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7 Hausaufgaben-Tipps für Eltern

Hausaufgaben
Saskia
Geschrieben von Saskia

Aufgabenplanung hilft bei der Selbstorgansiation!

Euch graut es täglich davor, euer Kind dazu zu motivieren, seine Hausaufgaben selbstständig zu erledigen? Meist endet dieser Versuch mit Diskussionen, Streit, Tränen und ihr müsst permanent danebensitzen und eurem Kind behilflich sein? Mit den folgenden Tipps könnt ihr Hausaufgabenfrust vorbeugen!


Welches Kind macht schon gerne Hausaufgaben? Doch anstatt euer Kind laufend zu ermahnen oder sogar zu schimpfen, gibt es effektivere Möglichkeiten, damit es versteht, dass gegen Hausaufgabenpflicht keine Ausrede gewachsen ist. 😉

Diese 7 Hausaufgaben-Tipps für Eltern unterstützen euch dabei!

1. Aufgabenplanung

Bei euch geht es täglich zu wie im Taubenschlag? Von einem routinierten Tagesablauf seid ihr weit entfernt? Neben Schule und Hausaufgaben geht euer Kind einem regelmäßigen Hobby nach? Dann ist es hilfreich, wenn ihr gemeinsam einen Wochenplan erstellt. Der Aufbau ähnelt dem eines Stundenplans und ihr habt dadurch alle wichtigen Termine und Abmachungen im Auge. Steht der Plan, könnt ihr diesen wie bei einem Vertrag gemeinsam mit euren Kids unterschreiben. Für euer Kind bedeutet das natürlich, dass es sich an diesen zu halten hat. Es gibt trotzdem regelmäßig Diskussionen? Vielleicht lässt sich euer Nachwuchs leichter überzeugen, wenn eine kleine Belohnung auf ihn wartet, nachdem es die Hausaufgaben gemacht hat.

2. Uhrzeit und Ort

Für die Aufgabenplanung ist es wichtig, die Wünsche eurer Kinder mit einzubeziehen. Lasst sie selbst entscheiden, ob sie lieber vor oder nach dem Mittagessen ihre Hausaufgaben machen und ob sie diese an ihrem Schreibtisch oder eher am Esstisch erledigen möchten. Wichtig ist außerdem, dass der Tisch aufgeräumt ist und genügend Platz für alle Schulmaterialien bietet. Achtet auf darauf, ob euer Kind eine bequeme und gesunde Sitzhaltung einnehmen kann und ob es genug Licht hat. Um konzentriert arbeiten zu können, beträgt die ideale Raumtemperatur übrigens zwischen 18 und 22 Grad.

3. Selbstorganisation

Wenn ihr den ersten und zweiten Tipp konsequent einhaltet, lernt euer Kind mit der Zeit, sich selbst zu organisieren und somit auch eine eigene Routine zu entwickeln. Diskussionen und Streit werden seltener und euer Kind spürt, dass ihr ihm etwas zutraut. Das wiederum motiviert es und stärkt sein Selbstbewusstsein.

4. Keine Ablenkung

Egal ob Fernseher, Videospiel oder Telefon – jedes zusätzliche Geräusch beziehungsweise zusätzliche Tätigkeiten lenken euer Kind ab und stören seine Konzentration. Achtet darauf, dass es während der rund 30 bis 60 Minuten nicht abgelenkt wird. Das gilt nicht nur für sein eigenes Handy oder das spielende Geschwisterkind, sondern auch für euch. 😉 Euer Kind möchte während der Hausaufgaben Musik hören? Studien belegen sogar, dass sich (vornehmlich klassische) Musik positiv auf die Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirken kann. Auf Techno, Heavy Metal oder HipHop sollten eure Kids während der Hausaufgaben allerdings verzichten.

5. Bleibt in Reichweite

Es ist total okay, wenn ihr eurem Kind hin und wieder Denkanstöße gebt oder euch direkt neben es setzt, während es seine Hausaufgaben erledigt. Versucht dennoch, nicht permanent dabei zu sein und nehmt ihm nicht vorschnell die Denkarbeit ab. Es genügt, wenn ihr euch in der Nähe aufhaltet und ansprechbar seid, sofern es eine Frage hat.

6. Weg des Lehrers geht vor

Führt doch kein Weg daran vorbei, euren Kindern einen Rechenweg oder Ähnliches zu erklären, versucht es nicht auf eure Weise, sondern haltet euch an die Erläuterungen des Lehrers oder des Lehrbuches. Gewiss führen viele Wege nach Rom beziehungsweise zum richtigen Ergebnis. Allerdings sorgt eine andere Herangehensweise bei Kindern meist für Verunsicherung und hindert sie möglicherweise daran, ihre Hausaufgaben vor der gesamten Klasse selbstbewusst vorzutragen. Im schlimmsten Fall stößt dies auch bei Lehrern auf taube Ohren und sie ziehen eurem Kind in einer Prüfung Punkte ab.

7. Alles im Blick

Euer Kind verkündet mit strahlendem Gesicht, seine Hausaufgaben erledigt zu haben? Ihr kennt eure Pappenheimer natürlich am besten. 😉 In jedem Fall ist es sinnvoll, jeden Tag nach den Hausaufgaben einen gemeinsamen Check durchzuführen. So hat euer Knirps noch die Möglichkeit, Ausbesserungen vorzunehmen. Ihr habt außerdem im Blick, ob Tests oder Arbeiten anstehen, ob im Hausaufgabenheft wichtige Infos für euch Eltern stehen beziehungsweise ein Infobrief mitgegeben wurde und ihr könnt auch gleich vereinbaren, dass vor der Kontrolle der Schulranzen für den nächsten Tag gepackt wird.

Titelbild: © Olesia Bilkei

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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