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7 Spartipps zum Schulbeginn

Schulbeginn
Saskia
Geschrieben von Saskia

Lehrjahre sind teure Jahre!

Der Schulbeginn ist nicht nur ein ganz besonderes, sondern auch ein teures Ereignis. Denn neben einem hochwertigen Schulranzen und der obligatorischen Schultüte kommen von nun an auch hohe Ausgaben für Schulbücher, Schreibmaterialien, Klassenfahrten, Nachhilfestunden und vieles mehr auf euch zu. Lest hier, wie ihr eure Kosten minimieren könnt.


Laut des statistischen Bundesamts kostet ein Kind bis zur Volljährigkeit rund 584 Euro im Monat. Das macht bis dahin eine Gesamtsumme von 130.000 Euro. Je älter euer Kind wird, umso höher sind auch eure Ausgaben. Vor allem die Schul- und Ausbildungszeit frisst vielen Eltern regelrecht die Haare vom Kopf. Mit den folgenden 7 Spartricks könnt ihr die Schulkosten so minimal wie möglich halten.

1. Schulranzen

Ein hochwertiger Schulranzen ist teuer. Bevor ihr deshalb auf günstige und qualitativ schlechte Marken und Modelle zurückgreift, schaut euch nach reduzierten Modellen aus der letzten Saison um. Ihr könnt natürlich auch nach gebrauchten aber gut erhaltenen Ranzen Ausschau halten. Natürlich muss in diesem Fall auch euer Kind ein wenig mitspielen. Schließlich ist ein neues Modell immer schöner als ein gebrauchtes. Versucht dennoch vorher abzuklären, ob das Modell in puncto Passform und Gewicht zu eurem Kind passt. Hier findet ihr weitere Tipps zum Schulranzenkauf.

2. Einschulungsfeier

Der große Tag soll natürlich gefeiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass ihr euch dafür gleich in Unkosten stürzen müsst. Statt den gesamten Garten oder das Wohnzimmer mit kostspieliger Deko einzukleiden, genügen auch eine besondere Girlande und/oder ein paar Ballons. Beim Essen solltet ihr ebenfalls mit Bedacht vorgehen. 😉 Gleiches gilt für den Schultüteninhalt. Statt kleiner Spielsachen sollte auch hier der eigentliche Grund im Fokus stehen: Der Beginn der Schulzeit und damit Stifte, Radiergummi, Kleber, und anderes Schulmaterial. Klar könnt ihr auch das eine oder andere Spielzeug neben den obligatorischen Süßigkeiten hineinpacken, aber übertreibt es damit nicht. Sonst seid ihr schnell bei doppelten Ausgaben.

3. Großpackungen bei Schulheften und Co.

Ob Blöcke, Schulhefte, Tintenkiller oder ähnliche Dinge – viele Dinge sind günstiger, wenn ihr sie gleich in der Großpackung kauft. Wenn ihr frühzeitig nach Angeboten schaut oder direkt im Laden die Preise vergleicht, könnt ihr sicher noch einige Euros sparen.

4. Schulbücher aus zweiter Hand

Zugegeben, neue Schulbücher sehen immer ansprechender aus als gebrauchte. Aber sind wir mal ehrlich. Nach den ersten Wochen im Schulranzen sind Eselsohren eh vorprogrammiert. Erkundigt euch daher frühzeitig beim Lehrpersonal, welche Bücher benötigt werden und schaut nach gebrauchten aber gut erhaltenen Exemplaren. Achtet aber unbedingt darauf, dass es sich um eine aktuelle Ausgabe handelt und dass zum Beispiel keine Seiten fehlen. 😉

5. Namensschilder

Kinder verbummeln gerne mal ihre Sachen oder vergessen sogar, wie ihre Brotdose, ihr Sport-T-Shirt oder ihr Tuschekasten aussehen. Um dann nicht wieder alles neu kaufen zu müssen, klebt Namensschilder drauf und schon ist das Problem zumindest halbwegs gelöst. Dass euer Sprössling trotzdem lernen muss, auf seine Sachen acht zu geben, versteht sich von selbst. 😉

6. Private Nachhilfe

Auf den ersten Blick klingen private Nachhilfestunden wesentlich teurer als beispielsweise Nachhilfeunterricht, bei dem mehrere Kinder gleichzeitig betreut werden. Das stimmt nicht unbedingt. Bevor ihr euren Nachwuchs in einer kostspieligen Nachhilfegruppe anmeldet, in der auch nicht immer die beste Betreuung gewährleistet werden kann, fragt zuerst in eurem Familien- und Bekanntenkreis, ob es dort Personen gibt, die Zeit und Lust hätten, euer Kind regelmäßig oder auch nur kurz vor der Prüfung zu unterstützen. Zudem könnt ihr auch einen Aushang in einer nahgelegenen Uni oder Fachhochschule machen. Studenten sind nämlich nicht nur gute Nachhilfelehrer, sondern kommen auch direkt zu euch nach Hause und ihr spart euch zeitraubende Fahrtwege. Natürlich sollten sie für ihre Leistung gut bezahlt werden. Allerdings liegt ihr damit meist immer noch günstiger als mit offiziellen Einrichtungen.

7. Staatliche Förderung

Bezieht ihr Hartz IV oder andere Sozialleistungen, stehen euch zudem weitere Fördergelder für die Schulzeit eurer Kinder zu. Dank des Bildungs- und Teilhabepakets bekommt ihr beispielsweise Zuschüsse zu Fahrkarten, zum Mittagessen, zu Ausflügen und Klassenfahrten. Natürlich ist es nie ein schönes Gefühl, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen. Lasst sie dennoch nicht ungenutzt. Sie steht euch zu und dient dazu, alle notwendigen Dinge anschaffen zu können und eurem Kind eine schöne Schulzeit zu ermöglichen. 🙂

Titelbild: © matka_Wariatka

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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