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Workout mit Babybauch

pregnant workout
Saskia
Geschrieben von Saskia

Selbst mit Babybauch könnt ihr euch sportlich betätigen!

Wenn ihr schwanger seid, müsst ihr natürlich auf euch achten. Besonders bis zur 12. Schwangerschaftswoche solltet ihr mit einem Workout vorsichtig sein, um Komplikationen auszuschließen. Sofern es aber euch und eurem ungeborenen Baby gut geht und ihr es mit eurem behandelnden Arzt abgeklärt habt, dürft ihr euch trotzdem ein wenig sportlich betätigen.


Wozu? Damit ist keine extreme Sportart gemeint, die eure Schwangerschaft gefährden könnte, sondern ein kleines, regelmäßiges Workout, das euren Körper in den kommenden Monaten stärkt und euch auch mental ein „Energie-Polster“ verschafft. Ihr werdet von Tag zu Tag mehr Gewicht mit euch herumtragen. Eurem Rücken, dem Bauch- und Beckenboden, sowie eurem Bindegewebe wird in den neun Monaten viel abverlangt. Ganz abgesehen von der Geburt selbst, für die ihr noch mal all eure Kraftreserven benötigt.

Wie oft und wie lange?

Wie gesagt, übertreibt es nicht und je größer euer Bauch wird, umso anstrengender wird es für euch. Klärt vorher mit eurem Arzt, oder der Hebamme und einem erfahrenen Fitnesstrainer ab, welche Übungen für euer persönliches Wohlergehen förderlich sind und welche eher nicht. Wie lange eine Trainingseinheit dauert, hängt von eurer Ausdauer, der Größe eures Bauches, sowie von eurem allgemeinen Wohlbefinden und dem eures Babys ab. Eine halbe Stunde solltet ihr euch dabei allerdings als oberste Grenze setzen und achtet darauf, dass eure letzte Mahlzeit in etwa eine Stunde her ist. Wann ihr das kleine Workout in euren Tagesablauf einplant, bleibt euch überlassen. Nutzt es morgens, um euch ein wenig Power für den Tag zu verschaffen oder macht es abends, vor dem Schlafengehen, um euch danach zwar erschöpft aber mit einem guten Körpergefühl ins Bett zu kuscheln.

Sinnvolle Übungen

Um euer Herz-Kreislauf System in Schwung zu halten und auch einem erhöhten Thromboserisiko oder Krampfadern vorzubeugen, könnt ihr kleine Walkingrunden oder aber ein paar seichte Bahnen im Schwimmbad einplanen. Natürlich bietet sich auch Aquagymnastik an.

Übungen für zu Hause gibt es reichlich. Im untenstehenden Video seht ihr einige anschauliche Bewegungsabläufe, die ihr euch leicht abschauen könnt, um euch körperlich, sowie psychisch wohl in eurer Haut zu fühlen und für die kommenden Monate gewappnet seid.

Vorsicht!

Egal, für welches Workout ihr euch nun entscheidet, achtet immer darauf, dass ihr genug Flüssigkeit zu euch genommen habt. Eure Herzschläge sollten die Anzahl von 135 pro Minute nicht überschreiten und die Schweißperlen dürfen euch auch nicht in Bächen über das Gesicht laufen. Auch zu schnelle und abbremsende Bewegungen, oder gar Erschütterungen (zum Beispiel durch Sprünge), sind für euch tabu. Ebenso alle Übungen, die eure Muskeln, Bänder & Sehnen zu sehr belasten. Verzichtet also lieber auf zu übertriebenes Dehnen, Strecken und extreme Übungen.


Titelbild: © Photographee.eu – Fotolia.com

 Video: Youtube

Über den Autor

Saskia

Saskia

Noch keine eigenen Kinder, aber immerhin vierfache Tante. Mein Vorteil? Ich wickel, kuschel, darf (hin und wieder) erziehen, spielen, rumalbern und die Knirpse wieder den Eltern übergeben, wenn ich eine Pause von all dem benötige. Das klingt natürlich gemein, aber wenn der eigene Nachwuchs irgendwann da ist, werde ich den Vollzeitjob als Mama ganz sicher auch nicht mehr missen wollen. Meistens jedenfalls ...

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