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Alles Grün: Ökologische Kleidung für Kinder

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Ökologische Kleidung ist teuer, nirgends zu kriegen und man sieht aus wie ein Hippie! Das ist das Rundum-Vorurteil ökologische Kleidung betreffend. Aber unbelastete Kleidung heißt nicht gleich Hanfhose und Jutebeutel. Ma-Gazin räumt auf mit der Anti-Öko-Einstellung und zeigt, worauf Ihr achten solltet.


Warum Öko?

Kleinkinder und Giftstoffe – Bei dieser Wortkombination zuckt wohl jeder zusammen. Jeder möchte sein Kind vor schlechten Einflüssen schützen, besonders wenn sie chemisch sind. Gerade Kleidung und Spielzeug von Kindern müssen frei von jeglichen Giftstoffen sein. Hinzu kommt, dass, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, ein Großteil der hierzulande verkauften Kleidung zu unmenschlichen Bedingungen produziert wird. Deswegen setzen immer mehr Menschen, insbesondere Eltern, auf ökologische Kleidung.

Ökologische Kleidung ist teuer,…

Natürlich sind bio Klamotten nicht spottbillig. Bezahlbar sind sie aber definitiv. Das soll heißen, dass ein Bio-Shirt zwar nicht mit einem von KIK konkurrieren kann, aber der Preis muss nicht höher sein als der eines durchschnittlichen T-Shirts. Außerdem freut sich das Gewissen: Ketten, die auf ökologische Kleidung wert geben, beachten in der Regel auch sozialverträgliche Produktionsbedingungen und hohe Qualität. Im Endeffekt tut man also sich, seinem Kind, seinen internationalen Mitmenschen und der Umwelt etwas Gutes. Das klingt doch fast wie Weihnachten!

…nirgends zu kriegen…

Wahr ist leider, dass es Läden mit ökologischer Kleidung nicht gerade wie Sand am Meer gibt. Glücklicherweise werden es aber immer mehr. Im Internet ist das Angebot an Online-Shops für Ökoklamotten jedoch kaum zu überblicken. Shops wie Vivanda oder Waschbär bieten dabei nicht nur Kleidung für Babys und Kinder an, sondern auch ein großen Sortiment an Möbeln, Schuhen, Kosmetik und vielem mehr.

…und man sieht aus wie ein Hippie!

Die meisten öko Klamotten können sich wirklich sehen lassen! Gerade bei Kinderkleidung sind die Designs freundlich und bunt und der Stoff angenehm weich. Besonders schön fand die Redaktion die Designs von loud & proud. Und auch das schwedische Modelabel me&i hat organische und faire Babykleidung in der Kollektion. Da ist von der Mütze bis zu Unterhose alles angenehm farbenfroh und mit schönen Mustern bedruckt. Und natürlich alles Bio, ohne dabei Öko auszusehen!

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Das schwedische Modelabel me&i steht auf knallfarbene Designs und Bio, Foto: me&i

Neben geprüfter Kleidung und ungefährlichem Spielzeug gibt es in vielen Öko-Online-Shops  auch Bio-Kinderwägen, Bio-Windeln und Bio-Möbel. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Woran erkennt man ökologische Kleidung?

Glücklicherweise gibt es Siegel, die die Qualität von Kleidung bestätigen. Drei Siegel, auf die geachtet werden sollte, sind
1. Das Global Organic Textile Standard (GOTS) Siegel bestätigt die nachhaltige Herstellungsweise
2. Das Fair Trade Siegel bestätigt ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis für die Produzenten.
3. Ebenfalls für menschenwürdige Arbeitsbedingungen setzt sich die Fairwear Foundation ein.

Interessierte sollten auch mal auf der Webseite von Öko-Test vorbeischauen – da gibt’s viel zu lernen.

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