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7 Tipps für einen stressfreien Morgen

Tipps für stressfreien Morgen
Saskia
Geschrieben von Saskia

Nicht ohne euren Morgenmantel!

Der Wecker klingelt um 6:30 Uhr. Dann heißt es, die Kinder schnell aus dem Bett und ins Bad zu bekommen. Zwischendurch schauen, ob sie auch ja ihre Zähen putzen, beim Anziehen helfen, das Frühstück machen und bei all den To-dos irgendwie noch selbst duschen und arbeitstauglich das Haus verlassen. Ist euer Morgen auch so durchgetaktet? Und was ist, wenn die Kinder nicht so wollen wie ihr oder ihr fünf Minuten vor Aufbruch eure Arbeitskleidung mit Kakao vollgekleckert habt? Dann droht das pure Chaos! Mit unseren Tipps für einen stressfreien Morgen kommt ihr besser in den Tag!


Im Familienleben ist der Morgen wohl eine des stressigsten Zeiten. Zumindest, wenn alle bis zu einer bestimmten Uhrzeit irgendwo sein müssen. Wenn dann nicht alles nach Plan läuft, kann schnell die Laune hinüber sein. Sofern ihr berufstätig seid und außerdem ein Kleinkind sowie ein Schulkind habt, lässt sich Stress kaum vermeiden. So schwer es dann auch ist, versucht nicht zu perfektionistisch zu sein und nehmt kleinere Malheure häufiger mit Humor, anstatt aus der Haut zu fahren. Das schont eure und die Nerven der gesamten Familie. 😉

Natürlich könnt ihr dennoch ein paar Tricks und Tipps beherzigen, um euch euren Start in den Tag etwas angenehmer zu gestalten und gar nicht erst in typische Chaosfallen zu tappen.

7 ultimative Tipps für einen stressfreien Morgen

1. Steht vor euren Kindern auf

Wenn euch eure Kinder beim Aufstehen nicht laufend zuvor kommen, steht 30 Minuten früher auf. So schwer es auch fällt, habt ihr dann ein paar Minuten Zeit, um wach zu werden und ins Bad zu gehen. Hier findet ihr Tipps, wie ihr trotz chronischem Schlafmangel gut durch den Tag kommt. Wenn ihr eure Kinder weckt, nehmt euch ein paar Minuten Zeit, euren Knirpsen einen guten Morgen zu wünschen. Vielleicht wollen sie auch kurz kuscheln, in den Arm genommen zu werden oder ihr setzt euch einfach zu ihnen ins Bett. Am Wochenende sollte dann etwas mehr Zeit für morgendliche Kuscheleinheiten sein.

2.  Struktur, Routine und Konsequenz

Kinder fordern Strukturen und Routine, die ihr konsequent einhalten solltet. Wenn der Morgen in der Woche immer nach dem gleichen Schema abläuft, gibt das eurem Nachwuchs Halt und Orientierung. Je nachdem, wie alt eure Kinder sind, können sie Dinge bereits selbst erledigen. Ein Schulkind sollte beispielsweise ohne Aufsicht duschen, Zähneputzen und sich anziehen können. Diese Zeit könnt ihr dann für andere Dinge nutzen.

3. Morgenmantel über die Kleidung ziehen

Zum Glück könnt ihr zu Hause herumlaufen, wie ihr wollt. Um eure Kleidung nicht gleich wieder durch die Ausscheidungen eures Babys oder durch Kakao oder Marmeladenflecken zu ruinieren, behaltet einfach euren Morgenmantel an, bis ihr das Haus verlasst. Dann solltet ihr aber auch wirklich daran denken, ihn wieder auszuziehen. 😉

4. Pausensnacks und Frühstückstisch

Gemüsesticks und andere kleine Snacks könnt ihr bereits am Abend zuvor gemeinsam mit euren Kindern in Butterbrotdosen packen. Vielleicht weiß euer Nachwuchs auch schon, welches Butterbrot inklusive Belag er am nächsten Morgen haben möchte. Vielleicht ist dann sogar noch Zeit für richtig kreative Pausenbrote! Auch den Frühstückstisch könnt ihr gemeinsam mit euren Kids am Abend grob decken. Geschirr, Besteck, Salz und einige Brotaufstriche stehen dann schon mal an Ort und Stelle. Auch die Kaffeemaschine könnt ihr bereits vorbereiten oder den Teebeutel in die Tassen oder Kanne hängen. Hier erfahrt ihr, wieso regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten für euren Nachwuchs wichtig sind.

5. Schulranzen abends packen

Der Klassiker, der morgens immer zu Stress führt. Bringt eurem Kind bei, dass es nur diese eine Option gibt, um morgens nichts zu vergessen und sich dadurch Ärger einzuhandeln. Der Schulranzen muss abends gepackt werden. Die Kontrolle kann beispielsweise vor der letzten Spiel-, Lese- oder Fernsehphase erfolgen. Ist er nicht gepackt, muss dies nachgeholt werden und die letzte schöne Aktivität entfällt für den Abend.

6. Kleidung gemeinsam abends raussuchen

Wenn die Kleidung, die ihr eurem Kind morgens herauslegt, nicht gefällt, sind Geschrei und Verweigerung vorprogrammiert. Dabei wisst ihr es doch besser. 😉 Bereits Kleinkinder möchten sich ihr Outfit selbst aussuchen. Da dies aber nun mal viel Zeit in Anspruch nimmt, erledigt dieses Vorhaben immer abends gemeinsam in Ruhe.

7. Lieblingsplaylist aller Familienmitglieder

Anstatt das Radio oder den Fernseher anzumachen, stellt euch eine Playlist mit fröhlichen Lieblingsliedern aller Familienmitglieder zusammen. Die darf auch ruhig etwas lauter aufgedreht werden. Wenn dann noch zwischendurch mitgesungen wird, wird das ganz sicher ein Lächeln auf euer Gesicht zaubern und der Start in den Morgen ist plötzlich gar nicht mehr so schlimm! 🙂

Titelbild: © JenkoAtaman

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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