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Wutausbrüche bei Kleinkindern: Auch Engel können Teufel sein!

Wutanfälle bei Kleinkindern
Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Ihr habt es sicher alle schon einmal erlebt. Im Supermarkt, im Restaurant oder bei einem Spaziergang im Park: Wutanfälle bei Kleinkindern und völlig hilflose und verzweifelte Eltern, die mit der Situation maßlos überfordert sind. Wie verhält man sich als Außenstehender in solch einer Situation? Mir persönlich tun alle Betroffenen immer sehr leid. Das Kleinkind, da es versucht, irgendwas auszudrücken und ihm einfach die verbale Ausdruckskraft fehlt und die Eltern, die einfach nicht wissen, wie sie ihr Kind beruhigen können. 


Wutanfälle durch Frustration, Missverständnis oder dem Drang nach Aufmerksamkeit sind nichts Außergewöhnliches bei den Jüngsten. Kleinkinder verstehen zwar schon ziemlich viel, ihnen fehlen aber oftmals Worte, um das auszudrücken, was sie wollen. Diese Hilflosigkeit macht sich dann meist durch einen Wutanfall in Form von Schreien, Weinen, Treten oder sogar Schlagen bemerkbar.

Vorbeugung von Wutausbrüchen

Kommuniziert mit eurem Kind

Damit es gar nicht erst zu Wutausbrüchen von Kleinkindern kommt, solltet ihr darauf achten, euer Kind in den Tagesablauf mit einzubeziehen. Erzählt ihm was ihr vor habt und wen ihr dort treffen werdet, vor Ort ist es dann wichtig, dem Kind zu erzählen, dass es bald wieder nach Hause geht. Das Kind kann sich dann darauf einstellen und wird keiner Überraschung ausgesetzt, was in der Regel Hauptgrund für die Verzweiflung eines Kleinkindes ist.

Sofern euer Kind zwischen zwei und drei Jahre alt ist, können Wutausbrüche übrigens häufiger vorkommen. Dann heißt es nämlich: Willkommen, Trotzphase!

Dampf ablassen

Wenn ihr merkt, dass euer Kind sich abreagieren muss, dann lasst es zu. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass das Abreagieren auf ungefährliche Weise passiert. Gute Lösungsansätze sind hier mit den Füßen auf den Boden zu stampfen oder mit den Fäusten gegen ein Kissen oder ähnliches zu schlagen.

 

5 Tipps zur Beruhigung eines Wutanfalls

Bleibt ruhig

Es ist schon mehr als genug, dass der Nachwuchs anfängt zu schreien und außer sich ist. Ihr tragt in dieser Situation die Vorbilds-Rolle und müsst ruhig bleiben: Atmet tief durch, zählt bis fünf und versucht in aller Ruhe mit eurem Kind zu sprechen.

Nehmt euer Kind zur Seite

Bei einem Wutausbruch eines Kleinkindes solltet ihr es zur Seite nehmen und ihm verständlich machen, dass es erst wieder dahin zurück kann bzw. weiter spielen kann, wenn es sich beruhigt hat.

Ignorieren

Sofern es die Situation zulässt, versucht den Wutanfall eures Sprösslings zu ignorieren oder lenkt es ab, oftmals vergisst das Kleinkind recht schnell warum es wütend war.

Nicht nachlassen

Macht eurem Kind verständlich, dass Schreien, Schlagen und Spucken nicht die richtigen Wege sind, um zu kommunizieren, dass es etwas unbedingt möchte. Gebt auch nicht klein bei, weil euch der Wutausbruch in der Öffentlichkeit unangenehm ist. Euer Kind merkt sich das und wird wieder so handeln.

Erklären

Wenn der Wutanfall eures Kindes hinter euch liegt, dann redet in aller Ruhe mit ihm darüber und macht ihm verständlich, dass das Verhalten nicht akzeptabel ist und nicht der richtige Weg ist, um zu erreichen, was es will.

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