es nach Köln zu Mareike-Tordis Puhl, Fotografin aus Leidenschaft.


Wenn etwas Gutes entstehen soll, braucht es mitunter etwas Zeit. Besonders wenn es um den Beruf, oder, wie in Mareike-Tordis Puhls Fall, die Berufung geht. Bereits seit ihrer Jugend fotografiert sie leidenschaftlich gerne und hatte insgeheim immer den Wunsch professionelle Fotografin zu werden. Vor ungefähr zwei Jahren nahm sie dann all ihren Mut zusammen, holte sich noch eine Extra-Portion Unterstützung und Zuspruch von ihren Freunden und ihrer Familie und machte sich im vergangenen Jahr mit den Schwerpunkten Hochzeits-, Familien- und Lifestylefotografie selbstständig. Ein Wagnis, das sich aber gelohnt hat, denn Mareike ist Expertin für wunderbar natürliche und trotzdem bunte Babyfotos, die von der Zwanglosigkeit der Babys und Mareikes Gespür für den richtigen Moment leben. Und auch die noch werdenden Mamis machen immer eine gute Figur auf Mareikes Bildern.

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Machte ihre Leidenschaft zum Beruf: Mareike-Tordis Puhl, Fotografin in Köln, Foto: Mareike Tordis Fotografie

Da Mareike hauptsächlich mit Privatkunden arbeitet, ist sie empathisch und kommunikativ geübt darin, mit Menschen zu agieren, die nicht daran gewöhnt sind vor der Kamera zu stehen. Und gerade junge Eltern, die sich noch mit ihren neuen Lebensumständen vertraut machen müssen, sind vor diesem besonderen Fototermin aufgeregt und unsicher, ob ihr Baby nicht das geplante Unternehmen mit seinem Geschrei sprengt. Mareike bringt zu einem Babyfotoshooting deshalb nicht nur ihre Kamera, sondern auch ganz viel Geduld mit. Das Wohl des Kindes steht für sie im Vordergrund und deshalb wartet sie, wenn nötig, ganz in Ruhe, bis der kleine Hunger gestillt und die Windel gewechselt ist. Zur Kleinkindfotografie ist Mareike durch ihr Patenkind gekommen, das sie von Anfang an fotografisch begleitet hat. Je länger sie sich mit der Kleinen beschäftigte und mit ihr interagierte, desto besser wurden die Bildresultate. Diese Erkenntnis nimmt sie jetzt auf jedes Fotoshooting mit.

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Süße und außergewöhnliche Gesichtsdrücke fängt Mareike am liebsten ein, Foto: Mareike Tordis Fotografie

„Kein Baby ist wie das Andere“, sagt Mareike, die nichts davon hält ein Kind für ein Foto auf Teufel komm raus zum Lächeln zu bringen. „Und daher ist auch jedes Fotoshooting vom Ablauf her unterschiedlich. Meistens fahre ich zu den Kunden nach Hause und schaue mir vor Ort die Möglichkeiten an. Das hat den Vorteil, dass die Familie bei sich zuhause in gewohnter Umgebung bleiben kann und alle somit wesentlich entspannter sind. Ein oder zwei schöne Plätze sind schnell gefunden und präpariert, so dass wir mit den Fotos beginnen können“, beschreibt die Fotografin den Ablauf eines Baby- oder Familienshootings, der alles andere als komplett planbar ist. Aber so können auch besonders schöne und überraschende Situationen und Bilder entstehen. „Das Tolle an der Babyfotografie sind die vielen verschiedenen Gesichtsausdrücke, die die Kleinen schon drauf haben“, findet Mareike. Beim Sichten der Fotos hat sie das eine oder andere Mal schon schallend gelacht, weil sie so süße, außergewöhnliche und vor allem echte Gesichtsdrücke einfangen konnte. Authentizität lässt sich eben nicht vortäuschen.

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Auch noch werdende Mamis rückt Mareike ins rechte Licht, Foto: Mareike Tordis Fotografie

Gute Stimmung während des Shootings zu erzeugen, so dass die Kamera zur Nebensache wird – nach diesem Prinzip arbeitet Mareike. Fließbandarbeit und Studiofotos, bei denen die Kinder innerhalb kürzester Zeit in verschiedene lustige Kostüme gezwängt werden, kommen für die Kölnerin nicht in Frage: „Das ist zu viel für ein Kleinkind oder Baby und wenn ich eine solche Anfrage bekomme, kläre ich die Eltern darüber auf und sage Ihnen, was realistisch machbar ist und was nicht.“ Bis die Eltern das fertige Ergebnis in den Händen halten können, schießt, bearbeitet und entwickelt Mareike mit Hingabe und Liebe. Und auch ein Shooting beendet sie am liebsten mit tollen Rohbildern, einem gut versorgten und zufriedenem Baby und Eltern mit einem Lächeln auf den Lippen. Bei so tollen und entspannten Fotos wird das sicherlich kein Problem sein.

Wenn ihr euch noch weiter über Mareike und ihre Arbeit informieren und einen Blick in ihre Fotogalerie werfen wollt, dann führt euch dieser Link zu ihrer Homepage.

Titelbild: Mareike Tordis Fotografie

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