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Dos und Don’ts der Kinderernährung

Redaktion ma-gazin
Geschrieben von Redaktion ma-gazin

Noch bevor sich die Stillzeit dem Ende neigt, solltet ihr euch überlegen, wie es mit der Ernährung eures Engels weitergehen soll. Muttermilch enthält alle Nährstoffe in genau der richtigen Zusammensetzung und Menge für euer Kind. Ähnlich gesund und ausgewogen soll es natürlich auch in der Post-Brust-Phase weitergehen. Welche Nahrungsmittel gut für euer Baby sind und welche ihr besser weglassen solltet? Wir verraten es euch.

Was eurem Kind schmecken könnte

Bereits während der Stillzeit, wenn ihr allmählich anfangt euer Baby von der mütterlichen Brust zu entwöhnen, könnt ihr langsam damit beginnen es an Beikost, wie z.B. Brei, und andere Getränke, wie z.B. Tees, zu gewöhnen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, was gut ist und was eurem Schatz auch gut schmecken könnte, seid ihr am Anfang mit Karottenbrei fast immer auf der sicheren Seite. Karotten haben einen leicht süßlichen Geschmack, den euer Kind von der Muttermilch kennt – und liebt. Zudem sind Karotten sehr gut verdaulich, denn sie blähen und verstopfen nicht.

Weniger süß, aber genauso gesund sind Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel oder Kohlrabi. Ob euer Baby drauf steht, müsst ihr selber herausfinden. Geschmäcker sind schließlich verschieden und das Trial and error-Prinzip, das heute von Ernährungswissenschaftlern empfohlen wird, funktioniert meistens sehr gut. Denn wenn Kinder eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen zum Ausprobieren vorgesetzt bekommen, werden sie euch relativ schnell deutlich machen, was sie mögen und was ihnen gut bekommt. Des Weiteren entwickeln sich eure Sprösslinge so zu besseren Essern und der Übergang zur letzten Stufe, dem Familienessen, fällt ihnen leichter.

Keine Macht den Blähungen

Wenn ihr eurem Schatz Magengrummeln oder gar schlimme Blähungen ersparen wollt, sollte ihr bei der Nahrungszufuhr vor allem auf die meisten Kohlsorten, aber vor allem Weißkohl und Rotkohl, und auf Linsen verzichten. Auch zu viel Rohkost ist schlecht für die Verdauung, deshalb sollte Gemüse, das im Brei landet, immer „gut durch“ sein. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass euer Kind ein bestimmtes Nahrungsmittel vielleicht nicht verträgt, ist u.a. ein wunder Po. Die so genannte Windeldermatitis kommt recht häufig vor und wird meistens von zu säurehaltigen Nahrungsmitteln hervorgerufen. Im Falle eines wunden Pos ist die beste Reaktion „verdächtige“ Lebensmittel wegzulassen. Auch hier gilt das Trial and error-Prinzip. Eure Kinder werden durch das Ausprobieren verschiedener Nahrungsmittel keinen Schaden nehmen – ob diese nun sauer sind, oder nicht.

Auf Zucker achten

Wenn die Ursache für Babys roten Po Hefepilze sind, dann kann auch Zucker dafür sorgen, dass die Pilze weiter wachsen. Grundsätzlich sollte auf die Menge des Zuckers in der Kindernahrung geachtet und in reduziertem Maße verwendet werden. Und das gilt nicht nur für offensichtliche Zuckerbomben wie Schokolade und Gummibärchen, sondern auch für versteckte Zucker in spezieller Babynahrung und Säften. Schaut lieber einmal mehr auf das Etikett. Auch geschälter Reis, Mehlspeisen, Nudeln und viele Obstsorten enthalten viel Zucker, bzw. Stärke, der eine gefundenes „Fressen“ für Hefepilze ist.

Sichere Garanten für einen wunden Po:

  • Zitrusfrüchte (z.B. Orangensaft)
  • Tomaten
  • Paprika
  • Nüsse
  • Gewürze
  • Kuhmilch

Die besseren Alternativen:

  • Bananen
  • Birnen
  • Heidelbeeren
  • Pastinaken
  • Karotten
  • Petersilienwurzel
  • Erdbeeren
  • Himbeeren

Solltet ihr euch unsicher sein, ob ihr mit der Ernährung eures Babys alles richtig macht, kann es nicht schaden, wenn ihr euch mit eurem Arzt besprecht. Vor allem dann, wenn euer Schatz an unerträglichen Blähungen und Bauchschmerzen leidet, die einfach nicht abklingen wollen. Ein Blähbauch, oder sogar Koliken, sind bei Babys zwar nicht ungewöhnlich, sollten aber auch nicht unterschätzt werden. Besonders, was die Schmerzen betrifft.

Titelbild: ©panthermedia.net Nataliya Hora

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