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5 Tipps: Weihnachten ohne Streit

Weihnachten ohne Streit
Saskia
Geschrieben von Saskia

So klappt es mit der Besinnlichkeit.

Ihr denkt mit Freude aber auch mit einem flauen Gefühl an die Weihnachtsfeiertage? Verständlich, denn je nachdem, wie hoch eure und die Erwartungen der restlichen Familienmitglieder sind, kann es mit der Besinnlichkeit schnell vorbei sein. Weihnachten ohne Streit und Stress ist trotzdem möglich!


Natürlich wisst ihr, wie ihr euer Fest so friedlich wie nur möglich verleben könnt. Aber abgesehen von den individuellen Fettnäpfchen und Stressfaktoren, gibt es auch die ganz „typischen“ Fallen, in die wir jedes Jahr aufs Neue tappen und damit die größten familiären Krisen auslösen können. Um diesen gekonnt auszuweichen, haben wir die wichtigsten Tipps für euch!

Weihnachten ohne Streit

Diese 5 Tipps helfen euch dabei!

1. Aufgaben aufteilen

Die To-do-Liste kurz vor Weihnachten ist lang! Das ist generell aber noch kein Grund dafür, dass ihr permanent gestresst sein und dass ihr alles allein erledigen müsst. Falls ihr das bislang so gehandhabt habt, solltet ihr es in diesem Jahr anders angehen und das bedeutet: Teamwork! Das kann bereits für Verwunderung oder Diskussionen sorgen. Entweder, weil ihr die Arbeit bislang lieber selbst erledigt habt, damit auch alles PERFEKT wird, oder weil euer Partner keine Lust hat, euch behilflich zu sein. Lasst euch dann auf keine Diskussionen ein, sondern bleibt ruhig und setzt euch zuerst ohne euren Nachwuchs unter vier Augen zusammen und besprecht die wichtigsten Aufgaben. Das gilt übrigens auch dann, wenn euer Partner viel arbeitet. 😉 Es gibt ganz sicher trotzdem Aufgaben, die er oder sie euch zwischendurch oder an den Feiertagen abnehmen kann. Übrigens könnt ihr auch eure Kinder mithelfen lassen. Sei es der Weihnachtsbaum, der noch geschmückt werden muss, das Aufräumen des eigenen Zimmers oder der Tisch, der darauf wartet, hübsch gedeckt zu werden. Und da jeder nun mal ein Individuum ist, erwartet bitte nicht, dass sie es genau so machen wie ihr. Schraubt eure Perfektionsgedanken also ein wenig runter und habt ein wenig Vertrauen in eure Liebsten. 😉

2. Notfallessen

Fragt euch rechtzeitig, was ihr anbieten könnt, wenn jemand eure Weihnachtsgans verschmäht oder wenn diese ein paar Minuten zu lang im Backofen verweilen musste. 😉 Häufig ist es so, dass die Jüngsten so aufgeregt sind, dass sie kaum einen Bissen herunter bekommen. Zwingt sie dann nicht, ihren Teller leer zu essen und sofern ihr bereits wisst, dass sie lieber etwas ganz Gewöhnliches – wie Chicken Nuggets oder Hähnchenbrust hätten – plant es einfach mit ein. Damit vermeidet ihr Krokodilstränen und unnötigen Streit. Bedenkt auch, dass eure Kids das Essen vielleicht trotzdem nicht runterbekommen. Das hat nichts damit zu tun, dass sie euch ärgern wollen! Weihnachten ist für sie einfach unglaublich aufregend und die Geschenke viel interessanter. Sie werden euch aber ganz sicher signalisieren, wenn sie wieder Appetit haben. Habt ihr es mit einem verbrannten Weihnachtsbraten zu tun, betrifft das leider die gesamte Mannschaft. Falls ihr also Befürchtungen habt, dass dieser Fall eintreten könnte, sorgt dafür, dass ihr beispielsweise Fleisch im Haus habt, das nur kurz angebraten werden muss.

3. Besuche verschieben

Euer Kind wurde gerade erst geboren? Dann wollen euch natürlich zahlreiche Verwandte und Bekannte einen Besuch abstatten oder ihr sollt zu ihnen kommen. Bittet um Verständnis, wenn ihr nicht jeden Besuch empfangen oder den ganzen Tag unterwegs sein könnt. Schlagt stattdessen vor, dass ihr euch zwischen den Jahren oder im neuen Jahr trefft. Falls ihr es mit ganz hartnäckigen Personen zu tun habt, ist eine Notlüge – wie etwa ein erkranktes Kind – absolut erlaubt. Auch mit älteren Kindern kann der Besuchsmarathon sehr stressig sein. Die Kids sind meist viel zufriedener, wenn sie an den Weihnachtsfeiertagen in Ruhe mit ihren Geschenken spielen können und ihr benötigt auch mal eine Pause. Sagt also ganz ehrlich, wenn ihr euch an den Feiertagen Ruhe wünscht. Hier findet ihr weitere Tipps für Babys erstes Weihnachten.

4. Auszeiten und frische Luft

So schön es auch sein kann, die Weihnachtsfeiertage mit zahlreichen Familienmitgliedern zu verbringen, sind kleine Auszeiten zwischendurch wichtig. Nehmt euch beispielsweise Zeit, um in Ruhe zu frühstücken. Schaltet am Morgen und am Abend euer Telefon aus. Ihr müsst nicht rund um die Uhr erreichbar sein. Falls ihr an einem Tag mehrere Besuche plant, nehmt euch zwischendurch Zeit für euch und eure Kinder. Dazu müsst ihr nicht nach Hause fahren, sondern ihr könnt zum Beispiel auf dem Weg zum nächsten Besuch einfach einen ruhigen Spaziergang dazwischen schieben. Falls ihr gleich mehrere Stunden Luft habt, könnt ihr euch ein Bad gönnen, eine Runde durch den Park joggen und natürlich mit euren Zwergen spielen und kuscheln.

5. Keine brisanten Themen

Wir alle kennen sie. Die unangenehmen Pflichtgespräche mit den lieben Verwandten. Von der Schwiegermutter, die alles besser weiß bis zum Cousin, der seine Kinder angeblich viel besser im Griff hat als ihr: Lasst euch nicht provozieren! Da ihr eure Familie am besten kennt, wisst ihr, welche Gespräche ihr vermeiden solltet. Klappt das nicht, stellt eure Ohren auf Durchzug oder wechselt das Thema. Manchmal kann auch ein Kompliment oder das benutzte Geschirr, das sich schließlich nicht von alleine abräumt, die Lösung sein, um anstrengenden Gesprächen auszuweichen. Eine weitere Möglichkeit? Spielt gemeinsam Spiele. Dann haben unangenehme Themen erst gar keine Chance. 😉

Wir wünschen euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest mit euren Liebsten! 🙂

Titelbild: © cromary 

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von alldem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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