Baby Eltern Gesundheit

Bauch, Beutel, Po: Fitness mit Baby

Bauch, Beutel, Po – Fitness mit Baby
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Fit nach der Schwangerschaft.

Die Geburt habt ihr hinter euch und nun möchtet gern schnell wieder fit werden? Gleichzeitig haben viele frischgebackene Mamis ein Problem damit, sich Zeit ohne Baby zu nehmen. Dann macht ihr halt Fitness mit Baby!


Känguru-Style

Bauch, Beutel, Po ist eine Trainingsform, die auf klassischen Bauch, Beine, Po-Übungen basiert. Der Unterschied: Ihr tragt euer Baby im Wickeltuch oder der Bauchtasche vor der Brust – so wird der Sprössling in das Training integriert. Eurem Baby wird die Bewegung Spaß machen oder es schläft einfach ein.

Fitness mit Baby

Zum Anfang sind Side-Steps am besten geeignet. Bei sehr kleinen Babys ist es wichtig, immer mit einer Hand den Kopf zu stützen. Wenn die andere Hand gerade nichts zu tun hat, haltet ihr am besten den Po eures Zwergs. Um das Training noch effektiver zu machen, steht ihr die ganze Zeit gerade (stellt euch dazu vor, jemand zieht den Kopf nach oben), zieht euren Bauchnabel nach innen und oben und spannt die Beckenmuskulatur an. So aktiviert ihr die Tiefenmuskulatur des Bauches und des Beckenbodens.

Nachdem ihr ein bisschen warm geworden seid, könnt ihr die Beine auch einmal nach hinten ziehen, Taps nach vorne machen (dabei könnt ihr zwischen den Ballen und dem Hacken wechseln) oder sogar kleine Kicks, diese vier Schritte werden in regelmäßigen Abständen wiederholt. Wenn euch die Schritte auf der Stelle zu langweilig werden, könnt ihr auch ein paar Schritte nach vorn und wieder zurück gehen. Bitte denkt daran am Anfang nicht zu übertreiben, weil sich euer Körper erst wieder an die Bewegungen gewöhnen muss! Natürlich könnt ihr auch die Arme mitnehmen (zur Seite, nach oben und nach vorn), aber denkt immer daran mit einem Arm den Kopf eures Kindes zu stützen.

Nicht vergessen…

Ein- bis zweimal Training pro Woche sind direkt nach der Geburt vollkommen ausreichend. Nach vier bis fünf Einheiten werdet ihr schon erste Trainingserfolge merken und euch wird das Training immer leichter fallen.

Bei körperlichen Problemen oder krankheitsbedingten Einschränkungen solltet ihr vor Beginn des Trainings euren Hausarzt, Frauenarzt oder (wenn ihr erst frisch entbunden habt) eure Hebamme zu sportlichen Aktivitäten befragen. Falls ihr akute Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Probleme oder Infekte habt, müsst ihr leider auf das Training verzichten.

Die letzte Mahlzeit vor dem Training sollte mindestens eine Stunde zurückliegen. Und während des Trainings müsst ihr unbedingt ausreichend trinken. Es ist absolut keine Schande ein Training zu pausieren oder abzubrechen, wenn es nicht mehr geht. Es wäre eine Schande nicht auf euren Körper zu hören und einfach weiterzumachen, wenn der Körper eine Pause verlangt, denn damit schadet ihr euch mehr als ihr euch etwas Gutes tut!

Bild: Iurii Sokolov

Über den Autor

Redaktion ma-gazin

Redaktion ma-gazin

Hinterlasse ein Kommentar