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4 Tipps für einen optimistischen Jahresbeginn trotz Corona

Jahresbeginn Corona
Helena
Geschrieben von Helena

Weniger Pläne, mehr Leben im Hier und Jetzt!

Wir hoffen, dass ihr trotz Corona gesund und optimistisch ins neue Jahr starten konntet. Aufgrund der immer noch viel zu hohen Infektionszahlen und den damit verbundenen Corona-Maßnahmen sind wir von einem normalen Alltag immer noch weit entfernt. Umso wichtiger ist es, dass wir mit unseren Kraftreserven gut haushalten, uns gegenseitig unterstützen und uns weiterhin mit positiven Gedanken über Wasser halten. Auf jeden Fall stehen die Chancen gut, dass wir aufgrund des Impfstarts im Laufe des Jahres unser „altes“ Leben nach und nach zurückbekommen. Was übrigens nicht heißt, dass wir unser Leben vor Corona nicht doch hier und da hinterfragen und verändern können. Damit ihr durchhaltet und euren Alltag nicht nur während, sondern auch nach dem Coronavirus noch etwas schöner gestaltet, haben wir ein paar Tipps für euch!


Mit diesen vier Tipps klappt ein optimistischer Jahresbeginn trotz Corona!

1. Familiärer Zusammenhalt und Dankbarkeit

Oft merken wir erst in Krisenzeiten, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein, zusammenzuhalten und die kleinen Dinge im Leben mehr zu schätzen. Klar ist derzeit das Streit- und Chaos-Potenzial in Familien größer als sonst. Versucht euch gerade in diesen Situationen vor Augen zu führen, dass ihr tolle Kinder und Partner*innen habt, nicht alleine seid, dennoch viele kleine Glücksmomente kreieren könnt und dass es beispielsweise schon unglaublich wertvoll ist, wenn ihr abends zwar erschöpft, aber (hoffentlich) gesund den Tag ausklingen lassen könnt. Und je mehr wir lernen, die kleinen und feinen Dinge zu schätzen, desto weniger bereiten uns die negativen Sorgen und das bedeutet auch, dass wir uns weniger gestresst fühlen. Dieses positive Mindset wirkt sich dann auch auf eure Kinder aus, da sie spüren, dass sie geliebt werden und eben nicht nur anstrengend sind. Außerdem lernen wir dadurch, dass Kontaktbeschränkungen eben auch bedeuten, dass wir noch enger zusammenrücken und schöne gemeinsame Momente genießen können, die es ohne Corona gar nicht gegeben hätte.

2. Zeit für euch

Eltern benötigen Auszeiten und Entspannung. Denn Hektik, Stress, Ärger und Co. wirken sich nicht nur negativ auf eure, sondern auch auf die Gesundheit eurer Kinder aus. Sie spüren, ob es euch gut geht oder nicht und natürlich ist es nicht von Vorteil, wenn ihr eure eigene Gesundheit immer hintenanstellt. Damit suggeriert ihr eurem Nachwuchs, dass man selbst immer weniger zählt als sein Umfeld, ihr verliert schneller die Geduld, eure Kinder ebenfalls und fühlen sich vielleicht sogar schuldig. Nehmt euch also täglich kleine Auszeiten, um durchzuatmen und innezuhalten. Achtet aber darauf, dass ihr diese Auszeiten vor euren Kindern ohne Wertung kommuniziert. Statt also zu sagen, dass ihr Ruhe vor ihnen braucht oder sie euch den letzten Nerv rauben, sagt einfach, dass ihr euch jetzt für eine bestimmte Zeitspanne Zeit für euch nehmt, damit es euch und ihnen gut geht. Gerade zu Beginn ist es sinnvoll, dass ihr diese Auszeiten immer offiziell ankündigt, damit zumindest ältere Kinder verstehen, dass ihr dann auch wirklich nicht für sie verfügbar seid. Selbst dann, wenn ihr euch im gleichen Raum aufhaltet. Um diese Zeit zu überbrücken, können sich eure Kinder beispielsweise im freien Spiel üben. Für die Wochenenden empfehlen wir euch außerdem entspannte Wellness zu Hause für die ganze Familie. Eure Psyche leidet stark unter der Corona-Pandemie und ihr wünscht euch schnelle und unkomplizierte Unterstützung? Dann kann Selfapy das passende Online-Programm für euch sein.

3. Planloser und genügsamer

Euer Alltag war vor Corona eher durchgetaktet? Wenn uns das Coronavirus einen positiven Aspekt lehrt, dann ist es der, dass wir derzeit nicht mehr so viel planen können. Klar ist Planung in Familien oft das halbe Leben, damit alles irgendwie unter einen Hut gebracht werden kann, aber diese resultiert ja nun mal aus einem Alltag, den wir selbst erst so vollgepackt haben. Jetzt ist somit der richtige Zeitpunkt, um zu überprüfen, auf welche Aktivitäten wir nach SARS-CoV-2 immer noch getrost verzichten können beziehungsweise welche wir nicht mehr so häufig einplanen möchten, um das Familienleben wieder mehr genießen zu können, spontaner und flexibler zu sein und uns dadurch mehr auf unsere Bedürfnisse im Hier und Jetzt konzentrieren zu können. Klingt ziemlich befreiend, oder?!

4. Positive Momente festhalten

Bei all den Einschränkungen und beispielsweise auch den finanziellen Problemen, mit denen viele Familien derzeit zu kämpfen haben, fällt es schwer, die schönen Momente im Leben überhaupt zu bemerken, geschweige denn wertzuschätzen. Ihr könnt Achtsamkeit und Wertschätzung sowie die Erinnerung an diese Momente aber trainieren. Notiert positive Momente zum Beispiel auf kleinen Zetteln und sammelt diese in einem Behälter, den ihr gemeinsam gestalten oder basteln könnt oder führt mit der Familie ein Tagebuch der schönen Alltags-Momente. So könnt ihr immer, wenn es euch gerade nicht gut geht, darauf zurückgreifen und habt zum Jahresende einen Jahresrückblick, der euch daran erinnert, wie wertvoll und schön das Familienleben in so einer schweren Zeit war. Auch hier lohnt es sich, nach der Corona-Pandemie an diese Glücksmomente zurückzudenken und diese immer wieder neu zu kreieren.

Weitere Tipps bekommt ihr in unseren Beiträgen „So gehen eure Kinder gestärkt aus der Coronakrise hervor“ und „Coronavirus: So verbindet ihr Homeoffice mit Kinderbetreuung und Homeschooling“.

Wir hoffen, wir konnten euch mit unseren Tipps ein wenig Kraft, Motivation und Durchhaltevermögen mit auf den Weg geben und wünschen euch einen gesunden und schönen Start ins Jahr 2021.

Ihr habt weitere Tipps, um trotz Corona positiv ins neue Jahr zu starten? Dann freuen wir uns auf eure Kommentare!

Titelbild: © standret

Über den Autor

Helena

Helena

Ganz egal, ob wir selbst Eltern sind oder nicht - Kinder sind das Wertvollste, das uns das Leben bescheren kann. Und genau so möchte ich und sollten wir alle sie behandeln. Als gutes Vorbild vorangehen, ihnen Liebe und Aufmerksamkeit schenken und genug Raum zur freien Entfaltung geben. Das klingt nach einem schwierigen Unterfangen? Keine Sorge! Alle Einzelheiten klären wir schließlich auf ma-gazin.de! :)

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