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Beikosteinführung: 4 Gründe, wieso Väter die geborenen Beikostfütterer sind

Beikosteinführung
Saskia
Geschrieben von Saskia

Ran an die Löffel!

Wenn die intensive Stillzeit vorbei ist und feste Nahrung auf Babys Speiseplan steht, sind endlich auch die lieben Papas am Zug. Das heißt? Endlich könnt ihr eure Babys neben dem Wickeln und Baden auch während der Beikosteinführung tatkräftig begleiten und unterstützen.


Zwar bringen sich Väter von heute immer mehr in den Familienalltag ein, allerdings ist es bei der Mehrheit immer noch so, dass die Mutter in den ersten Lebensjahren die engste Bezugsperson für das Baby oder Kleinkind ist. Indem ihr Papas euch an den Mahlzeiten eures Kindes aktiv beteiligt, habt ihr somit gute Chancen, die Bindung zu ihm zu stärken und zu intensivieren und der Mama hier und da eine kleine Auszeit zu ermöglichen.

Beikosteinführung: Deshalb seid ihr Väter die geborenen Beikostfütterer!

1. Neugier und Spaß

Wenn euer Kind plötzlich nicht mehr nur die Brust angeboten bekommt, sondern stattdessen der Papa mit einem Teller und Löffelchen das Flugzeugspiel spielt, kann der Zwerg nur staunen und neugierig werden. Die Beikosteinführung wird dadurch zu einem ganz aufregenden Erlebnis. Was Papas ebenfalls meist „besser“ draufhaben als Mamas? Sie achten nicht so sehr darauf, was alles danebengeht und der Knirps kann endlich mal so richtig schön herumferkeln. 😉

2. Bindung und Abnabelung

Zugegeben, es ist gar nicht so einfach für die Mama, wenn der Papa plötzlich regelmäßig füttert. Gerade dann, wenn ihr gestillt habt, habt ihr diese innige Bindung zwischen euch und eurem Kind genossen und gewiss wisst ihr bereits auch schon, wie heiß der Babybrei sein sollte, welches Lätzchen euer Nachwuchs am liebsten trägt und und und. Was ihr aber ebenfalls nicht unterschätzen solltet: Ein weiterer Ernährer ist wichtig für euer Kind. Zwar ist solch eine Abnabelung oft ein schmerzhafter Prozess, aber dadurch wird nicht nur die Bande zwischen Papa und Kind gestärkt, sondern der Nachwuchs lernt auch, dass Mama nicht mehr in jeder Sekunde zur Stelle sein kann und muss. Vorausgesetzt, der Vater füttert nach der ersten Zeit der Beikosteinführung regelmäßig sein Kind.

3. Papa macht das schon

Egal ob euer Kind bei Papa mehr herumkleckert, Papa geduldiger ist, er das Lätzchen auf links gedreht hat oder schlichtweg alles anders macht als die Mama – lasst ihn einfach mal ran an den Löffel und gönnt euch Mamas einfach eine kleine Auszeit. Nehmt ein Bad oder legt die Füße hoch und lasst die beiden Chaoten ihre gemeinsame Zeit genießen. Und gefällt eurem Knirps dann mal doch irgendwas nicht an Papas Vorgehensweise, wird er sich ganz sicher zu Wort melden.

4. Hinzulernen

Ihr Mamas befürchtet jetzt, dass euch euer Partner und euer Nachwuchs ein regelrechtes Schlachtfeld hinterlassen, das ihr im Anschluss beseitigen müsst? Auf gar keinen Fall! Denn auch diese Aufgabe gehört dazu. Papa füttert nicht nur, sondern beseitigt danach auch die Überreste und kann auch gleich noch lernen, wie er Kinderwäsche richtig säubert, sofern er das nicht eh schon weiß.

Hier findet ihr die wichtigsten Tipps zur Beikost auf einen Blick und hier geht’s zu den aktuellsten Testergebnissen von 19 beliebten Fertigbreien aus dem Gläschen und zum Anrühren.

Titelbild: © Syda Productions

Über den Autor

Saskia

Saskia

Ganz egal, ob wir selbst Eltern sind oder nicht - Kinder sind das Wertvollste, das uns das Leben bescheren kann. Und genau so möchte ich und sollten wir alle sie behandeln. Als gutes Vorbild vorangehen, ihnen Liebe und Aufmerksamkeit schenken und genug Raum zur freien Entfaltung geben. Das klingt nach einem schwierigen Unterfangen? Keine Sorge! Alle Einzelheiten klären wir schließlich auf ma-gazin.de! :)

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